Orthe­sen­be­hand­lung nach OSG-Distorsion

V. And­ric, C. Weber, M. Kin­ke­lin, F. Trau­pe, H. Wai­zy
Die Dis­tor­si­on des obe­ren Sprung­ge­len­kes wird oft baga­tel­li­siert; sie ist jedoch die häu­figs­te Sport­ver­let­zung, von der ca. 20 % der unfall­chir­ur­gi­schen Pati­en­ten in der Not­auf­nah­me betrof­fen sind. Damit stellt sie einen sozio­öko­no­misch wich­ti­gen Fak­tor dar. Die vor­lie­gen­de Arbeit ver­mit­telt einen Über­blick über die akut post­trau­ma­ti­sche The­ra­pie der OSG-Dis­tor­si­on mit Fokus auf der kon­ser­va­ti­ven The­ra­pie und Ver­sor­gung mit einer adäqua­ten OSG-Orthese. 

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Pro­phy­la­xe von Kreuz­band­ver­let­zun­gen – Knie­orthe­sen im Sport

H. Semsch
Das Knie­ge­lenk ist im alpi­nen Ski­renn­sport sehr hohen Belas­tun­gen aus­ge­setzt. Etwa 36 % der Ver­let­zun­gen im alpi­nen Ski-World-Cup ent­ste­hen am Knie­ge­lenk. Es ist damit das am häu­figs­ten ver­letz­te Gelenk in die­ser Sport­art. Die Ursa­chen dafür sind viel­fäl­tig, und die bis­he­ri­gen prä­ven­ti­ven Maß­nah­men zum Schutz, ins­be­son­de­re vor Rup­tur des vor­de­ren Kreuz­ban­des, füh­ren nicht zu einer rele­van­ten Abnah­me der Ver­let­zungs­häu­fig­keit. In Zusam­men­ar­beit mit dem Deut­schen Ski­ver­band wur­de daher eine Kom­mis­si­on gegrün­det, die die prä­ven­ti­ve Orthe­sen­ver­sor­gung zur Ver­mei­dung von Kreuz­band­ris­sen unter­sucht. Auf­grund von Tests wur­de ein neu­er Orthe­sen-Typ ent­wi­ckelt, der die kom­ple­xe Pro­ble­ma­tik auf­greift und dem Sport­ler Unter­stüt­zung des Knie­ge­len­kes bie­tet, ohne die Per­for­mance des Ath­le­ten nega­tiv zu beeinflussen.

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