Adipositas

FachartikelPeer Review

Para­dig­men­wech­sel in der Behand­lung des Lipödems

H.-W. Fied­ler
Bei der Behand­lung des Lipö­dems steht spä­tes­tens seit Erschei­nen der S1-Leit­li­nie „Lipö­dem“ im Jahr 2015 die Kom­ple­xe Phy­si­ka­li­sche Ent­stau­ungs­the­ra­pie im Zen­trum. Immer häu­fi­ger wer­den aber Stim­men von Exper­ten laut, die bei der Dia­gnos­tik im All­tag kein Ödem fin­den kön­nen, wes­halb eine Ent­stau­ung nicht sinn­voll erscheint. Daher erfolgt der­zeit ein Para­dig­men­wech­sel bei der Behand­lung die­ser sehr belas­ten­den chro­ni­schen Erkran­kung, die mehr auf die Besei­ti­gung der inflamm­a­to­ri­schen Kom­po­nen­te und die Behand­lung der Begleit­erkran­kun­gen abzielt. Die­ser Bei­trag zeigt den gegen­wär­ti­gen Stand euro­päi­scher Exper­ten­mei­nun­gen auf, die ihre Nie­der­schrift in der geplan­ten nächs­ten Leit­li­nie zur Behand­lung des Lipö­dems fin­den wer­den. Ent­schei­dend ist die rasche Ver­brei­tung die­ser Erkennt­nis­se in allen Behand­ler­krei­sen: von Sani­täts­haus­fach­an­ge­stell­ten über Phy­sio­the­ra­peu­ten und dia­gnos­ti­zie­ren­de Ärz­te bis hin zu den Ver­ant­wort­li­chen der Gesundheitspolitik.

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FachartikelPeer Review

Appa­ra­ti­ve Ent­stau­ung bei Ödem in den Bei­nen – ist ein schen­kel­lan­ges Gerät immer nötig?

E. Men­do­za
Die Zahl der Adi­po­si­tas­er­kran­kun­gen und der damit ein­her­ge­hen­den Fol­ge­be­schwer­den wie bei­spiels­wei­se Waden­öde­me steigt in Deutsch­land rapi­de an. Damit ver­bun­den ist auch ein Anstieg von Ver­ord­nun­gen der soge­nann­ten Appa­ra­ti­ven Inter­mit­tie­ren­den Kom­pres­si­on (AIK) als aner­kann­te The­ra­pie­form zu ver­zeich­nen. Doch wel­che AIK ist für wel­che Indi­ka­ti­on sinnvoll?

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FachartikelPeer Review

XXL-Pass­tei­le in der Bein­pro­the­tik — Anfor­de­run­gen und Bedarf bei über­ge­wich­ti­gen Prothesenträgern

M. Poll­mey­er
In der Zustands­er­he­bung erfasst der Ortho­pä­die-Tech­ni­ker die kli­ni­schen Bedin­gun­gen sowie die Bedürf­nis­se und Anfor­de­run­gen des Pro­the­sen­an­wen­ders: Die­se Fak­to­ren beein­flus­sen die not­wen­di­ge Schaft­tech­nik, Pass­teil­aus­wahl, hand­werk­li­che Umset­zung, Sicher­heit und die Rela­ti­on zwi­schen Akti­vi­tät und Kör­per­ge­wicht und der Fes­tig­keit der Pass­tei­le. Bei stark über­ge­wich­ti­gen Anwen­dern ist eine tech­ni­sche Umset­zung der Bedürf­nis­se und Not­wen­dig­kei­ten oft­mals nur ein­ge­schränkt mög­lich, da die Rah­men­be­din­gun­gen deut­lich ein­ge­schränk­ter sind als bei nor­mal­ge­wich­ti­gen Ampu­tier­ten. Der Arti­kel schil­dert, wie die Ortho­pä­die-Tech­nik auf die­se beson­de­ren Anfor­de­run­gen an eine adäqua­te Ver­sor­gung über­ge­wich­ti­ger Anwen­der reagie­ren kann.

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