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Mit jedem Schritt ver­bun­den – ers­te Ent­wick­lungs­er­geb­nis­se des „Vario­Foot“

Daniel Merbold
Durch eine Amputation des Beins wird der betroffene Mensch im Alltagsleben vor große Herausforderungen gestellt, sei es beim alltäglichen Gehen und Stehen auf unterschiedlichen Untergründen, beim Tragen von Gegenständen oder auch in der sozialen Integration [1–3]. Die Prothese muss den individuellen Anforderungen und Bedürfnissen gerecht werden. Der heutige Stand der Technik ermöglicht es zwar, den verlorenen Teil des Bewegungsapparats zu einem großen Teil zu ersetzen, jedoch bleibt die Sensorik der amputierten Gliedmaße weitgehend verloren. Dieser Verlust spiegelt sich beispielsweise in einer erhöhten Sturzgefahr wider und hat somit einen direkten Einfluss auf die Lebensqualität der Betroffenen [4, 5]. Im vorliegenden Projekt „VarioFoot“ – gefördert durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR – ehemals BMBF) – wurden genau hier angesetzt (Abb. 1). Hierzu wurde ein Prothesenfuß in Gänze konstruiert und entwickelt, der innerhalb seiner mechanischen Struktur mit Sensoren instrumentiert ist, Informationen aufnimmt, bewertet und durch Schwingungsaktoren ein vibrotaktiles Feedback über den Prothesenschaft übermittelt.

Dani­el Mer­bold
Durch eine Ampu­ta­ti­on des Beins wird der betrof­fe­ne Mensch im All­tags­le­ben vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen gestellt, sei es beim all­täg­li­chen Gehen und Ste­hen auf unter­schied­li­chen Unter­grün­den, beim Tra­gen von Gegen­stän­den oder auch in der sozia­len Inte­gra­ti­on [1–3]. Die Pro­the­se muss den indi­vi­du­el­len Anfor­de­run­gen und Bedürf­nis­sen gerecht wer­den. Der heu­ti­ge Stand der Tech­nik ermög­licht es zwar, den ver­lo­re­nen Teil des Bewe­gungs­ap­pa­rats zu einem gro­ßen Teil zu erset­zen, jedoch bleibt die Sen­so­rik der ampu­tier­ten Glied­ma­ße weit­ge­hend ver­lo­ren. Die­ser Ver­lust spie­gelt sich bei­spiels­wei­se in einer erhöh­ten Sturz­ge­fahr wider und hat somit einen direk­ten Ein­fluss auf die Lebens­qua­li­tät der Betrof­fe­nen [4, 5].
Im vor­lie­gen­den Pro­jekt „Vario­Foot“ – geför­dert durch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für For­schung, Tech­no­lo­gie und Raum­fahrt (BMFTR – ehe­mals BMBF) – wur­den genau hier ange­setzt (Abb. 1). Hier­zu wur­de ein Pro­the­sen­fuß in Gän­ze kon­stru­iert und ent­wi­ckelt, der inner­halb sei­ner mecha­ni­schen Struk­tur mit Sen­so­ren instru­men­tiert ist, Infor­ma­tio­nen auf­nimmt, bewer­tet und durch Schwin­gungs­ak­to­ren ein vibrot­ak­ti­les Feed­back über den Pro­the­sen­schaft übermittelt. 

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