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Ver­schie­de­ne Sprung­ge­lenks­stei­fig­kei­ten ­kli­nisch erpro­ben – eine modu­la­re Test­or­the­se als Werk­zeug für die indi­vi­du­el­le AFO-Versorgung

Christina Krieger1, Ole Strenge2, Carsten Dilthey3, Juliane Wühr4, David Hochmann2, Carsten Kramer1, Ulrich Hafkemeyer5
In diesem Artikel wird die Entwicklung und Erprobung einer modularen Testorthese als Werkzeug für den klinischen Alltag beschrieben. Die Orthese ermöglicht eine Variation der Steifigkeit um das obere Sprunggelenk und die Metatarsophalangealgelenke sowie eine Einstellung des Neutralwinkels im oberen Sprunggelenk. Sie soll als Werkzeug zur Auswahl von Orthesenkonfigurationen dienen, welche die individuellen Versorgungsziele der Patienten bestmöglich erfüllen. Im Rahmen einer ersten Untersuchung wurde die Orthese bei einem Patienten mit beinbetonter spastischer Hemiparese und retrogradem Abrollverhalten erprobt. Dabei konnte im Rahmen einer ersten Untersuchung die grundsätzliche Anwendbarkeit des Konzepts im klinischen Alltag bestätigt werden. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für weitere Forschungen zur objektiven Entscheidungsfindung und zur Übertragung der erzielten Erkenntnisse auf definitive Versorgungen.

Chris­ti­na Krieger1, Ole Strenge2, Cars­ten Dilthey3, Julia­ne Wühr4, David Hochmann2, Cars­ten Kramer1, Ulrich Hafkemeyer5
In die­sem Arti­kel wird die Ent­wick­lung und Erpro­bung einer modu­la­ren Test­or­the­se als Werk­zeug für den kli­ni­schen All­tag beschrie­ben. Die Orthe­se ermög­licht eine Varia­ti­on der Stei­fig­keit um das obe­re Sprung­ge­lenk und die Meta­tar­so­phal­an­ge­al­ge­len­ke sowie eine Ein­stel­lung des Neu­tral­win­kels im obe­ren Sprung­ge­lenk. Sie soll als Werk­zeug zur Aus­wahl von Orthe­sen­kon­fi­gu­ra­tio­nen die­nen, wel­che die indi­vi­du­el­len Ver­sor­gungs­zie­le der Pati­en­ten best­mög­lich erfül­len. Im Rah­men einer ers­ten Unter­su­chung wur­de die Orthe­se bei einem Pati­en­ten mit bein­be­ton­ter spas­ti­scher Hemi­pa­re­se und retro­gra­dem Abroll­ver­hal­ten erprobt. Dabei konn­te im Rah­men einer ers­ten Unter­su­chung die grund­sätz­li­che Anwend­bar­keit des Kon­zepts im kli­ni­schen All­tag bestä­tigt wer­den. Die Ergeb­nis­se bil­den die Grund­la­ge für wei­te­re For­schun­gen zur objek­ti­ven Ent­schei­dungs­fin­dung und zur Über­tra­gung der erziel­ten Erkennt­nis­se auf defi­ni­ti­ve Versorgungen.

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