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Umfra­ge: Ein Drit­tel der Betrie­be denkt über Per­so­nal­ab­bau nach

Wie groß die Zukunftssorgen der Sanitätshäuser in Deutschland aktuell sind, unterstreicht eine aktuelle Umfrage der Leistungserbringergemeinschaft Rehavital unter ihren Mitgliedsbetrieben.

Beson­ders besorg­nis­er­re­gend: Infol­ge sich abseh­bar ver­än­dern­der Rah­men­be­din­gun­gen den­ken zahl­rei­che Betrie­be über die Redu­zie­rung ihres Leis­tungs­an­ge­bots nach. Ein alar­mie­ren­des Zei­chen für die künf­ti­ge Ver­sor­gungs­qua­li­tät. „Wenn Betrie­be weni­ger Haus­be­su­che, Bera­tung und Nach­sor­ge erwä­gen, wird aus einer Ver­gü­tungs­kür­zung ein kon­kre­tes Ver­sor­gungs­ri­si­ko. Die Poli­tik muss sich dar­an mes­sen las­sen, ob Men­schen auch künf­tig zeit­nah, wohn­ort­nah und bedarfs­ge­recht mit Hilfs­mit­teln ver­sorgt wer­den kön­nen“, kom­men­tiert Patrick Gru­n­au die Ergeb­nis­se der Umfrage.

Der Bereichs­lei­ter Poli­tik, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Mar­ke­ting der Reha­vi­tal bezieht sich in sei­ner Ein­schät­zung u. a. dar­auf, dass rund 82 Pro­zent der befrag­ten Betrie­be eine Aus­dün­nung der wohn­ort­na­hen Ver­sor­gung erwar­ten. 70 % rech­nen mit einer Ein­schrän­kung des Ange­bots bestimm­ter Hilfs­mit­tel bzw. Ver­sor­gungs­be­rei­che. Anlass der Befra­gung war der beschlos­se­ne Abschlag von 3 % auf die Ver­gü­tung von Hilfs­mit­tel­ver­sor­gun­gen ab 2027. Mit der nun zusätz­lich auf den Weg gebrach­ten Rück­kehr zu Aus­schrei­bun­gen dürf­te der Druck auf die Betrie­be nur noch mehr zuneh­men. 36 % der Sani­täts­häu­ser zie­hen in Betracht, Per­so­nal abzu­bau­en, immer­hin 16 % Stand­or­te bzw. Filia­len zu schlie­ßen. Die Reha­vi­tal appel­liert an die Regie­rungs­ver­tre­ter, die auf den Weg gebrach­ten Maß­nah­men wie­der zurück­zu­neh­men.  

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