Pro­phy­la­xe von Kreuz­band­ver­let­zun­gen – Knie­orthe­sen im Sport

H. Semsch
Das Knie­ge­lenk ist im alpi­nen Ski­renn­sport sehr hohen Belas­tun­gen aus­ge­setzt. Etwa 36 % der Ver­let­zun­gen im alpi­nen Ski-World-Cup ent­ste­hen am Knie­ge­lenk. Es ist damit das am häu­figs­ten ver­letz­te Gelenk in die­ser Sport­art. Die Ursa­chen dafür sind viel­fäl­tig, und die bis­he­ri­gen prä­ven­ti­ven Maß­nah­men zum Schutz, ins­be­son­de­re vor Rup­tur des vor­de­ren Kreuz­ban­des, füh­ren nicht zu einer rele­van­ten Abnah­me der Ver­let­zungs­häu­fig­keit. In Zusam­men­ar­beit mit dem Deut­schen Ski­ver­band wur­de daher eine Kom­mis­si­on gegrün­det, die die prä­ven­ti­ve Orthe­sen­ver­sor­gung zur Ver­mei­dung von Kreuz­band­ris­sen unter­sucht. Auf­grund von Tests wur­de ein neu­er Orthe­sen-Typ ent­wi­ckelt, der die kom­ple­xe Pro­ble­ma­tik auf­greift und dem Sport­ler Unter­stüt­zung des Knie­ge­len­kes bie­tet, ohne die Per­for­mance des Ath­le­ten nega­tiv zu beeinflussen.

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