Aktu­el­le The­ra­pie­kon­zep­te für das Mammakarzinom

S. Briest, S. Wal­lo­ch­ny, A. Kre­klau, B. Aktas
Ziel die­ses Arti­kels ist es, einen Über­blick über die aktu­el­len The­ra­pie­kon­zep­te bei Mam­ma­kar­zi­nom zu ver­mit­teln. Das Mam­ma­kar­zi­nom ist die häu­figs­te Krebs­er­kran­kung bei Frau­en welt­weit. Dar­über hin­aus ist Brust­krebs die am häu­figs­ten zum Tode füh­ren­de Krebs­er­kran­kung bei Frau­en. Über die Jah­re ist ein Anstieg der Inzi­denz zu ver­zeich­nen; dem­ge­gen­über sinkt die Mor­ta­li­tät. Wäh­rend die Grün­de für den Anstieg der Inzi­denz unklar sind, gibt es zwei wesent­li­che Grün­de für die Sen­kung der Mor­ta­li­tät [efn_note]Berry DA, Cro­nin KA, Ple­vri­tis SK, Fry­back DG, Clar­ke L, Zelen M, Man­del­blatt JS, Yakov­lev AY, Hab­be­ma JD, Feu­er EJ. Effect of scree­ning and adju­vant the­ra­py on mor­ta­li­ty from bre­ast can­cer. Can­cer Inter­ven­ti­on and Sur­veil­lan­ce Mode­ling Net­work (CISNET) Col­la­bo­ra­tors. N Engl J Med, 2005; 353 (17): 1784–1792[/efn_note]: Zum einen wird mit der Ein­füh­rung des Mam­mo­gra­fie-Scree­nings eine Viel­zahl der Erkran­kun­gen in einem frü­he­ren Sta­di­um dia­gnos­ti­ziert. Das soll­te dazu füh­ren, dass der Anteil der Pati­en­tin­nen mit einer Meta­stasie­rung zurück­geht. Bei Pati­en­tin­nen ohne Meta­stasie­rung kann Brust­krebs eine heil­ba­re Erkran­kung sein. Zum ande­ren hat es auf dem Gebiet der sys­te­mi­schen The­ra­pie in den letz­ten Jah­ren gro­ße Ver­än­de­run­gen gegeben.

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Quer­schnitt­lä­si­on im Alter – wel­che Ver­sor­gungs­mög­lich­keit ist wann indiziert?

G. Ker­ry, H.-H. Stei­ner
Nach einer trau­ma­ti­schen Rücken­mark­ver­let­zung bleibt die funk­tio­nel­le Erho­lung der neura­len Struk­tu­ren unge­wiss; jedoch lie­gen in man­chen Fäl­len har­te Kri­te­ri­en vor, die eine schnel­le ope­ra­ti­ve Ver­sor­gung auch bei älte­ren Pati­en­ten bei inter­nis­ti­scher Sta­bi­li­tät unab­ding­bar machen. Durch eine evi­denz­ba­sier­te umfas­sen­de Eva­lua­ti­on der ver­schie­de­nen The­ra­pie­mög­lich­kei­ten und eine effi­zi­en­te mul­ti­dis­zi­pli­nä­re prä­ope­ra­ti­ve Vor­be­rei­tung kön­nen Lebens­qua­li­tät und Auto­no­mie älte­rer quer­schnitt­ge­lähm­ter Pati­en­ten posi­tiv beein­flusst werden.

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Der Knick-Senk-Fuß – häu­fig unter­schätzt — Die pro­phy­lak­ti­sche Behand­lung mit­tels „X‑Foot-Con­cept“ des OTC Regensburg

H. Durst, A. Lieschke, M. Fischer
Der Knick-Senk-Fuß ist eine häu­fig anzu­tref­fen­de und min­des­tens eben­so häu­fig unter­schätz­te Defor­mi­tät, die sowohl die Sprung­ge­len­ke als auch die Fuß­ge­len­ke betrifft. Die Crux die­ser Defor­mi­tät ist der Umstand, dass vie­le Pati­en­ten trotz mit­un­ter star­ker Defor­mi­tät ohne ortho­pä­di­sche Behand­lung bis ins hohe Alter schmerz­frei geh­fä­hig blei­ben. Aller­dings ist auch bekannt, dass, wenn ein Knick-Senk-Fuß ein­mal eine Schmerz­haf­tig­keit ent­wi­ckelt hat, die­se kaum mehr mit rein kon­ser­va­ti­ven Maß­nah­men zu behan­deln ist und oft eine Ope­ra­ti­on not­wen­dig wird. Des­halb wur­de das „X‑Foot-Con­cept“ ent­wi­ckelt, das auf eine akti­ve Kor­rek­tur der Defor­mi­tät in drei The­ra­pie­stu­fen mit Unter­stüt­zung durch sen­so­mo­to­ri­sche Ein­la­gen abzielt. Die – lei­der beschränk­ten – kon­ser­va­ti­ven The­ra­pie­mög­lich­kei­ten, wenn ein Knick-Senk-Fuß eine Schmerz­haf­tig­keit ent­wi­ckelt hat, wer­den in die­sem Arti­kel eben­so beschrie­ben wie ope­ra­ti­ve Grundprinzipien.

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