Die lym­pho­lo­gi­sche Ver­sor­gungs­ket­te bei Pati­en­tin­nen mit Mammakarzinom

M. Hör­ner
Die Behand­lung von Pati­en­tin­nen mit Mam­ma­kar­zi­nom an inter­dis­zi­pli­nä­ren Brust­zen­tren wird nach den Kri­te­ri­en der S3-Leit­li­ni­en der Deut­schen Krebs­ge­sell­schaft durch­ge­führt, in der jedoch die Prä­ven­ti­on lym­pho­lo­gi­scher Kom­pli­ka­tio­nen nur eine unter­ge­ord­ne­te Rol­le spielt. Der Auf­bau einer lym­pho­lo­gi­schen Ver­sor­gungs­ket­te zum Schutz der Pati­en­tin beginnt mit scho­nen­der prä­s­ta­tio­nä­rer Dia­gnos­tik und bezieht behan­deln­de Ärz­te, Phy­sio­the­ra­peu­ten und Ban­da­gis­ten mit ein. Die Kom­mu­ni­ka­ti­on unter­ein­an­der und mit der Pati­en­tin auf Augen­hö­he ist der Schlüs­sel zu Com­pli­an­ce und The­ra­pie­er­folg. Daher wur­de an der Frau­en­kli­nik Böb­lin­gen im Jahr 2010 das „Lymph­netz­werk am iBB“ gegründet.

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