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MBrace: Modu­la­res Leicht­bau­kor­sett für die Sko­lio­se­ver­sor­gung – nut­zer­zen­triert ent­wi­ckelt, optisch ver­mes­sen und KI-gestützt ausgewertet

Axel Spickenheuer1, 2, Thurid Jochim3, Peter Laabs2, Arkadiusz Żurawski4, Didier Garray5, Edwin Henry6, Sascha Bruk1, Jonathan Andrä1, Andreas Heinke3, Nico Stecher3, Anke Tschirschky3, André Kabella2, Jonas Duteloff2, Paul Schlieben2
Das MBrace-Projekt verfolgte das Ziel, die konservative Skolioseversorgung durch die Erforschung neuer Leichtbaumaterialien stärker aus der Perspektive der Patientinnen und Patienten weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt stand ein offenes, modular aufgebautes Korsettkonzept, bei dem die Lastabtragung über faserverstärkte Strukturelemente, individuell anpassbare Kontaktflächen und verstellbare Verbindungselemente erfolgt. Auf Grundlage von Interviews mit Betroffenen sowie numerischen, werkstofftechnischen und fertigungstechnischen Untersuchungen entwickelte das Konsortium unter Einbezug der Perspektiven aus Orthopädietechnik, Physiotherapie und Klinik einen Demonstrator, der Anforderungen an Korrektur und Stabilität mit verbesserter Belüftung, Nachstellbarkeit und Wiederverwendbarkeit verbindet. Parallel dazu wurden optische und dynamische Messverfahren sowie KI-gestützte Auswertungen eingesetzt, um die Wirkung von Korsetten objektiver und ohne ionisierende Strahlung zu begleiten. Der Beitrag ordnet das Projekt technisch ein und zeigt, welche Impulse sich daraus für die Orthopädietechnik ergeben.

Axel Spi­cken­heu­er1, 2, Thu­rid Jochim3, Peter Laabs2, Arka­di­usz Żuraw­ski4, Didier Gar­ray5, Edwin Hen­ry6, Sascha Bruk1, Jona­than Andrä1, Andre­as Hein­ke3, Nico Ste­cher3, Anke Tschirsch­ky3, André Kabel­la2, Jonas Dutel­off2, Paul Schlie­ben2
Das MBrace-Pro­jekt ver­folg­te das Ziel, die kon­ser­va­ti­ve Sko­lio­se­ver­sor­gung durch die Erfor­schung neu­er Leicht­bau­ma­te­ria­li­en stär­ker aus der Per­spek­ti­ve der Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Im Mit­tel­punkt stand ein offe­nes, modu­lar auf­ge­bau­tes Kor­sett­kon­zept, bei dem die Last­ab­tra­gung über faser­ver­stärk­te Struk­tur­ele­men­te, indi­vi­du­ell anpass­ba­re Kon­takt­flä­chen und ver­stell­ba­re Ver­bin­dungs­ele­men­te erfolgt. Auf Grund­la­ge von Inter­views mit Betrof­fe­nen sowie nume­ri­schen, werk­stoff­tech­ni­schen und fer­ti­gungs­tech­ni­schen Unter­su­chun­gen ent­wi­ckel­te das Kon­sor­ti­um unter Ein­be­zug der Per­spek­ti­ven aus Ortho­pä­die­tech­nik, Phy­sio­the­ra­pie und Kli­nik einen Demons­tra­tor, der Anfor­de­run­gen an Kor­rek­tur und Sta­bi­li­tät mit ver­bes­ser­ter Belüf­tung, Nach­stell­bar­keit und Wie­der­ver­wend­bar­keit ver­bin­det. Par­al­lel dazu wur­den opti­sche und dyna­mi­sche Mess­ver­fah­ren sowie KI-gestütz­te Aus­wer­tun­gen ein­ge­setzt, um die Wir­kung von Kor­set­ten objek­ti­ver und ohne ioni­sie­ren­de Strah­lung zu beglei­ten. Der Bei­trag ord­net das Pro­jekt tech­nisch ein und zeigt, wel­che Impul­se sich dar­aus für die Ortho­pä­die­tech­nik ergeben.

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