Stan­dard­pro­zess für eKV entwickelt

Gemeinsam wollen sie die Digitalisierung im Hilfsmittelbereich vorantreiben – nun nimmt dieser Prozess weiter Formen an. HMM Deutschland, Medicomp und die Opta-Data-Gruppe, seit 2021 zusammengeschlossen in der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) „Digitalisierung der Hilfsmittelversorgung – DiGHIMI“, haben einen Standardprozess für den „elektronischen Kostenvoranschlag“ (eKV) entwickelt.

Hin­ter­grund ist laut ARGE die Ein­füh­rung der Tele­ma­tik­in­fra­struk­tur (TI), die es not­wen­dig macht, die Abläu­fe für den eKV-Pro­zess zu betrach­ten und an die neu­en Anfor­de­run­gen im Umfeld der TI anzu­pas­sen. Der ent­wi­ckel­te Stan­dard­pro­zess wer­de durch eine ein­heit­li­che tech­ni­sche Doku­men­ta­ti­on unter­mau­ert. Die­ses Vor­ge­hen unter­stüt­ze die Digi­ta­li­sie­rung im Rah­men der Ein­füh­rung der TI, da es eine soli­de Basis für die Ein­füh­rung wei­te­rer digi­ta­li­sier­ter Pro­zes­se in den vor- und nach­ge­la­ger­ten Schrit­ten ermögliche.

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„Wir fan­gen bereits jetzt an, die wich­ti­gen Pro­zes­se des Hilfs­mit­tel­mark­tes so zu ent­wi­ckeln, dass sie mit Leich­tig­keit in die Tele­ma­tik­in­fra­struk­tur inte­griert wer­den kön­nen. Wir freu­en uns sehr, dass dies mit unse­ren Part­nern schon bereits jetzt zu einem frü­hen Zeit­punkt gelingt“, sind sich Mark Stein­bach und Andre­as Fischer, Geschäfts­füh­rer der Opta-Data-Grup­pe, einig. Das sieht auch Istok Kespret, Geschäfts­füh­rer von HMM Deutsch­land, so und betont: „Hilfs­mit­tel­ver­sor­gun­gen wer­den seit vie­len Jah­ren digi­tal abge­wi­ckelt. Die Pro­zes­se funk­tio­nie­ren gut und die erfor­der­li­che Infra­struk­tur ist bei Leis­tungs­er­brin­gern und Kran­ken­kas­sen vor­han­den. Nun geht es dar­um, Gutes bes­ser zu machen und ohne zusätz­li­chen Inves­ti­ti­ons­be­darf bei den Leis­tungs­er­brin­gern in die Telematik­infrastruktur zu über­füh­ren.“ Wolf­gang Schunck, Geschäfts­füh­rer von Med­i­comp, freut sich eben­falls über die ers­ten Ergeb­nis­se der ARGE und lädt alle inter­es­sier­ten Teil­neh­mer ein, bei der wei­te­ren Gestal­tung und Ein­bin­dung des Pro­zes­ses ­sowie Ein­bin­dung in die Digi­ta­li­sie­rung im Rah­men z. B. einer elek­tro­ni­schen Ver­ord­nung mitzuwirken.

Seit 2008 wickeln die drei IT-Sys­tem­an­bie­ter über ihre Platt­for­men X3.Net, mipekv und ege­ko den Daten­aus­tausch für geneh­mi­gungs­pflich­ti­ge Hilfs­mit­tel­ver­sor­gun­gen im Auf­trag von Kran­ken­kas­sen und Hilfs­mit­tel­ver­sor­gern ab – der eKV hat sich seit­dem in der Bran­che eta­bliert. Heu­te sind nahe­zu alle Kran­ken­kas­sen und Leis­tungs­er­brin­ger über ihre Sys­tem­soft­wares an die Sys­te­me der drei Anbie­ter angeschlossen.

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