Gesund­heits­wirt­schaft ist ein Job­mo­tor: Mar­tin Dulig im Interview

Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Freistaats Sachsen, zum Neustart der Leipziger Messen & Kongresse und zur OTWorld.connect 2020.

Vor ein paar Wochen hät­ten vie­le nicht geglaubt, noch in die­sem Jahr wie­der eine Mes­se bzw. einen Kon­gress zu besu­chen – schon gar kein inter­na­tio­na­les Event. Nun fin­det auf der Leip­zi­ger Mes­se im Sep­tem­ber mit der Cadeaux Leip­zig erst­mals wie­der eine Fach­mes­se unter den beson­de­ren Umstän­den der „neu­en Nor­ma­li­tät“ statt. Sach­sen konn­te als ers­tes Bun­des­land ein Hygie­nekon­zept für Mes­sen vor­le­gen – und die Leip­zi­ger Mes­se­ge­sell­schaft hat ab Tag eins an hybri­den Mes­se­kon­zep­ten gear­bei­tet, um auch unter Coro­na-Bedin­gun­gen Mes­sen und Kon­gres­se anbie­ten zu können.

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OT: Herr Staats­mi­nis­ter, war­um ist der Frei­staat Sach­sen hier vor­an­ge­gan­gen und lässt Mes­sen bzw. Kon­gres­se trotz Coro­na-Kri­se zu?

Mar­tin Dulig: Die Mes­se- und Event­wirt­schaft hat durch die Covid-19-Pan­de­mie ganz beson­ders zu lei­den. Wäh­rend ande­re Unter­neh­men ihre Arbeit seit Ende Mai wei­test­ge­hend wie­der auf­neh­men konn­ten, sind unse­re Mes­se­ge­sell­schaf­ten und die Fir­men, die die­sem Bereich zuzu­ord­nen sind, bis jetzt noch immer schwer betrof­fen. Einer­seits, weil kei­ne Mes­sen statt­fin­den, ande­rer­seits, weil lan­ge Pla­nungs­un­si­cher­heit bestand, wann es über­haupt wei­ter­geht. Die­se Pla­nungs­un­si­cher­heit ist hei­kel, weil es für Mes­sen eine lan­ge Vor­lauf­zeit braucht. Des­halb haben wir früh­zei­tig ent­schie­den, dass es ab dem 1. Sep­tem­ber 2020 wie­der Mes­sen und Kon­gress­ver­an­stal­tun­gen geben soll. Dies jeweils mit kon­kre­ten und von den ört­lich zustän­di­gen Gesund­heits­äm­tern geneh­mig­ten Hygie­ne- und Sicher­heits­kon­zep­ten und unter der Vor­aus­set­zung, dass die Covid-19-Fall­zah­len in Sach­sen für Aus­stel­ler und Besu­cher siche­re Mes­sen erlau­ben. Zu den Sicher­heits­maß­nah­men zäh­len bei­spiels­wei­se Mar­kie­run­gen als Maß­nah­men zur Unter­stüt­zung der Abstands­wah­rung, Hand­des­in­fek­ti­ons­spen­der in den Ein- und Aus­gangs­be­rei­chen und Sani­tär­räu­men, qua­li­fi­zier­tes medi­zi­ni­sches Per­so­nal in den Sani­täts­sta­tio­nen, Ticket­ver­kauf aus­schließ­lich nach vor­he­ri­ger Online­be­stel­lung oder digi­ta­le Regis­trie­rung aller Teil­neh­mer­da­ten für die lücken­lo­se Rück­ver­folg­bar­keit. Auch für die Aus­stel­ler gibt es kon­kre­te Emp­feh­lun­gen für ihre Standgestaltung.

OT: Die OTWorld gehört zu den welt­weit bekann­ten Ver­an­stal­tun­gen, die seit lan­gem mit Leip­zig ver­bun­den sind. In die­sem Jahr wird sie in einer beson­de­ren Ver­si­on an den Start gehen. Einer der bei­den Kon­gressprä­si­den­ten des Welt­kon­gres­ses der OTWorld.connect ist Prof. Dr. Chris­toph Jos­ten, medi­zi­ni­scher Vor­stand des Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums Leip­zig, und damit Ver­tre­ter der Gesund­heits­bran­che hier in Sach­sen. Wie wich­tig ist die­se Bran­che, wel­chen wirt­schaft­li­chen Impact lie­fert sie?

 Dulig: Die Gesund­heits­bran­che ist für Sach­sen sehr wich­tig. Sie umfasst 13 Mrd. Euro an Brut­to­wert­schöp­fung. Dies ent­spricht knapp 12 Pro­zent der gesamt­wirt­schaft­li­chen Leis­tung im Frei­staat. Wir ver­zeich­nen hohe Wachs­tums­ra­ten in der säch­si­schen Gesund­heits­wirt­schaft sowohl im Export wie auch im Import von über 10 bzw. über 11 Pro­zent. Und mit 332.000 Beschäf­tig­ten, das sind immer­hin 16 Pro­zent Gesamt­be­schäf­tig­ten­an­teil, ist die Gesund­heits­wirt­schaft ein wich­ti­ger Job­mo­tor. Sach­sen gehört zu den dyna­mischs­ten Life Sci­ence-Regio­nen Deutsch­lands. Die Schwer­punk­te des Life-Sci­en­ces-Clus­ters lie­gen in den Berei­chen Rege­ne­ra­ti­ve Medi­zin (Tis­sue Engi­nee­ring), Dia­gnos­tik, Mole­ku­la­res Bio­en­gi­nee­ring, Bio­in­for­ma­tik sowie Implan­ta­te und Pro­the­sen. Über­wie­gend mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men ent­wi­ckeln, pro­du­zie­ren und ver­mark­ten die Pro­duk­te der Medizintechnik.

OT: Die OTWorld war bis­lang ein Rie­senevent mit Aus­stel­lern, Kon­gress­teil­neh­mern und Besu­chern von allen Kon­ti­nen­ten, eine rie­si­ge Ver­kaufs­show. Das wird die­ses Jahr so nicht mög­lich sein. Ande­rer­seits wur­de die OTWorld.connect erst­mals als hybri­de Ver­an­stal­tung mit par­al­le­lem Online-Event kon­zi­piert. Wird die OTWorld.connect 2020 im Rück­blick nur als „Platz­hal­ter“ erschei­nen? Oder erhof­fen Sie sich Impul­se für die Ver­an­stal­tungs­wirt­schaft, die von Sach­sen aus­ge­hen und auch in den kom­men­den Jah­ren Bestand haben werden?

 Dulig: Die OTWorld ist kei­nes­falls nur ein Platz­hal­ter. Nein, sie wird eine Bei­spiel­wir­kung aus­strah­len, wie in Sach­sen moder­ne Ver­an­stal­tun­gen orga­ni­siert und durch­ge­führt wer­den, die sich einer unsi­che­ren Lage anpas­sen und agil mit einer pan­de­mi­schen Situa­ti­on umge­hen kön­nen. Digi­ta­le Ele­men­te bei Mes­sen gibt es schon lan­ge, aber erst durch die Pan­de­mie waren und sind die Mes­se­ge­sell­schaf­ten gezwun­gen, die­se für sich und ihre Kun­den stär­ker auf­zu­grei­fen, aus­zu­bau­en und anzu­bie­ten. Ich bin da opti­mis­tisch, dass die Leip­zi­ger Mes­se das For­mat der hybri­den Ver­an­stal­tung zukünf­tig auch auf Mes­sen ande­rer Bran­chen über­tra­gen und anwen­den kann. Das hängt natür­lich auch immer von den betref­fen­den Bran­chen­ver­bän­den ab, inwie­weit die­se Inno­va­tio­nen offen gegen­über­ste­hen. Und auch die Pro­duk­te bestim­men mit dar­über, wie „digi­tal“ man in Zukunft sein wird.

OT: Lässt sich die OTWorld als Modell auf die Ver­an­stal­tungs­wirt­schaft ins­ge­samt übertragen?

Dulig: Die OTWorld als Modell auf die gesam­te Ver­an­stal­tungs­wirt­schaft zu über­tra­gen ist weder mög­lich noch sinn­voll. Viel­mehr geht es in allen Berei­chen dar­um, jeweils indi­vi­du­el­le Kon­zep­te für ver­än­der­te Rah­men­be­din­gun­gen zu ent­wi­ckeln und durch eine hohe Anpas­sungs­fä­hig­keit die eige­ne Wett­be­werbs­fä­hig­keit zu sichern. Ande­rer­seits: Aus­ge­hend von der lan­gen His­to­rie der Leip­zi­ger Mes­se, wird es Mes­sen im tra­di­tio­nel­len Sin­ne, also mit Prä­senz von Aus­stel­lern und Besu­chern, auch in Zukunft geben. Kun­den haben auf einer Mes­se die Mög­lich­keit, die Ange­bo­te ver­schie­de­ner Anbie­ter zu ver­glei­chen, sie in die Hand zu neh­men und sich ein Bild von der Markt­si­tua­ti­on zu machen. Aus­stel­len­den Unter­neh­men geht es um die Akqui­se oder die Auf­fri­schung von Kun­den­kon­tak­ten, Stei­ge­rung des Bekannt­heits­gra­des sowie Infor­ma­ti­ons­aus­tausch. Des­sen unge­ach­tet ist die digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on der Mes­se­wirt­schaft in vol­lem Gan­ge. Der Kern ist und bleibt aber die rea­le Mes­se mit rea­len Per­so­nen und rea­len Pro­duk­ten – und die ist bereits hoch­gra­dig effi­zi­ent. Eine Welt­leit­mes­se wird daher – genau­so wie ein Welt­kon­gress, in dem es um kol­le­gia­len Aus­tausch und Wis­sens­trans­fer geht – immer auch Vor-Ort-Ele­men­te erfor­dern. Wäh­rend einer Pan­de­mie wis­sen Mes­se­ge­sell­schaf­ten jedoch um ihre Ver­ant­wor­tung und wer­den in Fra­gen der Gesund­heit kei­ne Kom­pro­mis­se ein­ge­hen. Die Ent­wick­lung von hybri­den For­ma­ten, die es Ver­an­stal­tern und Kun­den erlau­ben, zwi­schen den Extre­men einer voll­wer­ti­ger Prä­senz­ver­an­stal­tung und rein digi­ta­len Events zu agie­ren, sind in Zei­ten der Unsi­cher­heit nötig und wegweisend.

OT: Wel­che Impul­se könn­ten aus den wäh­rend der Coro­na-Kri­se ent­wi­ckel­ten Lösun­gen außer­dem kon­kret ausgehen?

Dulig: Ich hof­fe, dass aus den Pan­de­mie­zei­ten Plä­ne und Hand­lungs­rah­men ent­stan­den sind, die es unse­rer Wirt­schaft ermög­li­chen, künf­tig im Kri­sen­fall schnel­ler und bes­ser zu reagie­ren und wirt­schaft­li­ches Eigen­tum zu sichern. Die digi­ta­len Bestand­tei­le einer Mes­se ermög­li­chen es ins­be­son­de­re unse­ren klei­ne­ren Fir­men, an Ver­an­stal­tun­gen und Mes­sen welt­weit teil­zu­neh­men, denen dies auf­grund knap­pe­rer Bud­gets, enge­rer Zeit­plä­ne und gerin­ge­rer Per­so­nal­res­sour­cen bis­her nicht mög­lich war. Umge­kehrt ste­hen die digi­ta­len Ange­bo­te einem grö­ße­ren, glo­ba­le­ren Teil­neh­mer­kreis zur Ver­fü­gung und tra­gen so zur Inter­na­tio­na­li­sie­rung unse­rer KMU bei. Das soll unbe­dingt bei­be­hal­ten und gern auch aus­ge­wei­tet werden.

OT: Wie wich­tig ist das Seg­ment Mes­sen & Kon­gres­se, spe­zi­ell die Leip­zi­ger Mes­se, im Gesamt­kon­text der säch­si­schen Wirtschaft?

Dulig: Gesamt­wirt­schaft­lich tra­gen Mes­sen und Kon­gres­se zur Schaf­fung von Markt­trans­pa­renz bei und kön­nen regio­nal posi­ti­ve Beschäf­ti­gungs­ef­fek­te aus­lö­sen. Die Leip­zi­ger Mes­se ist unser wich­tigs­ter inter­na­tio­na­ler Mes­se­platz. Sie bie­tet ein brei­tes Port­fo­lio eta­blier­ter regio­na­ler, natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler Fach­be­su­cher- und End­ver­brau­cher­mes­sen an. Zahl­rei­che Kon­gres­se, Kon­fe­ren­zen und Ver­an­stal­tun­gen fin­den mes­se­be­glei­tend oder unab­hän­gig davon jähr­lich statt. Allein im Kon­gress­zen­trum auf dem neu­en Mes­se­ge­län­de fin­den jähr­lich über 80 natio­na­le und inter­na­tio­na­le Kon­gres­se und Ver­an­stal­tun­gen mit ca. 90.000 Teil­neh­mern statt. Die Aus­stel­ler und Besu­cher der Mes­sen und die Teil­neh­mer der Kon­gres­se und Ver­an­stal­tun­gen blei­ben ja nicht nur in Leip­zig, son­dern fah­ren auch durch Sach­sen. Ihre Ein­drü­cke und Erleb­nis­se tra­gen sie in die Welt, for­men so ein posi­ti­ves Bild von uns und kom­men gern als Tou­ris­ten oder sogar als Inves­to­ren wieder.

OT: Die ers­te Mes­se, die in Leip­zig wie­der statt­fin­den wird, ist die Cadeaux Leip­zig im Ver­bund mit der Mido­ra – wer­den Sie sich das neue Hygie­nekon­zept der Mes­se dort direkt live anschauen?

Dulig: Ja, ich pla­ne gemein­sam mit Sozi­al­mi­nis­te­rin Petra Köp­ping einen Mes­se­be­such. Das Hygie­nekon­zept für die­se Mes­se wer­den wir dort prü­fen und es – genau wie jeder Aus­stel­ler und Besu­cher – spü­ren und beach­ten müs­sen. Im Vor­der­grund unse­res Rund­gangs ste­hen jedoch die aus­stel­len­den Unternehmen.

OT: Herr Staats­mi­nis­ter, wenn Sie als Ver­tre­ter des Frei­staats im Auf­sichts­rat der Leip­zi­ger Mes­se einen Blick in die Zukunft wer­fen: Wird das Jahr 2020 die natio­na­le und inter­na­tio­na­le Mes­se­welt und Mes­se­land­schaft gene­rell und ins­ge­samt ver­än­dern – wenn ja, in wel­che Richtung?

Dulig: Die­se Fra­ge ist nicht ein­fach zu beant­wor­ten. Gegen­wär­tig fin­den welt­weit kei­ne Mes­sen statt. In Deutsch­land, also auch bei uns in Sach­sen, wird das Mes­se­ge­schäft ab Sep­tem­ber 2020 lang­sam wie­der anlau­fen. Glo­bal ist die Situa­ti­on noch unklar. Wir hier in Sach­sen wer­den alles dar­an set­zen, dass unser wich­tigs­ter inter­na­tio­na­ler Mes­se­platz Leip­zig wei­ter bestehen bleibt. Und natür­lich habe ich als Wirt­schafts­mi­nis­ter auch ein Inter­es­se dar­an, dass auch in Dres­den und Chem­nitz wei­ter eta­blier­te und viel­leicht auch neue Mes­sen ange­bo­ten werden.

OT: Haben Sie kei­ne Befürch­tung, dass Digi­tal­mes­sen und digi­ta­le Kon­gres­se die­je­ni­gen vor Ort kan­ni­ba­li­sie­ren – und damit letzt­lich auch die Umwegef­fek­te (Hotel­le­rie, Gas­tro­no­mie etc.) ver­schwin­den, die ein Mes­se­ge­län­de mit Kon­gress­zen­trum mit sich bringt? Und somit das wirt­schaft­li­che Umfeld für die Leip­zi­ger Mes­se, deren Gesell­schaf­ter der Frei­staat Sach­sen ist, schwie­ri­ger wird? 

Dulig: Nein. Ich glau­be nicht, dass es zukünf­tig kei­ne Prä­senz­mes­sen mehr gibt und nur noch digi­ta­le For­ma­te den Markt beherr­schen wer­den. Dafür sind die eine Mes­se domi­nie­ren­den Ele­men­te des per­sön­li­chen Kon­tak­tes, der Ver­trau­ens­bil­dung, der direk­ten Pro­dukt-Inau­gen­sch­ein­nah­me, der Mög­lich­kei­ten zum Ver­glei­chen und Aus­pro­bie­ren, zum Dis­ku­tie­ren, zum Aus­tau­schen von For­schungs­er­kennt­nis­sen und Inno­va­ti­ons­ideen viel zu stark. Wir ste­hen mit unse­rem Mes­se­platz Leip­zig schon immer im Wett­be­werb der gro­ßen deut­schen und auch inter­na­tio­na­len Mes­se­ge­sell­schaf­ten. Alle haben mit den Aus­wir­kun­gen und Fol­gen der Covid-19-Pan­de­mie zu kämp­fen und alle machen sich Gedan­ken und Plä­ne, wie sie zukünf­tig damit umge­hen. Ich glau­be und hof­fe, dass, wenn es einen wirk­sa­men Schutz gegen das Virus gibt, auch wie­der mehr Aus­stel­ler, Kon­gress­teil­neh­mer und Besu­cher nach Sach­sen kom­men wer­den. Somit wer­den auch die vom Mes­se- und Kon­gress­ge­schäft abhän­gi­gen Wirt­schafts­be­rei­che, wie z. B. Hotel­le­rie und Gas­tro­no­mie, Trans­port oder mes­se­na­he Dienst­leis­tun­gen, bestehen blei­ben, wenn sie sich auf die Ansprü­che ihrer Kun­den gut ein­stel­len, ihre Ange­bo­te ste­tig hin­ter­fra­gen und kun­den­ge­recht in hoher Qua­li­tät wei­ter­ent­wi­ckeln. 

Herz­li­chen Dank für das Interview.

 Die Fra­gen stell­te Cath­rin Günzel.

(Anm. d. Red.:) Das Inter­view wur­de am 17. August 2020 geführt. Nach dem Inter­view wur­de ent­schie­den, die bereits im Gespräch mit Staats­mi­nis­ter Dulig ange­deu­te­te Fle­xi­bi­li­tät des Kon­zepts zu nut­zen und die OTWorld.connect 2020 auf­grund der aktu­ell ver­schärf­ten Pan­de­mie-Situa­ti­on aus­schließ­lich digi­tal zu veranstalten.

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