Ers­te Mei­len­stei­ne für die OTWorld 2022

„Der erste große Schritt in der aktiven Themenfindung der OTWorld ist getan“, schloss Antje Feldmann, Projektleiterin der Confairmed GmbH, die zweite Sitzung des Programmkomitees des Weltkongresses der OTWorld 2022.

Das Gre­mi­um, bestehend aus nam­haf­ten Expert:innen aus Hand­werk, Medi­zin und Wis­sen­schaft ver­ab­schie­de­te am 20. April die Sym­po­si­en-Kon­zep­te. Der Rück­lauf an aus­ge­ar­bei­te­ten Kon­zep­ten seit der ers­ten Sit­zung war so gut, dass man die Dis­kus­si­on und Ver­ab­schie­dung bereits nach drei Stun­den, eine Stun­de eher als geplant, been­den konn­te. Erfreu­li­che Nach­rich­ten gab es auch in punc­to Key­notes. Drei Zusa­gen lie­gen bis­her vor, dar­un­ter ein Novum für die OTWorld.

Über „Digi­ta­li­sie­rung: Chan­cen und Risi­ken für Men­schen mit Beein­träch­ti­gun­gen“ wird Prof. Dr. Ber­tolt Mey­er, Pro­fes­sor für Arbeits‑, Orga­ni­sa­ti­ons- und Wirt­schafts­psy­cho­lo­gie, TU Chem­nitz, in sei­ner Key­note spre­chen. Als wei­te­rer Key­note-Red­ner war Prof. Dr.-Ing. Sami Had­da­din, Lehr­stuhl für Robo­tik und Sys­tem­in­tel­li­genz, Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Mün­chen, ursprüng­lich bereits zur letz­ten OTWorld ange­fragt, konn­te für das digi­ta­le For­mat der OTWorld.connect jedoch nicht berück­sich­tigt wer­den. Jetzt greift er das The­ma „Intel­li­gen­tes Steu­ern und Ler­nen in der Pro­the­tik“ in sei­nem Key­note-Vor­trag bei der OTWorld vom 10. bis 13. Mai 2022 auf. Dort wird es zum ers­ten Mal auch einen Tan­dem- Vor­trag geben. Key­note-Refe­rent Prof. Dr. med. Oskar Asz­mann, Medi­zi­ni­sche Uni­ver­si­tät Wien, wird das The­ma „TMR und Osseo­in­te­gra­ti­on“ beleuch­ten und dabei Co-Refe­ren­tin Dr. sci­ent. med. Dr. Agnes Stur­ma als Phy­sio­the­ra­peu­tin miteinbeziehen.

Pre­mie­re fei­er­ten 2020 die „Inter­dis­zi­pli­nä­ren welt­wei­ten Leucht­tür­me“ bei der OTWorld.connect. Auch für die OTWorld 2022 wird es hier bereits kon­kret. Wie­der wer­den zwei inter­pro­fes­sio­nel­le Ver­sor­gungs­kon­zep­te von einem Ver­sor­gungs­team vor­ge­stellt, unter ande­rem zum The­ma „Dia­be­ti­scher Fuß“. In dem breit gefä­cher­ten The­men­spek­trum der Sym­po­si­en fin­den sich auch die Akzen­te der Kon­gressprä­si­den­ten Dipl.-Ing. Mer­kur Ali­mus­aj, Lei­ter der Tech­ni­schen Ortho­pä­die am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Hei­del­berg, und Prof. Dr. med. Mar­tin Engel­hardt, Ärzt­li­cher Direk­tor am Kli­ni­kum Osna­brück, wie­der. Mit „Sport und Pro­the­tik“ und „Sport und Orthe­tik“ wer­den die bei­den Schwer­punkt­the­men Sport­or­tho­pä­die und der Paras­port für die Ortho­pä­die- Tech­nik beleuch­tet. Den Fokus „Chir­ur­gie“ und „ortho­pä­die­tech­ni­sche Ver­sor­gun­gen“ berück­sich­ti­gen die Sym­po­si­en „Ampu­ta­ti­on bei jun­gen Men­schen: Anfor­de­run­gen und Beson­der­hei­ten“ und „Kinder-(Neuro)orthopädie: Aktu­el­le OP-Ver­fah­ren und Behandlungskonzepte“.

Ein­rei­chun­gen der Abs­tracts freigeschaltet

Mit der zwei­ten Sit­zung des Pro­gramm­ko­mi­tees ist ein Groß­teil der inhalt­li­chen Pla­nung für die OTWorld 2022 abge­schlos­sen. Jetzt ist die Bran­che für die The­men­blö­cke aus den frei­en Ein­rei­chun­gen gefragt – neben den Sym­po­si­en eine der Haupt­säu­len des vier­tä­gi­gen Pro­gramms. Die Ein­rei­chung der Bei­trä­ge  ist bereits seit Ende März geöff­net – „unser ers­ter gro­ßer Mei­len­stein in der Kon­gress­vor­be­rei­tung“, wie Ant­je Feld­mann kon­sta­tier­te. „Das ers­te Abs­tract ist letz­te Woche schon ein­ge­gan­gen. Es hat uns sehr gefreut, dass der Auf­ruf in der Bran­che ange­kom­men ist und genutzt wur­de.“ Die Abs­tracts zu wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en, tech­ni­schen Bei­trä­gen, wis­sen­schaft­li­chen Fall­stu­di­en oder tech­ni­schen Ver­sor­gungs­fäl­len kön­nen noch bis zum 17. Okto­ber ein­ge­reicht wer­den. Im Novem­ber wird dann über die Abs­tracts ent­schie­den. Geplant ist, im Janu­ar 2022 das Kon­gress­pro­gramm online zu veröffentlichen.

Label „OTWorld Con­gress — P&O insights“ ins Leben gerufen

Nicht nur bei dem eige­nen Welt­kon­gress wird ein gro­ßes Augen­merk auf die Inter­dis­zi­pli­na­ri­tät gelegt. Der inter­dis­zi­pli­nä­ren Cha­rak­ter der OTWorld soll mit wei­te­ren Koope­ra­tio­nen for­cie­ren. Ins Leben geru­fen wur­de daher das Label „OTWorld Con­gress — P&O insights“, unter dem aus­ge­wähl­te Inhal­te der OTWorld auch auf natio­na­len und inter­na­tio­na­len Schau­plät­zen im Kon­gress­pro­gramm prä­sen­tiert wer­den sol­len. „Wir wol­len da ein biss­chen Lust machen und Inter­es­se wecken, auf das, was dann in der Fül­le und Gän­ze auf der OTWorld zu sehen ist“, erklär­te Feld­mann. Zudem ist eine Koope­ra­ti­on mit der „The­ra­pie Leip­zig“ geplant. „Wir den­ken, dass das eine sehr gute Mög­lich­keit ist, um unse­re Netz­wer­ke aus­zu­bau­en und auch die Ziel­grup­pe der Phy­sio­the­ra­peu­ten anzu­spre­chen und für die OTWorld zu gewin­nen“, so Ant­je Feldmann.

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