BVMed-Forderungen an die Politik

Konkret erwartet der deutsche MedTech-Verband von der künftigen Regierung, dass sie neue Qualitätskonzepte in der Versorgung entwickelt. So lasse sich durch den Wettbewerb der Krankenkassen eine qualitätsgesicherte Versorgung im Hilfsmittelbereich forcieren. Ein bundeseinheitliches Controlling könne ein Instrumentarium schaffen, das die Qualität der Krankenkassen in den jeweiligen Hilfsmittelversorgungsbereichen hinsichtlich des Sachleistungsprinzips für Patienten vergleichbar mache.
Ferner fordert der BVMed, die Hilfsmittelleistungserbringer zügig in die digitale Infrastruktur und deren Anwendungen einzubeziehen. Erst ab 2024 sei geplant, eine digitale Hilfsmittelverordnung einzuführen und in der digitalen Patientenakte jene Leistungserbringer zu berücksichtigen, die Patienten ambulant mit Hilfsmitteln, Verbandmitteln, Blutzuckerteststreifen etc. versorgen.
Nicht zuletzt hält es der BVMed für erforderlich, Homecare-Dienstleistungen in Ergänzung zur Hilfsmittelversorgung als sogenannte Homecare-Leistungen im SGB V zu verankern sowie den Anspruch auf Homecare-Versorgung zu definieren.
Das BVMed-Positionspapier gibt es als Download.
- Stehtraining bei Kindern mit schwerer Cerebralparese – ist eine relevante Fußbelastung auch bei Hüft- und Kniebeugekontrakturen möglich? — 8. Oktober 2026
- Fahrtüchtigkeit mit Hilfsmittel nach Operation und Trauma: Wann darf ich wieder Auto fahren? — 8. Oktober 2026
- Grenzindikationen in der Fuß- und Sprunggelenkschirurgie – wann ist beim Chirurgen Schluss? — 7. Oktober 2026

