Bürokratieabbau als Beitrag zum Naturschutz

Wiederverwendbare Materialien, nachwachsende Rohstoffe, Recycling: Die Hilfsmittelbranche hat bereits verschiedene Ansätze entwickelt, um einen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft zu leisten. Auf eine weitere zentrale Stellschraube macht „Wir versorgen Deutschland“ (WvD) aufmerksam: Bürokratieabbau. Anlässlich des „Tag(s) des Naturschutzes“ am 28. Juli 2026 hat der Verband die Kampagne „Wir versorgen Menschen, kein Papier“ ins Leben gerufen und fordert damit Entlastungen für die Versorgungspraxis.
Aus Sicht von WvD müsse das von der Bundesregierung angekündigte Hilfsmittelmodernisierungs- und Bürokratieabbaugesetz zu konkreten Verbesserungen für die tägliche Arbeit von Leistungserbringern führen. Würden unnötige Dokumentations‑, Genehmigungs- und Nachweispflichten abgebaut, bliebe den Arbeitskräften mehr Zeit für die Beratung und Versorgung der Patienten. Zugleich würde sich der Papierbedarf und damit der Verbrauch wertvoller Rohstoffe reduzieren.
„Bürokratie kostet nicht nur Zeit, sie bindet Ressourcen, die eigentlich für die Versorgung von Menschen gebraucht werden“, betonten die WvD-Generalsekretäre Kirsten Abel und Dr. Henning Schweer. „Die Hilfsmittelversorgung steht vor großen Herausforderungen, gerade auch vor dem Hintergrund der Kürzungen infolge des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes. Eine rasche Entlastung beim Thema Bürokratie ist daher dringend geboten. Hierzu liegen von Seiten unserer Branche umfangreiche, konkrete Vorschläge an die Politik vor, etwa im Bereich Vertragswesen, Präqualifizierung und Prozessoptimierung.“
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