Arthro­se­prä­va­lenz nach Ampu­ta­ti­on der unte­ren Extremität

E. Pröbsting, S. Blumentritt, A. Kannenberg
Häufig wird angenommen, dass beinamputierte Menschen ein höheres Risiko für Arthrose haben. Inwieweit die wissenschaftliche ­Literatur dies bestätigt, wird mit der vorliegenden Arbeit, einer systematischen Literaturrecherche, untersucht. Alle thematisch einschlägigen Artikel wurden qualitativ analysiert und die quantitativen Ergebnisse zu­sammengefasst. Diese Zusammenfassung zeigt folgende im Vergleich zur nichtamputierten Bevölkerung erhöhten Prävalenzen: Gonarthrose kontralateral ist radiologisch bei 35 % und klinisch bei 33 % aller Amputierten nachweisbar. Klinische Symptome der Coxarthrose sind ipsi­lateral bei 15 % und kontra­lateral bei 20 % aller Amputierten zu beobachten. Durch Optimierung der prothetischen Versorgung können diese­ Risiken möglicherweise reduziert werden.

Hin­ter­grund

Eine Ampu­ta­ti­on ist ein gra­vie­ren­der Ein­griff am Bewe­gungs­ap­pa­rat. Sowohl bei Ampu­ta­tio­nen der unte­ren 1 2 3als auch der obe­ren Extre­mi­tät4 ist das Gang­bild ver­än­dert; nach Ampu­ta­ti­on der unte­ren Ex­tremität sind die Ver­än­de­run­gen des Gang­bil­des jedoch offen­sicht­li­cher und mas­si­ver. Fol­gen sind unter ande­rem ein asym­me­tri­sches Gang­bild und eine ver­än­der­te Belas­tung der erhal­te­nen Extre­mi­tät. Häu­fig wird dar­aus geschluss­fol­gert, dass Men­schen mit Ampu­ta­tio­nen der unte­ren Extre­mi­tät ein deut­lich höhe­res Risi­ko für dege­ne­ra­ti­ve Ver­än­de­run­gen wie Arthro­se am Bewe­gungs­ap­pa­rat auf­wei­sen 5 6 7.

Die rasan­te Ent­wick­lung von Pro­the­sen­pas­s­tei­len ermög­lich­te in den letz­ten Jah­ren Ver­bes­se­run­gen, durch die sich das Gang­bild nach einer Ampu­ta­ti­on dem von Nicht­am­pu­tier­ten immer wei­ter ange­nä­hert hat89. Den­noch wird auch in der aktu­el­len Lite­ra­tur wei­ter­hin auf das erhöh­te Risi­ko einer Osteo­ar­thro­se hin­ge­wie­sen 10. Die Ergeb­nis­se sys­te­ma­ti­scher Befra­gun­gen zur Lebens­qua­li­tät zei­gen, dass vie­le Ampu­tier­te unter Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen oder Schmer­zen sowohl an der ipsi- als auch an der kon­tralate­ra­len Extre­mi­tät lei­den 11 12. Zudem wer­den Angst vor Schmer­zen und Ein­schrän­kun­gen am Bewe­gungs­ap­pa­rat anhand per­sön­li­cher Äuße­run­gen der Ampu­tier­ten deut­lich. Ange­sichts die­ser Aspek­te ist es das Ziel der hier vor­lie­gen­den Recher­che zu ermit­teln, wie häu­fig Osteo­ar­thro­se als Fol­ge von Ampu­ta­tio­nen der unte­ren Extre­mi­tät tat­säch­lich vor­kommt bzw. entsteht.

Metho­dik

Lite­ra­tur­su­che

Im Mai 2013 erfolg­te eine sys­te­ma­ti­sche Lite­ra­tur­su­che in den Daten­ban­ken Med­li­ne und EMBASE sowie in der Daten­bank des Jour­nal of Prost­he­tics and Ortho­tics nach Publi­ka­tio­nen zu Ver­än­de­run­gen am Bewe­gungs­ap­pa­rat nach einer Ampu­ta­ti­on der unte­ren Extre­mi­tät. Die Ergeb­nis­se die­ser Suche wur­den bereits publi­ziert 13. Die Suche wur­de im März 2017 und im März 2019 aber­mals durch­ge­führt und konn­te um wei­te­re Arti­kel zum The­ma ergänzt wer­den. Abbil­dung 1 ver­mit­telt einen detail­lier­ten Über­blick über die Lite­ra­tur­su­che. Ins­ge­samt zeig­te sich, dass von der iden­ti­fi­zier­ten Lite­ra­tur 15 Publi­ka­tio­nen14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 das The­ma der Arthro­se nach einer Ampu­ta­ti­on der unte­ren Extre­mi­tät bear­bei­te­ten. Im Fol­gen­den wer­den die dort publi­zier­ten Ergeb­nis­se dargestellt.

Ermitt­lung der Prävalenz

Die quan­ti­ta­ti­ven Ergeb­nis­se der ver­schie­de­nen Stu­di­en wur­den zusam­men­ge­fasst. Dazu wur­de die Sum­me aller Pro­ban­den mit ent­we­der radio­lo­gisch dia­gnos­ti­zier­ter oder kli­nisch auf­fäl­li­ger Arthro­se am ent­spre­chen­den Gelenk aus allen Publi­ka­tio­nen gebil­det und in Rela­ti­on zur Gesamt­sum­me aller in den jewei­li­gen Stu­di­en unter­such­ten Pro­ban­den gesetzt. In der so gebil­de­ten Grup­pe aller Ampu­tier­ten waren hüft­ex­ar­ti­ku­lier­te, ober­schen­kel­am­pu­tier­te, knie­ex­ar­ti­ku­lier­te,­ unter­schenkelamputierte sowie teil­fuß­am­pu­tier­te Pro­ban­den ver­tre­ten, wodurch die Prä­va­lenz nicht für jedes Ampu­ta­ti­ons­ni­veau getrennt ana­ly­siert wer­den konn­te. Aus die­sem Grund wur­de zudem ver­sucht, die jewei­li­ge Prä­va­lenz bei Unter- und Ober­schen­kel­am­pu­tier­ten getrennt zu bestim­men, was aller­dings nur dann mög­lich war, wenn die ver­schie­de­nen Ampu­ta­ti­ons­ni­veaus inner­halb der Stu­di­en getrennt betrach­tet wur­den. Die so ermit­tel­ten Anga­ben zur Ar­throseprävalenz bei Ampu­tier­ten wur­den mit Daten für die nicht­am­pu­tier­te Bevöl­ke­rung ver­gli­chen29.

Ergeb­nis­se

Zwölf Arbei­ten beschäf­ti­gen sich mit Gon- und neun mit Coxar­thro­se. Zudem konn­ten drei Stu­di­en 30 31 32iden­ti­fi­ziert wer­den, die über Auf­fäl­lig­kei­ten am obe­ren Sprung­gelenk und am Fuß bei Ampu­tier­ten berich­ten. Die oben bereits genann­ten 15 Stu­di­en [5, 10, 12–24] 33 35 36 37 3839 40 41 42 43 44 45 46 47zur Arthro­se bei Ampu­tier­ten ent­hal­ten Anga­ben sowohl zu Leit­sym­pto­men wie Gelenk­schmer­zen und funk­tio­nel­len Ein­schrän­kun­gen48 49 50 5152 53 54 55 56 57 58 59 60 als auch zu radio­lo­gi­schen Ver­än­de­run­gen 61 6263 64 65 66 67 68.

Radio­lo­gi­sche Diagnostik

Anga­ben zur radio­lo­gisch nach­ge­wie­se­nen Arthro­se sind Abbil­dung 2 zu ent­neh­men. Zwi­schen den Stu­di­en unter­schied sich die Ana­ly­se­me­tho­de der Rönt­gen­bil­der: In drei Publi­ka­tio­nen wur­de sie nicht näher beschrie­ben69 70 71, in einer Stu­die wur­de der Score von Jef­frey 196372 und in zwei Stu­di­en der von Kell­gren & Law­rence ver­wen­det 73 74.

Ähn­lich divers klas­si­fi­ziert wur­de auch in den Stu­di­en, die die Arthro­se anhand des Gelenk­spalts sowie des Vor­han­den­seins von Osteo­phy­ten beur­tei­len 75 76. In zwei Stu­di­en 77 78wur­de die Cox­arthrose sowohl über den Gelenk­spalt ermit­telt als auch mit Hil­fe einer dif­fe­ren­zier­te­ren Bewer­tungs­me­tho­de nach Kell­gren & Law­rence 79bestimmt. Bei der Zusam­men­fas­sung der quan­ti­ta­ti­ven Daten wur­den aus die­sen bei­den Stu­di­en nur die Ergeb­nis­se der letz­te­ren Metho­de ver­wen­det. Das obe­re Sprung­ge­lenk wur­de in einer Stu­die radio­lo­gisch ana­ly­siert: Bei 3 % der Pro­ban­den wur­de dabei Arthro­se im OSG dia­gnos­ti­ziert 80.

Ins­ge­samt wur­den 814 kon­tralate­ra­le Knie­ge­len­ke von Ampu­tier­ten mit ver­schie­dens­ten Ampu­ta­tio­nen an der unte­ren Extre­mi­tät in 6 Stu­di­en unter­sucht. Davon wie­sen 284 (35 %) radio­lo­gi­sche Ver­än­de­run­gen im Sin­ne einer Gonar­thro­se auf. Cox­arthrose wur­de ipsi­la­te­ral bei 18 % (115 von 639) und kon­tralate­ral bei 12 % (86 von 750) all die­ser Ampu­tier­ten radio­lo­gisch dia­gnos­ti­ziert (s. Abb. 2).

Bei der Ein­zel­ana­ly­se der Grup­pe der Unter- und Ober­schen­kel­am­pu­tier­ten wie­sen ins­ge­samt 10 % (22 von 226) von allen ana­ly­sier­ten Unter­schen­kel­am­pu­tier­ten eine Gonar­thro­se ipsi­la­te­ral und 48 % (14 von 29) kon­tralate­ral auf. Bei den Ober­schen­kel­am­pu­tier­ten waren 67 % (111 von 165) von kon­tralate­ra­ler Gonar­thro­se betrof­fen. Für die Prä­va­lenz von Cox­arthrose war eine Unter­tei­lung nach dem Ampu­ta­ti­ons­ni­veau nicht mög­lich. Für Nicht­am­pu­tier­te in ­einem ver­gleich­ba­ren Alters­be­reich lie­gen die Anga­ben für die Prä­va­lenz von Gonar­thro­se bei 3,6 bis 35 % und für Coxar­thro­se bei 0,6 bis 25 %81.

Kli­ni­sche Diagnostik

Bei der Eva­lu­ie­rung der Leit­sym­pto­me wur­den sehr ver­schie­de­ne Unter­su­chungs­me­tho­den gewählt, wobei zusam­men­fas­send in 8 Stu­di­en Schmer­zen 82 83 8485 8687 88 89, in 3 Stu­di­en die Kri­te­ri­en des Ame­ri­can Col­le­ge of Rheu­ma­to­lo­gy (ACR) 90 91 92 und in 2 Stu­di­en phy­si­sche Sym­pto­me wie Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen, Krepi­ta­tio­nen oder Mor­gen­stei­fig­keit der Gelen­ke 93 94(Abb. 3) als Para­me­ter gewählt wur­den. In zwei Stu­di­en wur­de die Arthro­se mit zwei unter­schied­li­chen Ansät­zen kli­nisch bestimmt. Mel­zer et al. ana­ly­sier­ten sowohl die Knie­schmer­zen als auch die Gelenk­stei­fig­keit am Mor­gen 95. Bei der Zusam­men­fas­sung der quan­ti­ta­ti­ven Daten wur­den hier zur bes­se­ren Ver­gleich­bar­keit die Prä­va­len­zen der Knie­schmer­zen ver­wen­det. Nor­vell et al. bestimm­ten die Prä­va­lenz anhand von Schmer­zen und mit Hil­fe der Kri­te­ri­en des Ame­ri­can Col­le­ge of Rheu­ma­to­lo­gy (ACR) [21]96. Da die letz­te­re Metho­de eben­falls den Schmerz beinhal­tet, wur­den die­se Anga­ben für die quan­ti­ta­ti­ve Zusam­men­fas­sung verwendet.
In zwei Stu­di­en wur­den Schmer­zen am kon­tralate­ra­len OSG dia­gnos­ti­ziert; die Prä­va­lenz betrug 27,7 % bei einer Grup­pe ver­schie­dens­ter Ampu­ta­ti­ons­ni­veaus bzw. 9 %  97in einer Grup­pe von Ober- und Unter­schen­kel­am­pu­tier­ten. Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen im OSG lagen in einer Stu­die bei 6,4 % der Pro­ban­den ver­schie­dens­ter Ampu­ta­ti­ons­ni­veaus vor98.

Ins­ge­samt konn­ten am Knie­ge­lenk bei 8 % der Unter­schen­kel­am­pu­tier­ten (45 von 542) ipsi­la­te­ral und bei 38 % (69 von 180) kon­tralate­ral kli­ni­sche Zei­chen einer Gon­arthrose ermit­telt wer­den. Dahin­ge­gen hat­ten 62 % (108 von 176) der Ober­schen­kel­am­pu­tier­ten und 34 % (381 von 1124) aller ana­ly­sier­ten Pro­ban­den ver­schie­dens­ter Ampu­ta­ti­ons­ni­veaus Pro­ble­me am kon­tralate­ra­len Knie­ge­lenk. Am ipsi­la­te­ra­len Hüft­ge­lenk zeig­ten 15 % (98 von 655) und auf der kon­tralate­ra­len Sei­te 20 % (153 von 780) aller Ampu­tier­ten mit ver­schie­de­nen Ampu­ta­ti­ons­ni­veaus kli­ni­sche Sym­pto­me der Coxar­thro­se (s. Abb. 3). Für Nicht­am­pu­tier­te in ­einem ver­gleich­ba­ren Alters­be­reich lie­gen die Anga­ben für die Prä­va­lenz kli­ni­scher Sym­pto­me einer Gon­arthrose bei 0,5 bis 17,9 % und einer Cox­arthrose bei 4,1 bis 6,0 % 99.

Dis­kus­si­on

Die dar­ge­stell­ten Ergeb­nis­se ent­spre­chen denen von Über­sichts­ar­bei­ten ande­rer Autoren 100 101, wobei in die­sen Arbei­ten nicht die Gesamt­prä­va­lenz bestimmt und mit der Nor­mal­be­völ­ke­rung ver­gli­chen wurde.

Gonar­thro­se

Am ipsi­la­te­ra­len Knie­ge­lenk von Unter­schen­kel­am­pu­tier­ten kommt eine radio­lo­gisch nach­ge­wie­se­ne Arthrose­ nur bei ca. 10 % der Pati­en­ten vor. Dies ist mit den Anga­ben in der Lite­ra­tur zur Nor­mal­be­völ­ke­rung 102ver­gleich­bar. Dahin­ge­gen ist das kon­tralate­ra­le Knie­ge­lenk von Ampu­tier­ten deut­lich häu­fi­ger von einer radio­logisch bestä­tig­ten Arthro­se betrof­fen, wobei sich der Mit­tel­wert mit 35 % im obers­ten Bereich der Nor­mal­be­völ­ke­rung aus dem Lite­ra­tur­re­view von Sun et al.103 befin­det. Ver­gleicht man aber die Anga­ben in den ein­zel­nen Stu­di­en mit den Norm­da­ten, so zeigt sich für die kon­tralate­ra­le Gonar­thro­se bei Ampu­tier­ten in allen Stu­di­en durch­gehend eine höhe­re Prä­va­lenz als in der Nor­mal­be­völ­ke­rung. Aus­nah­men sind die Stu­di­en von Wilcke 104und ­Bur­ke et al. 105. ­Dar­in war die Prä­va­lenz ver­gleich­bar mit der­je­ni­gen inner­halb der Nor­mal­be­völ­ke­rung, wobei Bur­ke et al. ihre Ergeb­nis­se zur Prä­va­lenz als erhöht ein­ord­nen 106. Da bei die­sen bei­den Stu­di­en kei­ne Dif­fe­ren­zie­rung der Ergeb­nis­se für Ober- und Unter­schen­kel­am­pu­tier­te erfolg­te, ist die Prä­va­lenz der kon­tralate­ra­len Gonar­thro­se bei allen Ampu­tier­ten mit 35 % deut­lich redu­ziert im Ver­hält­nis zu der von Ober­schen­kel­am­pu­tier­ten mit 67 % und von Unter­schen­kel­am­pu­tier­ten mit 48 %. Sie soll­te daher kri­tisch und als erhöht im Ver­gleich zur Normal­bevölkerung betrach­tet werden.

Die meis­ten Stu­di­en begrün­den die erhöh­te Prä­va­lenz der Gonar­thro­se bei den Ampu­tier­ten mit dem ver­än­der­ten Gang­bild und den dabei erhöh­ten Kräf­ten, die am kon­tralate­ra­len Bein wir­ken 107 108. Im Gegen­satz dazu zei­gen ein­zel­ne Stu­di­en auch redu­zier­te Kräf­te am kon­tralate­ra­len Bein, bei­spiels­wei­se Hur­ley et al.109, wodurch es frag­lich erscheint, ob die ver­mehr­te kon­tralate­ra­le Belas­tung beim Gehen mit der Pro­the­se tat­säch­lich als allei­ni­ge Ursa­che der erhöh­ten Gonar­thro­se­prä­va­lenz betrach­tet wer­den kann. Hin­zu kommt, dass die ver­än­der­te bio­me­cha­ni­sche Cha­rak­te­ris­tik beim Gehen 110111gene­rell nicht ein­deu­tig als Ursa­che für die Gonar­thro­se anzu­se­hen ist, da gegen­wär­tig nicht geklärt wer­den kann, was hier­bei Ursa­che und was Wir­kung ist.

Neben Gehen und Ste­hen dis­ku­tie­ren Nor­vell et al. auch die zusätz­li­che Belas­tung der kon­tralate­ra­len Extre­mi­tät beim Hüp­fen und Stol­pern jun­ger Ampu­tier­ter 112. Die grö­ße­ren Boden­re­ak­ti­ons­kräf­te kon­tralate­ral wäh­rend des Gehens ohne Pro­the­se mit Unter­arm­geh­stüt­zen wer­den in kei­nem der vor­lie­gen­den Arti­kel als Ursa­che für die Arthro­se gese­hen, wobei die­se eine zusätz­li­che Belas­tung der erhal­te­nen Extre­mi­tät für den Ampu­tier­ten dar­stel­len 113.

Fol­gen­de Fak­to­ren sind in ihrer Kom­bi­na­ti­on als Ursa­che für die erhöh­ten Kräf­te und Momen­te und somit für die Über­be­las­tung des kon­tralate­ra­len Knie­ge­len­kes zu bewerten:

  • Gehen mit Prothese
  •  Stol­pern mit Prothese
  • Ste­hen, beson­ders beim Ste­hen ohne Prothese
  • Hüp­fen auf einem Bein ohne Prothese
  • Gehen ohne Pro­the­se mit Unterarmgehstützen

Bei schlech­ten Stumpf­ver­hält­nis­sen tra­gen die Ampu­tier­ten sel­te­ner eine Pro­the­se, wodurch die drei letzt­ge­nann­ten Fak­to­ren häu­fi­ger vor­kom­men. Das wür­de den von Krä­mer et al. beob­ach­te­ten Zusam­men­hang erklä­ren, wonach ungüns­ti­ge Stumpf­ver­hält­nis­se das Auf­tre­ten von Arthro­se auf der kon­tralate­ra­len Sei­te begüns­ti­gen 114. Die­ser Zusam­men­hang zeigt die hohe Bedeut­sam­keit einer guten chir­ur­gi­schen Ampu­ta­ti­ons­tech­nik und indi­ziert ggf. Stumpfrevisionen.

Noch deut­li­cher wird die im Ver­gleich zur Nor­mal­be­völ­ke­rung erhöh­te Prä­va­lenz der kon­tralate­ra­len Gonar­thro­se bei Ampu­tier­ten bei Betrach­tung der kli­ni­schen Sym­pto­ma­tik: Hier lie­gen die Wer­te für Ampu­tier­te noch stär­ker über denen der Normalbevölkerung.

Auf­grund der höhe­ren Belas­tung des kon­tralate­ra­len Knie­ge­len­kes im All­tag der Ampu­tier­ten und der redu­zier­ten Mög­lich­keit, das schmer­zen­de Gelenk zu ent­las­ten, stellt bei Ampu­tier­ten die Gonar­thro­se ein deut­lich grö­ße­res Pro­blem dar als bei Nicht­am­pu­tier­ten. Aus die­sem Grund heben sich die Prä­va­len­zen der kli­ni­schen Sym­pto­me wahr­schein­lich auch deut­li­cher von denen der Nor­mal­be­völ­ke­rung ab als die der radio­lo­gi­schen Zei­chen (s. Abb. 2 u. 3).

Coxar­thro­se

Die Prä­va­lenz der Coxar­thro­se bei Ampu­tier­ten ist sowohl ipsi- als auch kon­tralate­ral ver­gleich­bar mit der­je­ni­gen inner­halb der Nor­mal­be­völ­ke­rung. So pos­tu­lie­ren Bur­ke et al., dass die Ver­än­de­run­gen gering im Ver­gleich zu denen bei Fuß­ball­spie­lern sei­en 115. Wilcke erklärt, die Cox­arthrose sei alters­be­dingt und völ­lig unab­hän­gig von der Ampu­ta­ti­on zu sehen.
Die Ergeb­nis­se der ein­zel­nen Stu­di­en sind jedoch nicht ein­heit­lich. Die Stu­die von Kul­kar­ni et al. 116 weist eine deut­lich höhe­re Prä­va­lenz von radio­lo­gisch bestä­tig­ter Coxar­thro­se sowohl bei Unter- als auch bei Ober­schen­kel­am­pu­tier­ten auf als in den ande­ren Stu­di­en und in der Nor­mal­be­völ­ke­rung (s. Abb. 2). In die­ser Stu­die wird berich­tet, dass nicht aus­zu­schlie­ßen sei, dass auf­grund des Trau­mas, das zur Ampu­ta­ti­on geführt hat, auch die ipsi­la­te­ra­len Hüft­ge­len­ke geschä­digt wor­den sein könn­ten 117, wodurch die Ergeb­nis­se die­ser Stu­die sicher­lich kri­tisch betrach­tet wer­den müs­sen. Trotz im Mit­tel nicht erhöh­ter radio­lo­gi­scher Zei­chen zeig­te sich eine deut­lich erhöh­te Prä­va­lenz der kli­ni­schen Symp­tomatik einer Coxar­thro­se ipsi­la­te­ral und kon­tralate­ral bei Ampu­tier­ten im Ver­gleich zu Nicht­am­pu­tier­ten (s. Abb. 3).

Die dar­in eben­falls erfass­ten Gelenk­schmer­zen stell­ten Friberg­ et al. 118in Zusam­men­hang mit einer Stu­die zur Pro­the­sen­län­ge fest und sehen in der Bein­län­gen­dif­fe­renz die Haupt­ur­sa­che für die Hüft­schmer­zen. 30 Ampu­tier­te wie­sen hier kei­ne Hüft­schmer­zen auf; in die­ser Grup­pe betrug die Bein­län­gen­dif­fe­renz im Mit­tel 8,8 mm, die Grup­pe mit Hüft­schmer­zen auf bei­den Sei­ten hat­te eine mitt­le­re Bein­län­gen­dif­fe­renz von 14,8 mm, und die größ­te mitt­le­re Bein­län­gen­dif­fe­renz von 16,3 mm war in der Grup­pe der Pro­ban­den mit ein­sei­ti­gen Hüft­schmer­zen zu fin­den. Die­se Schmer­zen waren in 61,7 % der Fäl­le auf der Sei­te des län­ge­ren Bei­nes loka­li­siert, unab­hän­gig von der Ampu­ta­ti­ons­sei­te 119. Auf­grund der Wei­ter­ent­wick­lung der Pro­the­sen­pas­s­tei­le ist es erfah­rungs­ge­mäß heut­zu­ta­ge mög­lich, die Pro­the­sen­län­ge der kon­tralate­ra­len Bein­län­ge (± 1 cm) anzu­pas­sen, wodurch die Prä­va­lenz von Hüft­schmer­zen in neue­ren Stu­di­en sin­ken könnte.

Arthro­se im OSG

Arthro­ti­sche Ver­än­de­run­gen am Sprung­ge­lenk von Ampu­tier­ten wer­den in der Lite­ra­tur nur sel­ten dis­ku­tiert. Sowohl Krä­mer et al. 120 als auch Wilcke  121geben an, dass Pro­bleme am OSG in der Nor­mal­be­völ­ke­rung genau­so häu­fig vor­kä­men wie bei Ampu­tier­ten. Auch in der Stu­die von Muss­man et al. wer­den die dort beob­ach­te­ten Ver­än­de­run­gen nicht wei­ter dis­ku­tiert122.

Die­ses Ergeb­nis ist über­ra­schend, da vie­le Ampu­tier­te mit einem Fer­sen­hub auf der kon­tralate­ra­len Sei­te gehen 123, wodurch der Fuß in einer stark plan­t­ar­flek­tier­ten Posi­ti­on unphy­sio­lo­gisch belas­tet wird.

Die Lite­ra­tur zu dege­ne­ra­ti­ven Ver­än­de­run­gen bei Bal­lett­tän­zern, die auch eine häu­fi­ge­re Belas­tung bei maxi­mal plan­t­ar­flek­tier­tem obe­rem Sprung­ge­lenk erfah­ren, zeigt, dass sowohl am OSG als auch am Metatarsophalangeal­gelenk I die Prä­va­lenz von Osteoar­throse im Ver­gleich zur Kon­troll­grup­pe deut­lich erhöht ist 124125. Dabei ist zwar zu berück­sich­ti­gen, dass bei Balett­tän­zern, die nach einem Sprung mit maxi­mal plan­t­ar­flek­tier­tem OSG lan­den, deut­lich erhöh­te Spit­zen­kräf­te auf­tre­ten. Den­noch ist es über­ra­schend, dass in die­ser Unter­su­chungs­grup­pe die arthro­ti­schen Ver­än­de­run­gen am OSG und am Metatarso­phalangealgelenk I deut­lich sind, bei Ampu­tier­ten aber nicht auf­fal­lend sein sol­len126 127 128 bezie­hungs­wei­se gar nicht erst unter­sucht wur­den. In einer aktu­el­len Stu­die von Khan et al. aus dem Jahr 2018 [24] 129 wur­de das kon­tralate­ra­le Sprung­ge­lenk bei ein­sei­tig ampu­tier­ten Pro­ban­den mit Hil­fe von Ultra­schall unter­sucht. Dabei stell­te sich her­aus, dass die Plan­t­ar­fas­zie dicker und der Talus-Knor­pel dün­ner war als bei einer nicht­am­pu­tier­ten Ver­gleichs­grup­pe. Dies bestä­tigt die Ver­mu­tung, dass das kon­tralate­ra­le Sprung­ge­lenk eben­falls zu arthro­ti­schen Ver­än­de­run­gen neigt. Hier bedarf es wei­te­rer kli­ni­scher Stu­di­en, um kla­re Aus­sa­gen tref­fen zu können.

Schluss­fol­ge­rung

Die Prä­va­lenz kon­tralate­ra­ler Gonar­thro­se sowie der kli­ni­schen Sym­pto­me der kon­tralate­ra­len Coxar­thro­se sind bei ampu­tier­ten Men­schen im Ver­gleich zur Nor­mal­be­völ­ke­rung deut­lich erhöht. Durch die Wei­ter­ent­wick­lung von Pas­s­tei­len und die Opti­mie­rung der pro­the­ti­schen Ver­sor­gung kön­nen die­se Risi­ken mög­li­cher­wei­se redu­ziert wer­den: Einer­seits wird auf­grund einer bes­se­ren Ver­sor­gungs­qua­li­tät das Hilfs­mit­tel häu­fi­ger genutzt; ande­rer­seits wird eine opti­mier­te Pro­the­se stär­ker belas­tet, wodurch die Last gleich­mä­ßi­ger auf bei­de Bei­ne ver­teilt wird. Bei­des resul­tiert in einer phy­sio­lo­gi­sche­ren Belas­tung des Bewe­gungs­ap­pa­ra­tes. Um die­sen Zusam­men­hang ein­deu­tig zu bele­gen, bedarf es aber wei­te­rer Studien.

Für die Autoren:
Eva Pröbs­ting
Otto­bock SE & Co. KGaA
Depart­ment Cli­ni­cal Rese­arch & Services
Her­mann-Rein-Stra­ße 2a
37075 Göt­tin­gen
Eva.Proebsting@ottobock.de

Begut­ach­te­ter Beitrag/reviewed paper

Zita­ti­on
Pröbs­ting E., Blu­men­tritt S., Kan­nen­berg A. Arthro­se­prä­va­lenz nach Ampu­ta­ti­on der unte­ren Extre­mi­tät. Ortho­pä­die Tech­nik, 2019; 70 (7): 38–42

 

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