Myoelektrisches Exoskelett

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Myo­elek­tri­sche Orthe­sen­ver­sor­gung bei Funk­ti­ons­ein­schrän­kun­gen oder ‑ver­lust der obe­ren Extre­mi­tät: Ein­satz­mög­lich­kei­ten des Luna-Neo-Systems

Anna Pen­ne­kamp1, Johan­na Roß2, Ste­fan Schulz1
Schä­di­gun­gen des Ner­ven­sys­tems kön­nen zu erheb­li­chen Funk­ti­ons­ein­schrän­kun­gen oder einem voll­stän­di­gen Funk­ti­ons­ver­lust der obe­ren Extre­mi­tät füh­ren. Myo­elek­trisch gesteu­er­te Exo­ske­let­te stel­len eine viel­ver­spre­chen­de Mög­lich­keit dar, die Funk­ti­on der obe­ren Extre­mi­tät im All­tag zu unter­stüt­zen und die Teil­ha­be der Betrof­fe­nen zu ver­bes­sern. Auf­grund der kom­ple­xen Ana­to­mie der obe­ren Extre­mi­tät sind jedoch hohe Ansprü­che an die Kon­struk­ti­on und Anpas­sung ent­spre­chen­der Hilfs­mit­tel zu stel­len. Gleich­zei­tig sind ein gerin­ges Gewicht sowie eine nied­ri­ge Auf­bau­hö­he erfor­der­lich, um eine hohe Akzep­tanz und eine prak­ti­ka­ble Nut­zung im All­tag zu ermög­li­chen. Vor die­sem Hin­ter­grund wur­de das Exo­ske­lett Luna-Neo1 ent­wi­ckelt. Es steht sowohl als Ganz­arm­ver­sor­gung als auch als iso­lier­te Hand­ver­sor­gung zur Ver­fü­gung, um die unter­schied­li­chen Funk­ti­ons­ein­schrän­kun­gen der obe­ren Extre­mi­tät zu adressieren. 

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