Rehab: Ein Markt­platz für Lebensqualität

Bereits zum 21. Mal tra­fen Fach- und Privatbesucher:innen vom 23. bis 25. Juni in Karls­ru­he auf der Fach­mes­se Rehab auf Aus­stel­ler aus den Berei­chen Reha­bi­li­ta­ti­on, The­ra­pie, Pfle­ge und Inklu­si­on. Ins­ge­samt prä­sen­tier­ten 350 Aus­stel­ler aus 18 Län­dern ihre Neuheiten. 

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Ein­satz der Funk­tio­nel­len Elek­tro­sti­mu­la­ti­on (FES) in der Neu­ro­reha­bi­li­ta­ti­on – ein Überblick

I. Bersch-Pora­da
Die Elek­tro­sti­mu­la­ti­on umfasst ein brei­tes Spek­trum in der Neu­ro­reha­bi­lia­ti­on. Sie wird ein­ge­setzt u.a. zur Ver­bes­se­rung moto­ri­scher Funk­tio­nen wie Kraft-Aus­dau­er von teil­wei­se oder ganz gelähm­ter Mus­ku­la­tur, dem moto­ri­schen Ler­nen, als Hus­ten­hil­fe bei gelähm­ter Bauch­mus­ku­la­tur und als Funk­ti­ons­er­satz von pare­ti­schen Extre­mi­tä­ten. Dar­über hin­aus kann die Anwen­dung der Elek­tro­sti­mu­la­ti­on Ver­än­de­run­gen in der Mus­kel­struk­tur bewir­ken, sodass Sekun­där­schä­den wie z.B. Druck­stel­len bei Men­schen mit Quer­schnitt­läh­mung behan­delt oder ver­mie­den wer­den kön­nen. Somit wird die Elek­tro­sti­mu­la­ti­on in Behand­lung und Prä­ven­ti­on ein­ge­setzt. Die Kennt­nis­se über die Art der neu­ro­lo­gi­schen Schä­di­gung, ob eine obe­re oder unte­re Moto­neu­ron­schä­di­gung vor­liegt, und die geziel­te Aus­wahl der Sti­mu­la­ti­ons­pa­ra­me­ter, Gerä­te und Sti­mu­la­ti­ons­pro­to­kol­le sind ent­schei­dend für den Behandlungserfolg. 

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Inno­va­ti­ve Hand­orthe­sen­kon­zep­te in der Neurorehabilitation

J. Steil
Hand­orthe­sen in der Neu­ro­reha­bi­li­ta­ti­on stel­len nach wie vor für Tech­ni­ker und The­ra­peu­ten eine nicht all­täg­li­che Auf­ga­be dar. Nach­fol­gend wer­den zwei Neu­hei­ten in der Orthe­sen­ver­sor­gung vor­ge­stellt: Lage­rungs­orthe­sen und funk­ti­ons­för­dern­de Orthesen. 

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Hilfs­mit­tel – wich­ti­ger Bau­stein in der mul­ti­dis­zi­pli­nä­ren Neurorehabilitation

T. Böing
In den kom­men­den Jah­ren wer­den die Fall­zah­len neu­ro­lo­gi­scher Krank­heits­bil­der dra­ma­tisch zuneh­men. Ins­be­son­de­re in der ambu­lan­ten Nach­sor­ge bedarf es des­halb eines mul­ti­dis­zi­pli­nä­ren Ansat­zes in der Neu­ro­reha­bi­li­ta­ti­on, bei dem Tech­ni­ker, Ärz­te und The­ra­peu­ten gemein­sam die Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung defi­nie­ren und somit pati­en­ten­spe­zi­fisch zu einer opti­ma­len Lösung gelan­gen. Regio­na­le Netz­wer­ke, bestehend aus Spe­zia­lis­ten unter­schied­lichs­ter Pro­fes­sio­nen, kön­nen dabei nach­hal­tig für hoch­gra­di­ge Ver­sor­gungs­qua­li­tät sorgen.

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Kli­ni­sche Ergeb­nis­se mit dem Arm­the­ra­pie­ro­bo­ter ARMin

V. Klam­roth-Mar­gans­ka
Robo­ter in der Neu­ro­reha­bi­li­ta­ti­on wer­den nicht nur als Assis­tenz­sys­te­me ein­ge­setzt, son­dern unter­stüt­zen den The­ra­peu­ten auch in der her­kömm­li­chen The­ra­pie. Der Arm­the­ra­pie­ro­bo­ter ARMin wur­de an der ETH Zürich in Zusam­men­ar­beit mit der Uni­ver­si­tät Zürich ent­wi­ckelt. Das Gerät ermög­licht ein inten­si­ves, aktiv assis­tier­tes Trai­ning all­tags­re­le­van­ter Tätig­kei­ten des betrof­fe­nen Armes. ARMin wur­de bereits in meh­re­ren kli­ni­schen Stu­di­en erfolg­reich auf Wirk­sam­keit geprüft. Basie­rend auf den posi­ti­ven Ergeb­nis­sen kli­ni­scher Stu­di­en wird das Gerät kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­ent­wi­ckelt mit dem Ziel, Pati­en­ten den Ein­satz ihres Armes im All­tag zu ermöglichen.

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Ein inter­dis­zi­pli­nä­res Kon­zept zur orthe­ti­schen Ver­sor­gung von Gang­stö­run­gen nach einem Schlaganfall

D. Sab­bagh, R. Horst, J. Fior, R. Gentz
Nach einem Schlag­an­fall kommt es infol­ge neu­ro­lo­gisch beding­ter Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen zu Kom­pen­sa­ti­ons­me­cha­nis­men, die ein patho­lo­gi­sches Gang­bild her­vor­ru­fen. Die N.A.P.® Gait Clas­si­fi­ca­ti­on teilt Schlag­an­fall­pa­ti­en­ten anhand ihrer Knie- und Fuß­stel­lung wäh­rend „mid stance“ in vier Gang­ty­pen ein. Eine Berück­sich­ti­gung die­ser Gang­ty­pen hilft bei der Pla­nung orthe­ti­scher und phy­sio­the­ra­peu­ti­scher Maß­nah­men. Um eine erfolg­rei­che neu­ro­lo­gi­sche Reha­bi­li­ta­ti­on zu gewähr­leis­ten, müs­sen Orthe­sen bestimm­te Anfor­de­run­gen erfüllen.

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