Neurorehabilitation

FachartikelPeer ReviewPLUS

Myo­elek­tri­sche Orthe­sen­ver­sor­gung bei Funk­ti­ons­ein­schrän­kun­gen oder ‑ver­lust der obe­ren Extre­mi­tät: Ein­satz­mög­lich­kei­ten des Luna-Neo-Systems

Anna Pen­ne­kamp1, Johan­na Roß2, Ste­fan Schulz1
Schä­di­gun­gen des Ner­ven­sys­tems kön­nen zu erheb­li­chen Funk­ti­ons­ein­schrän­kun­gen oder einem voll­stän­di­gen Funk­ti­ons­ver­lust der obe­ren Extre­mi­tät füh­ren. Myo­elek­trisch gesteu­er­te Exo­ske­let­te stel­len eine viel­ver­spre­chen­de Mög­lich­keit dar, die Funk­ti­on der obe­ren Extre­mi­tät im All­tag zu unter­stüt­zen und die Teil­ha­be der Betrof­fe­nen zu ver­bes­sern. Auf­grund der kom­ple­xen Ana­to­mie der obe­ren Extre­mi­tät sind jedoch hohe Ansprü­che an die Kon­struk­ti­on und Anpas­sung ent­spre­chen­der Hilfs­mit­tel zu stel­len. Gleich­zei­tig sind ein gerin­ges Gewicht sowie eine nied­ri­ge Auf­bau­hö­he erfor­der­lich, um eine hohe Akzep­tanz und eine prak­ti­ka­ble Nut­zung im All­tag zu ermög­li­chen. Vor die­sem Hin­ter­grund wur­de das Exo­ske­lett Luna-Neo1 ent­wi­ckelt. Es steht sowohl als Ganz­arm­ver­sor­gung als auch als iso­lier­te Hand­ver­sor­gung zur Ver­fü­gung, um die unter­schied­li­chen Funk­ti­ons­ein­schrän­kun­gen der obe­ren Extre­mi­tät zu adressieren. 

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FachartikelPeer Review

Ent­wick­lung und ers­te Unter­su­chun­gen zur Anwend­bar­keit eines trag­ba­ren Hand­exo­ske­letts für Kin­der und Jugendliche

Jan Lie­ber1,2, Oli­vi­er Lam­ber­cy3, Jan Ditt­li3, Huber­tus J.A. van Hedel1,2*, Andre­as Mey­er-Heim1,2*
Die Ent­wick­lung der Hand­funk­ti­on ist sowohl für die Selbst­stän­dig­keit im All­tag als auch für die kogni­ti­ve und sozia­le Ent­wick­lung der Kin­der von gro­ßer Bedeu­tung. Kin­der mit ange­bo­re­nen oder erwor­be­nen Hirn­ver­let­zun­gen zei­gen teil­wei­se oder auch voll­stän­di­ge Beein­träch­ti­gung der moto­ri­schen Hand­funk­tio­nen. Moder­ne Tech­no­lo­gien erlau­ben durch Wie­der­ho­lung von Bewe­gungs­ab­läu­fen und Gami­fi­ca­ti­on eine wirk­sa­me The­ra­pie der Hand­funk­ti­on oder den kom­pen­sa­to­ri­schen Ein­satz als assis­ti­ve Tech­no­lo­gie. Die­ser Arti­kel beschreibt ers­tens den trans­la­tio­na­len Ansatz zwi­schen Therapeut:innen und Ingenieur:innen als auch die anthro­po­me­tri­schen und tech­ni­schen Her­aus­for­de­run­gen in der Ent­wick­lung eines päd­ia­tri­schen Hand­exo­ske­letts (PEXO). Im zwei­ten Schritt wur­de der Ein­satz und die Eig­nung von PEXO an Patient:innen im kli­ni­schen All­tag unter­sucht. Aus den Erfah­run­gen und Rück­mel­dun­gen der Erst­an­wen­dun­gen flos­sen bereits wie­der tech­ni­sche Adapt­a­tio­nen an den Pro­to­ty­pen ein. Der drit­te Abschnitt wid­met sich mit einer Ein­zel­fall­un­ter­su­chung dem Ein­satz von PEXO im häus­li­chen All­tag. Fazit: Der Ein­satz eines Hand­exoskeletts ist eine viel­ver­spre­chen­de The­ra­pie­op­ti­on. Es sind jedoch wei­te­re Anstren­gun­gen not­wen­dig, um die Robust­heit sol­cher Sys­te­me in der Anwen­dung in der Kli­nik und zu Hau­se zu verbessern.

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C‑Brace The­ra­peu­ten­schu­lung

C‑Brace The­ra­peu­ten­se­mi­nar Für Anwen­der mit einer Läh­mung der unte­ren Extre­mi­tät ist eine Ver­sor­gung mit einem stand- und schwung­pha­sen­kon­trol­lier­ten Orthe­sen­sys­tem ein

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C‑Brace The­ra­peu­ten­schu­lung

C‑Brace The­ra­peu­ten­se­mi­nar Für Anwen­der mit einer Läh­mung der unte­ren Extre­mi­tät ist eine Ver­sor­gung mit einem stand- und schwung­pha­sen­kon­trol­lier­ten Orthe­sen­sys­tem ein

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