Spe­zi­fi­sche Gang­ana­ly­se bei MS und dar­aus resul­tie­ren­de opti­ma­le Orthe­sen­ver­sor­gung, im Beson­de­ren der Ein­satz von FES

S. Lam­precht, H. Lamprecht
Die funk­tio­nel­le Elek­tro­the­ra­pie (FES) wird in den letz­ten Jah­ren immer häu­fi­ger ange­wandt, und es gibt zuneh­mend anwen­der­freund­li­che Sys­te­me. Auch die Kos­ten­er­stat­tung durch die Kas­sen ist – ins­be­son­de­re bei Mul­ti­pler Skle­ro­se – meist erfolg­reich. Mit dem jah­re­lan­gen prak­ti­schen Ein­satz von FES-Sys­te­men wächst die Erfah­rungs­evi­denz, wel­che Pati­en­ten in wel­chen Fäl­len von FES beson­ders pro­fi­tie­ren. Der Bei­trag zeigt anhand der Gang­ana­ly­se auf, wel­che krank­heits­spe­zi­fi­schen Pro­ble­me MS-Pati­en­ten betref­fen und war­um gera­de die­se Pati­en­ten­kli­en­tel beson­ders von FES pro­fi­tiert. Dabei spie­len bestimm­te Sym­pto­me eine Rol­le, die bei MS häu­fig in Kom­bi­na­ti­on auf­tre­ten, dar­un­ter spe­zi­fi­sche Schwä­chen der Bein­mus­ku­la­tur, die MS-spe­zi­fi­sche soge­nann­te „fati­ga­bi­li­ty“ (Ermüd­bar­keit) und das soge­nann­te Uhthoff-Phä­no­men (Uhthoff = Ver­schlech­te­rung von Sym­pto­men durch Wär­me – auch bei Anstrengung).

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