Hilfs­mit­tel beim Dia­be­ti­schen Fußsyndrom

A. Kol­ler, J. Kersken
Die ver­schie­de­nen Krank­heits­pha­sen beim Dia­be­ti­schen Fuß­syn­drom erfor­dern unter­schied­li­che Hilfs­mit­tel für den Pati­en­ten. Zie­le der Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung sind, eine Wund­hei­lung für das Ulcus, eine post­ope­ra­ti­ve Sta­bi­li­sie­rung oder eine Rück­bil­dung der DNOAP-Akti­vi­tät zu errei­chen. Es gibt Schnitt­men­gen zwi­schen den ver­schie­de­nen Casts und Orthe­sen, aber sie sind nicht iden­tisch hin­sicht­lich Wir­kungs­wei­se und Indi­ka­ti­on. Der Bei­trag gibt einen Über­blick über pha­sen­ge­rech­te Ver­sor­gungs­mög­lich­kei­ten und ihre jewei­li­gen Vor- und Nachteile.

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Chir­ur­gie des Dia­be­ti­schen Fuß­syn­droms – Mög­lich­kei­ten und Grenzen

H. Pralow
Das Dia­be­ti­sche Fuß­syn­drom (DFS) hat eine nicht aus­schließ­lich angio­lo­gi­sche Gene­se. In zwei Drit­tel der Fäl­le steht eine oft wenig beach­te­te Neu­ro­pa­thie im Vor­der­grund. Stö­run­gen in die­sem Funk­ti­ons­be­reich füh­ren am Fuß zu erheb­li­chen Ein­schrän­kun­gen der Gefä­ßel­as­ti­zi­tät, zu Gelenk- und Seh­nen­ri­gi­di­tät mit Fuß­form- und Fuß­druck­ver­än­de­run­gen bis hin zu Kno­chen­zer­stö­run­gen. Die Dia­be­tisch-Neu­ro­pa­thi­sche Osteo­ar­th­ro­pa­thie (DNOAP-Char­cot­fuß) ist eine Son­der­form des DFS mit kom­ple­xer Zer­stö­rung des Fuß­kno­chen­ske­letts und hat eine mul­ti­fak­to­ri­el­le, vor­wie­gend dia­be­to­ge­ne Gene­se. Die kon­ser­va­ti­ven und ope­ra­ti­ven Maß­nah­men zur Druck­min­de­rung am Fuß haben einen ent­schei­den­den Anteil an der Redu­zie­rung der hohen Major-Amputationsrate.

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