Össur Kris­t­ins­son verstorben

Össur Kristinsson, Gründer des isländischen Hilfsmittelherstellers Össur, ist am 6. Februar 2024 im Alter von 80 Jahren verstorben.

Die Nach­richt gab das Unter­neh­men am ver­gan­ge­nen Sams­tag auf sei­nen Social-Media-Kanä­len bekannt. „Sein Unter­neh­mer­geist bleibt bis heu­te in unse­rer DNA und wir wer­den sein Ver­mächt­nis mit Stolz am Leben erhal­ten“, heißt es auf Linkedin.

Össur Kris­t­ins­son wur­de am 5. Novem­ber 1943 mit einer Unter­schen­kel­fehl­bil­dung gebo­ren. In Schwe­den absol­vier­te er eine Aus­bil­dung zum Ortho­pä­die­tech­ni­ker. 1971 grün­de­te er gemein­sam mit meh­re­ren islän­di­schen Behin­der­ten­or­ga­ni­sa­tio­nen Össur, zunächst nur als Kli­nik mit dem Fokus auf den Bereich Pro­the­tik. Mit dem Ice­ross ent­wi­ckel­te Kris­t­ins­son 1986 den welt­weit ers­ten Pro­the­sen­li­ner aus Sili­kon. Auch frü­he Ver­sio­nen des heu­ti­gen Schaft­sys­tems Direct Socket basie­ren auf sei­nen Ideen. Schon in jun­gen Jah­ren inter­es­sier­te sich Kris­t­ins­son für den Boots­bau. 2005 grün­de­te er Raf­nar, ein Unter­neh­men für mari­ti­me Tech­no­lo­gie und Pro­duk­ti­on, und zog sich aus dem Pro­the­sen­ge­schäft zurück.

Im Jahr 2023 wur­de Kris­t­ins­son von der Ame­ri­ka­ni­schen Orthe­sen- und Pro­the­sen­ver­ei­ni­gung (AOPA) für sein Lebens­werk ausgezeichnet.

 

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