The­ra­pie Leip­zig im Zei­chen des per­sön­li­chen Austauschs

13.400 Physio-, Ergo- und Sporttherapeut:innen, Sport- und Rehamediziner:innen sowie Logopäd:innen besuchten die Therapie Leipzig, die größte Fachmesse mit Kongress für Therapie, Medizinische Rehabilitation und Prävention im deutschsprachigen Raum. Vom 24. bis 26. März bot sich den 307 Ausstellern aus 14 Ländern die Möglichkeit, sich in Leipzig dem Branchenpublikum zu präsentieren. Die digitalen Erweiterungen aus Livestream und Mediathek wurden laut der Veranstalter gut angenommen und sind weiterhin verfügbar.

„Eines wur­de wäh­rend der drei Mes­se­ta­ge beson­ders deut­lich: Die Bran­che braucht die per­sön­li­che Begeg­nung vor Ort auf der Mes­se“, resü­miert Mar­tin Buhl-Wag­ner, Geschäfts­füh­rer der Leip­zi­ger Mes­se. „Die posi­ti­ve Stim­mung in der Mes­se­hal­le war durch­weg spür­bar. Trotz drei Jah­ren pan­de­mie­be­ding­ter Pau­se hat die The­ra­pie Leip­zig erneut unter Beweis gestellt, dass sie die füh­ren­de Platt­form der The­ra­pie­pro­fes­sio­nen ist. Der gelun­ge­ne Mes­se­ver­lauf lässt uns opti­mis­tisch in die Zukunft und ins­be­son­de­re auf die nächs­te The­ra­pie Leip­zig im kom­men­den Jahr bli­cken.“

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Auch Bir­git Mück­lich, Pro­jekt­di­rek­to­rin der The­ra­pie Leip­zig, zieht Bilanz: „Unse­re Erwar­tun­gen, aber auch die der Aus­stel­ler wur­den gänz­lich über­trof­fen. Die Mes­se­hal­le sprüh­te vor Leben durch die dar­ge­stell­te Pro­dukt­viel­falt, die das Fach­pu­bli­kum selbst aktiv wer­den ließ. Zudem zeig­ten zahl­rei­che Aus­stel­ler unter ande­rem mit ihren digi­ta­len Inno­va­tio­nen, wie sich die The­ra­pie­bran­che in den letz­ten Jah­ren wei­ter­ent­wi­ckelt hat.“

Neben der fach­li­chen Fort­bil­dung stan­den vor allem berufs­po­li­ti­sche Debat­ten im Vor­der­grund. Inter­na­tio­nal wur­de es in der Podi­ums­dis­kus­si­on der World Phy­sio­the­ra­py. Das glo­ba­le Gre­mi­um von 125 Phy­sio­the­ra­pie-Mit­glieds­or­ga­ni­sa­tio­nen beleuch­te­te die „Ver­kam­me­rung“ aus inter­na­tio­na­ler Sicht. „Die berufs­po­li­ti­schen Dis­kus­sio­nen, die im Rah­men der The­ra­pie Leip­zig statt­fin­den, schaf­fen eine wert­vol­le Ver­bin­dung zwi­schen Ver­bands­ver­tre­tern und The­ra­peu­ten. Dar­über hin­aus geben sie den the­ra­peu­ti­schen Berufs­grup­pen nicht nur Ein­bli­cke in die aktu­el­len Dis­kur­se, son­dern auch die Mög­lich­keit, die Bran­che aktiv mit­zu­be­we­gen“, berich­tet Andre­as Pfeif­fer, Vor­sit­zen­der des Spit­zen­ver­ban­des der Heil­mit­teler­brin­ger e. V. (SHV) und des Deut­schen Ver­ban­des Ergo­the­ra­pie e. V. (DVE).

 

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