Sin­ken­de TcPO2-Wer­te wäh­rend Ruhe­mes­sun­gen durch Tra­gen eines Liners bei Per­so­nen mit Unterschenkelamputation

M. C. Ber­li, M. Jundt-Ecker, M. R. Mei­er, M. Hofer, M. Schö­ni, T. Götschi, I. Uçkay, Th. Böni, F. W. A. Waibel
In die Kli­nik der Autoren kom­men zahl­rei­che Pati­en­ten mit trans­ti­bia­len Stumpf­schmer­zen ohne spe­zi­fi­schen soma­ti­schen Ursprung. Eine durch Sili­kon­liner indu­zier­te Gewe­be­kom­pres­si­on kann die Durch­blu­tung ver­rin­gern und mög­li­cher­wei­se Stumpf­schmer­zen ver­ur­sa­chen. In einem ers­ten Schritt wur­de daher unter­sucht, ob der Liner selbst Aus­wir­kun­gen auf den trans­ku­ta­nen Sauer­stoff­par­ti­al­druck (TcPO2) hat. Per­so­nen mit ein­sei­ti­ger Unter­schen­kel­am­pu­ta­ti­on und Extre­mi­tä­ten­schmer­zen unbe­kann­ter Her­kunft waren inbe­grif­fen. Die Ana­mne­se, ein­schließ­lich Schmer­zen in den Glied­ma­ßen, wur­de auf­ge­zeich­net und der SF-36 ange­wandt. Der TcPO2-Spie­gel in Ruhe wur­de in Rücken­la­ge und ohne Liner bei 0, 10, 20 und 30 Minu­ten mit zwei Sen­so­ren gemes­sen: im Tibia-End­be­reich (= TTE) und distal über dem Pero­ne­al­be­reich (= SPC). Die Mes­sun­gen wur­den mit spe­zi­ell vor­be­rei­te­ten Linern unter­nom­men, um zusätz­li­chen Druck zu ver­mei­den. Sta­tis­ti­sche Ana­ly­sen wur­den mit SPSS durchgeführt. 

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Dia­gnos­tik und the­ra­peu­ti­sches Vor­ge­hen bei Phan­tom- und Stumpfschmerz

M. Ragh­u­n­ath
Neben dem psy­chisch rele­van­ten Ver­lust der kör­per­li­chen Inte­gri­tät kön­nen nach einer Ampu­ta­ti­on Schmer­zen am Stumpf oder Phan­tom­schmer­zen auf­tre­ten. Die Höhe der Ampu­ta­ti­on spielt dabei eine unter­ge­ord­ne­te Rol­le. Auch bei Ver­lust eines Fin­ger­end­glie­des oder einer Zehe kann es zu Pro­ble­men kommen.

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