Erpro­bung addi­tiv her­ge­stell­ter Gesichtsorthesen

R. Kreis1, N. Babel1, D. H. Fors­ter2
Gesichts­or­the­sen wer­den zum Schutz nach Nasen­bein­brü­chen ver­wen­det, damit Sport­ler den Sport­be­trieb frü­hest­mög­lich wie­der auf­neh­men kön­nen. Indi­vi­du­ell ange­pass­te Orthe­sen wer­den übli­cher­wei­se vom Gesicht des Pati­en­ten abge­formt und bestehen aus koh­le­fa­ser­ver­stärk­ten oder trans­pa­ren­ten Kunst­stof­fen. Scan­ner in Ver­bin­dung mit addi­ti­ven Fer­ti­gungs­ver­fah­ren (3D-Druck) ermög­li­chen jedoch mitt­ler­wei­le ein berüh­rungs­lo­ses Her­stel­len von Orthe­sen, auch mit per­fo­rier­ten Ober­flä­chen. Auf­grund sin­ken­der Anschaf­fungs­prei­se für Scan­ner und 3D-Dru­cker ist die Her­stel­lung auch uner­fah­re­nen Hob­by­sport­lern mög­lich. Dies kann aber gefähr­lich wer­den, da bis­her kaum Erkennt­nis­se dar­über ver­füg­bar sind, wel­che Kräf­te addi­tiv her­ge­stell­te Gesichts­or­the­sen aus­hal­ten müs­sen und aus­hal­ten kön­nen, d. h., ob sie über­haupt einen effek­ti­ven Schutz bie­ten oder sogar wei­te­re Ver­let­zun­gen her­vor­ru­fen kön­nen. An der Hoch­schu­le Lands­hut wur­den daher addi­tiv her­ge­stell­te Orthe­sen mecha­ni­schen Belas­tungs­tests unterzogen.

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