Pro­tek­ti­on, Prä­ven­ti­on und Akut­ver­sor­gun­gen in der Sport­or­tho­pä­die — Aktu­el­le Ortho­pä­die-Tech­nik von Kopf bis Fuß

H. Semsch
In Deutschland treiben rund 23 Mio. Menschen regelmäßig Sport. Davon verletzen sich jedes Jahr über 5 Prozent. Etwa 1,25 Mio. Sportler müssen wegen einer Verletzung ärztlich behandelt werden. Ursache für diese Verletzungen sind oft ein Foul beim Fußball, ein Sturz beim Skifahren oder ein Umknicken beim Handball oder Joggen – mit zum Teil folgenschweren Auswirkungen für die Aktiven. Regelmäßig kommt es im Sport zu Muskel-, Sehnen- oder Bänderverletzungen sowie Frakturen. Der Artikel befasst sich mit der Frage, was die Orthopädie-Technik heutzutage leisten kann, um Sportverletzungen zu versorgen und Krankheits- und Reha-Zeiten zu minimieren oder sogar präventiv zu vermeiden. Anhand von Beispielen werden aktuelle technische Versorgungen für verschiedene Sportarten und Risikoaktivitäten vorgestellt und deren Wirkungsweise beschrieben.

Ein­lei­tung

Der Alp­traum eines jeden Sport­lers: eine Ver­let­zung an Knie, Menis­kus oder Kreuz­band 1. Dar­auf fol­gen meist eine Ope­ra­ti­on, mona­te­lan­ge Reha, Krank­heits­zei­ten und Trai­nings­aus­fall; nicht zuletzt stellt sich die Fra­ge, ob und wann ein „Come­back“ im Sport gelingt. Moder­ne Ope­ra­ti­ons­tech­ni­ken kön­nen Kreuz­bän­der erset­zen und Menis­ken nähen. Jedoch kann eine schwe­re Knie­ver­let­zung auf­grund von Begleit­ver­let­zun­gen oder per­sis­tie­ren­den Insta­bi­li­tä­ten des Knie­ge­len­kes eine sport­li­che Ein­schrän­kung oder sogar das Kar­rie­re­en­de bedeuten.

Eine Ana­ly­se des Unfall­ge­sche­hens in den bei­den jeweils höchs­ten deut­schen Pro­fi-Ligen der Män­ner in den Sport­ar­ten Bas­ket­ball, Eis­ho­ckey, Fuß­ball und Hand­ball bringt erstaun­li­che Zah­len zum Vor­schein: Rund 3.500 Spie­ler wer­den in den genann­ten Sport­ar­ten bei Club-Pflicht­spie­len ein­ge­setzt. Wie zu erwar­ten, gibt es dabei die größ­te Spie­ler popu­la­ti­on im Fuß­ball 38,9 %), gefolgt von Eis­ho­ckey (23,3 %) und Hand­ball (20,1 %). Die Bas­ket­ball-Ligen (14,7 %) stel­len die kleins­te Spieler­grup­pe dar 2.

Zählt man alle Aus­fall­zei­ten der Sai­son 2014/2015 der Spie­ler in ihren jewei­li­gen Clubs zusam­men, so fehl­ten die­se ver­let­zungs­be­dingt ins­ge­samt mehr als 75.000 Tage. Somit erge­ben sich pro Spie­ler 21,4 Aus­fall­ta­ge. Zum Ver­gleich: Bei Arbeit­neh­mern lag die durch­schnitt­li­che Zahl der krank­heits­be­ding­ten Fehl­ta­ge im Jahr 2015 bei 10 Tagen. Fast 80 % aller ein­ge­setz­ten Spie­ler ver­letz­ten sich dabei in die­ser Sai­son min­des­tens ein­mal. Im Durch­schnitt erlit­ten sie jedoch annä­hernd 2,5 Ver­let­zun­gen, was eine Gesamt­zahl von 8.500 Ver­let­zun­gen ergibt. Die­se führ­ten ent­we­der zu einer Heil­be­hand­lung und/oder zu einer Arbeitsunfähigkeit.

Dabei kom­men rund 60 % aller Ver­let­zun­gen im Trai­ning vor. Nur im Eis­ho­ckey liegt der Anteil der Trai­nings­ver­let­zun­gen mit etwa 30 % deut­lich unter­halb der Wer­te von Bas­ket­ball, Fuß­ball und Hand­ball 3. Es muss davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass im Eis­ho­ckey auf­grund der ein­ge­schränk­ten Ver­füg­bar­keit von Zei­ten auf dem Eis ein gerin­ge­rer Anteil an sport­spe­zi­fi­schem Trai­ning „on ice“ prak­ti­ziert wer­den kann. Zusätz­lich ist durch die wesent­lich höhe­re Spiel­häu­fig­keit (über 80 Pflicht­spie­le in einer Sai­son) eine Ver­schie­bung des Trai­nings-Wett­kampf-Ver­hält­nis­ses fest­zu­stel­len. Auch scheint das Ver­let­zungs­ri­si­ko im Eis­ho­ckey im Wett­kampf im Ver­gleich zu den ande­ren Sport­ar­ten deut­lich erhöht zu sein. Auf­fal­lend ist dabei, dass fast ein Drit­tel aller Trai­nings­ver­let­zun­gen auf den Vor­be­rei­tungs­mo­nat August (30,7 %) ent­fällt 4. In die­sem Monat sind Trai­nings­häu­fig­keit und ‑inten­si­tät am höchs­ten. In die­sem Zusam­men­hang soll­te dis­ku­tiert wer­den, wie der kör­per­li­che Zustand der Ath­le­ten nach der Som­mer­pau­se mit­tels einer geziel­ten Trai­nings­steue­rung ver­bes­sert wer­den kann. Außer­dem soll­ten Trai­nings­in­ten­si­tät und Rege­ne­ra­ti­ons­zei­ten nicht außer Acht gelas­sen werden.

Die Wett­kamp­fin­zi­den­zen waren 2014/2015 im Fuß­ball am gerings­ten. Es muss jedoch fest­ge­stellt wer­den, dass es sich nur im Fuß­ball um eine aus­schließ­li­che Brut­to­spiel­zeit han­delt, da übli­cher­wei­se in den ande­ren Sport arten bei Spiel­un­ter­bre­chun­gen die Zeit ange­hal­ten wird.

Bei den ver­letz­ten Kör­per­re­gio­nen unter­schei­den sich die Sport­ar­ten durch­aus: Wäh­rend beim Bas­ket­ball Knie- und Sprung­ge­lenks­ver­let­zun­gen bestim­mend sind, sind es beim Eis­ho­ckey Schulter‑, Knie- und Kopf­ver­let­zun­gen, die die drei Haupt­pro­ble­me cha­rak­te­ri­sie­ren. Beim Fuß­ball betrifft fast jede zwei­te Ver­let­zung das Knie­ge­lenk, und im Hand­ball häu­fen sich neben Knie­ge­lenk- auch die Schul­ter­ver­let­zun­gen 5.

Als all­ge­mei­ne Risi­ko­fak­to­ren für Ver­let­zun­gen gel­ten schlecht aus­ge­heil­te und unzu­rei­chend reha­bi­li­tier­te frü­he­re Ver­let­zun­gen von Mus­keln, Bän­dern und Seh­nen, auch mit knö­cher­ner Betei­li­gung, aber auch Ermü­dung, Infek­ti­ons­krank­hei­ten, Über­las­tung oder auch ein all­ge­mein schlech­ter Trai­nings­zu­stand 6. Als exter­ne Fak­to­ren kom­men bei Out­door-Sport­ar­ten extre­me Wet­ter­ein­flüs­se sowie unter­schied­li­che Boden­be­lä­ge in Betracht. Somit kommt einer opti­mier­ten Ver­let­zungs­pro­phy­la­xe im Sport eine wach­sen­de Bedeu­tung zu 7. Dies gilt sowohl für den Brei­ten- als auch für den Spit­zen­sport. Auch die Ortho­pä­die­Tech­nik beschäf­tigt sich im Rah­men der sport­or­tho­pä­di­schen Ver­sor­gun­gen zum gro­ßen Teil mit der Akut­ver­sor­gung, jedoch in den letz­ten Jah­ren zuneh­mend auch mit Pro­tek­ti­ons- und Prä­ven­ti­ons­maß­nah­men durch indi­vi­du­ell gefer­tig­te Produkte.

Tech­ni­sche Versorgungen

Bei der Beur­tei­lung einer Sport­ver­let­zung und deren tech­ni­scher Ver­sor­gung hängt viel vom Zusam­men­spiel zwi­schen Arzt, The­ra­peut und Tech­ni­ker ab. Bei Rasanz­trau­men und kom­ple­xen Sport­ver­let­zun­gen sind eine kor­rekt gestell­te Dia­gno­se, ein the­ra­peu­ti­sches Kon­zept und eine indi­ka­ti­ons­ab­hän­gi­ge tech­ni­sche Ver­sor­gung von gro­ßem Nut­zen, sofern sie sinn­voll auf­ein­an­der abge­stimmt sind. Dabei ist eine umfang­rei­che Erfah­rung zur Lösung tech­ni­scher Pro­ble­me hilf­reich und gefragt. Die funk­tio­nel­le Aus­ar­bei­tung der Pro­duk­te in Ver­bin­dung mit neu­en Mate­ria­li­en und moder­nen Fer­ti­gungs­tech­ni­ken lässt heu­te Ver­sor­gun­gen zu, die noch vor eini­ger Zeit nicht denk­bar waren.

Dabei gilt es ins­be­son­de­re ein Ver­rut­schen von Orthe­sen und Pro­tek­to­ren auch bei Akti­vi­tät und in Ver­bin­dung mit der Sport­klei­dung zu ver­mei­den. Zusätz­lich muss häu­fig das Regel­werk der jewei­li­gen Sport­art beach­tet wer­den, damit bei Wett­kämp­fen der Ein­satz von Hilfs­mit­teln nicht zu einer Dis­qua­li­fi­ka­ti­on führt. Im Fol­gen­den wer­den die wesent­li­chen Ver­sor­gun­gen in die­sem Zusam­men­hang genau­er vorgestellt.

Gesichts­mas­ken

Gesichts­mas­ken (Abb. 1) kön­nen bei Nasen­bein- und Joch­bein­frak­tu­ren, aber auch bei Ver­let­zun­gen des Orbi­ta­bo­dens oder des Kie­fers sowie sons­ti­ger knö­cher­ner Antei­le des Schä­dels ein­ge­setzt wer­den. Beson­ders wich­tig ist die rutsch­freie Adap­ti­on am Kopf des Akti­ven mit einer ent­spre­chen­den Über­brü­ckung bzw. Ent­las­tung der betrof­fe­nen Gesichts­re­gi­on. Dazu müs­sen Auf­la­ge­punk­te im Drei­punkt­prin­zip aus bio­me­cha­ni­scher Sicht defi­niert wer­den, um bei einem Kon­takt mit dem Geg­ner oder dem Ball die jewei­li­ge Regi­on mög­lichst opti­mal zu schüt­zen. Funk­tio­nell wich­tig ist dabei auch, die orts­stän­di­ge Ver­an­ke­rung am Kopf ohne Druck­stel­len im Bereich der Weich­tei­le (Ohren) zu erzeu­gen, das Ver­rut­schen der Mas­ke bei einem Kör­per- oder Ball­kon­takt nach unten zu ver­mei­den sowie ein gutes Sicht­feld beim Wech­sel­spiel von Son­ne und Schat­ten bzw. Flut­licht zu garan­tie­ren. Trotz eines mög­lichst gro­ßen Sicht­felds dür­fen Schutz­wir­kung und Funk­ti­on nicht beein­träch­tigt sein. Sol­che Mas­ken wer­den in aller Regel indi­vi­du­ell nach Gips­ab­druck gefer­tigt; im Ein­zel­fall kön­nen aber auch stan­dar­di­sier­te Mas­ken zum Ein­satz kom­men. Dies geschieht oft am Ende der Sai­son, wenn Spie­le über Auf- oder Abstieg ent­schei­den und eine noch schnel­le­re Ver­sor­gung not­wen­dig ist.

Nacken­schutz­sys­te­me

Im Moto-Cross und im Moun­tain­bike-Down­hill­sport spielt die Ver­sor­gung der Hals­wir­bel­säu­le bzw. der Cla­vicu­la eine wich­ti­ge Rol­le. Dabei kom­men mitt­ler­wei­le soge­nann­te Neck­braces (Abb. 2) zum Ein­satz. Die­se sol­len im Fal­le eines Stur­zes ein Über­stre­cken der Hals­wir­bel­säu­le bzw. eine Ver­let­zung der Cla­vicu­la durch die eige­ne Helm­un­ter­kan­te ver­mei­den. Lei­der kommt es bei die­sen Rasanz­sport­ar­ten bei Stür­zen immer wie­der zu einem Hyper­ex­ten­si­ons- oder Fle­xi­ons­trau­ma, das die Hals­wir­bel­säu­le mas­siv schä­di­gen kann. Im schlimms­ten Fall kann es dabei sogar zu einer Quer­schnitt­läh­mung kom­men. Aus die­sem Grund wur­de das Nacken­schutz­sys­tem „Orte­ma Neck Brace“ (ONB) ent­wi­ckelt, das aus einem spe­zi­el­len Kunst­stoff gefer­tigt ist. Wie ein Kra­gen umfasst es die Hals­wir­bel­säu­le und hat eine tel­ler­ähn­li­che Aus­ar­bei­tung im Dor­sal­be­reich, um die über­mä­ßi­ge Hyper­ex­ten­si­on des Kop­fes zu ver­mei­den. Bei einem Sturz oder Schlag trifft die Helm­hin­ter­kan­te dosiert auf das Neck Brace, wird abge­bremst und ver­mei­det dadurch wir­kungs­voll eine Über­stre­ckung der Hals­wir­bel­säu­le. Die Impact ener­gie wird durch Ver­for­mung des Nacken­schut­zes in Span­nungs­en­er­gie umge­wan­delt. Somit lässt sich der Rest­im­pact, der auf den Kör­per wirkt, deut­lich ver­min­dern und die Aus­len­kung der Hals­wir­bel­säu­le limi­tie­ren. Das Neck Brace wird vor­ne geöff­net und ver­fügt über ein Film­schar­nier, sodass Front- und Rück­teil gelen­kig mit­ein­an­der ver­bun­den sind. Die Kraft­ab­lei­tung erfolgt nach bio­me­cha­ni­schen rite­ri­en im Rücken­be­reich über ein Huf­ei­sen­sys­tem auf die Schul­ter­blät­ter. Das flä­chen­mä­ßig gro­ße knö­cher­ne Schul­ter­blatt mit den dar­un­ter lie­gen­den Mus­keln und den Rip­pen bie­tet ein eige­nes Dämp­fungs­sys­tem und ist für einen Abbau der Impact­ener­gie wie geschaf­fen. Mit­tels klett­ba­rer Pads ist das Nacken­schutz­sys­tem ein­fach zu jus­tie­ren und an die Ana­to­mie des Sport­lers anpass­bar. Har­te, rigi­de Kon­struk­tio­nen kön­nen zu knö­cher­nen Ver­let­zun­gen füh­ren, vor allem, wenn die Kraft direkt auf die Wir­bel­säu­le abge­lei­tet wird. Das gilt es natür­lich zu vermeiden.

Schul­ter­ver­sor­gung

Eine beson­de­re Her­aus­for­de­rung stellt die orthe­ti­sche Ver­sor­gung der Schul­ter (Abb. 3) dar. Die­se muss mit dem Behand­ler im Vor­feld genau abge­stimmt wer­den, denn es gilt fest­zu­le­gen, wel­che Sta­bi­li­sie­rung bzw. wel­che Gelenk­be­we­gun­gen zuläs­sig und sinn­voll sind. Bewe­gungs­li­mi­tie­run­gen bei Rota­to­ren­man­schet­ten-Rup­tur, AC-Gelenk­spren­gung, Bank­art-Läsi­on, SLAP-Läsi­on oder einer pos­te­rio­ren Labrum­ver­let­zung wir­ken sich auf Art und Wei­se bzw. Ein­stel­lung des Hilfs­mit­tels aus. Dazu wird in aller Regel ein Gips­ab­druck gefer­tigt, bei dem alle mar­kan­ten knö­cher­nen Struk­tu­ren (Abb. 4) ange­zeich­net wer­den. Eine spe­zi­ell gefer­tig­te Koh­le­fa­ser­scha­le muss span­gen­för­mig an Brust, Schul­ter und Schul­ter­blatt anlie­gen und wird über ein Mul­tia­xi­al­ge­lenk mit einer Ober­arm­scha­le ver­bun­den. Über elas­ti­sche oder straf­fe Zügel wird das Bewe­gungs­aus­maß im Sin­ne der Außen- und Innen­ro­ta­ti­on sowie der Abduk­ti­on sta­tisch oder dyna­misch limi­tiert. Zweck­dien­li­cher­wei­se wird die Orthe­se über einen Y‑Zügel auf der Ober­kör­per-Gegen­sei­te effek­tiv und rutsch­frei befes­tigt. Ein zusätz­li­cher Hal­te­gurt unter der Axil­la der betrof­fe­nen Sei­te fixiert die Orthe­se auch bei sport­li­cher Bewegung.

Ell­bo­gen­ver­sor­gung

Aku­te Ver­let­zun­gen am Ell­bo­gen in Form von Frak­tu­ren oder Luxa­tio­nen kön­nen mit ossä­ren und/oder liga­men­tä­ren Insta­bi­li­tä­ten ver­bun­den sein 8. Beim direk­ten Sturz auf den aus­ge­streck­ten Arm kön­nen sich auch Radi­us­kopf-Frak­tu­ren erge­ben. Eine Ole­cra­non­frak­tur ist typisch für ein direk­tes Anprall­trau­ma. Bei der orthe­ti­schen Ver­sor­gung (Abb. 5) wird zwi­schen einer ein­sei­ti­gen Gelenk­füh­rung und einer bila­te­ra­len Aus­füh­rung unter­schie­den. Natür­lich soll­te die Kon­struk­ti­on wenig auf­tra­gen, eng am Kör­per anlie­gen und in Fle­xi­on und Exten­si­on ein­stell­bar sein. Dabei soll­te sie auch die Beu­gung des Ell­bo­gens nicht beeinträchtigen.

Das Bewe­gungs­aus­maß muss gemein­sam mit dem Arzt fest­ge­legt wer­den. Für den Leis­tungs­sport wer­den die Orthe­sen nach Gips­ab­druck in Koh­le­fa­ser­tech­nik hergestellt.

Hand- und Fingerversorgung

Hand- und Fin­ger­ver­sor­gun­gen (Abb. 6) sind indi­vi­du­ell und sport­art­spe­zi­fisch zu betrach­ten. Dabei müs­sen der Grad der Sta­bi­li­sie­rung und das Bewe­gungs­aus­maß vor einem Gips­ab­druck oder einer Maß­nah­me fest­ge­legt wer­den, um spä­ter ein funk­tio­nell gutes Ergeb­nis zu erzie­len. Bei Frak­tu­ren ist die Ruhig­stel­lung der benach­bar­ten Gelen­ke ent­schei­dend. Bei Mann­schafts­sport­ar­ten sind die Hilfs­mit­tel mit einem Pols­ter­über­zug zu ver­se­hen, um die Gefahr einer Ver­let­zung des Geg­ners zu vermeiden.

Rip­pen­ver­sor­gung

Bei Sport­ar­ten wie Ame­ri­can Foot­ball kommt es immer wie­der zu Rip­pen­frak­tu­ren. Dabei kann pro­tek­tiv in Ver­bin­dung mit Kom­pres­si­ons-Sport­be­klei­dung und ein­ge­ar­bei­te­ten Taschen mit indi­vi­du­ell ange­pass­ten Rip­pen-Pro­tek­to­ren­pads (Abb. 7) die Ver­let­zungs­ge­fahr mini­miert bzw. die Gefahr einer Zweit­ver­let­zung ver­mie­den werden.

Rücken­pro­tek­to­ren

Der Schutz der Wir­bel­säu­le im Ski- oder Motor­rad­sport hat mitt­ler­wei­le eine lan­ge Tra­di­ti­on. Hier wer­den vor­wie­gend Rücken­pro­tek­to­ren (Abb. 8) aus moder­nen vis­ko­elas­ti­schen Mate­ria­li­en mit Memo­ry-Effekt ein­ge­setzt 9. Die­se gibt es in unter­schied­li­chen Brei­ten- und Län­gen­aus­füh­run­gen; sie wer­den immer nach dem jewei­li­gen Ein­satz­zweck aus­ge­wählt und der Sport­art angepasst.

Durch die Ent­wick­lung inno­va­ti­ver High­tech-Mate­ria­li­en zur Her­stel­lung der Sport­ge­rä­te wer­den die Beschleu­ni­gun­gen und Belas­tun­gen der Gelen­ke wei­ter nach oben getrie­ben. So ist es heu­te kei­ne Sel­ten­heit mehr, dass Rücken­pro­tek­to­ren im alpi­nen Renn­lauf auch im Sla­lom zum Schutz der Wir­bel­säu­le ein­ge­setzt wer­den. Die­se wer­den unter dem Renn­an­zug getra­gen und müs­sen vom Regle­ment zuge­las­sen sein. Das gilt auch für Pro­tek­to­ren für Schul­ter und Ellbogen/ Unter­arm (Abb. 9). Durch den häu­fi­gen Kon­takt mit den Tor­stan­gen in allen Dis­zi­pli­nen des Alpin­be­reichs tre­ten beträcht­li­che Ver­let­zun­gen an der obe­ren Extre­mi­tät auf, die zu ent­zünd­li­chen Pro­zes­sen und im schlimms­ten Fall sogar zu offe­nen Wun­den sowie Exos­to­sen füh­ren kön­nen. Auch hier ist ein rutsch­frei­er ana­to­mi­scher Sitz ent­schei­dend und eine ent­spre­chend gro­ße Pro­tek­ti­ons­flä­che erfor­der­lich, um die ver­schie­de­nen Auf­schlag­win­kel gut abzu­de­cken. Seit eini­gen Jah­ren wer­den Unter­arm­pro­tek­to­ren (Abb. 10) über dem Renn­an­zug getra­gen, die das Abglei­ten der Tor­stan­gen för­dern und so eine noch aggres­si­ve­re Fahr­wei­se zulassen.

Com­pres­si­on-Shorts

Regel­mä­ßig ent­steht bei Leis­tungs­sport­lern die Pro­ble­ma­tik einer Über­las­tung, Zer­rung und Über­deh­nung im Hüft‑, Leis­ten- und Adduk­to­ren­be­reich. Dazu wur­den eigens soge­nann­te Com­pres­si­on-Shorts mit inte­grier­tem Sta­bi­li­sie­rungs­sys­tem ent­wi­ckelt (Abb. 11). Ein sol­ches drei­di­men­sio­nal wir­ken­des, „gebonde­tes“ Tex­til (dabei han­delt es sich um die dau­er­haf­te Ver­schmel­zung unter­schied­li­cher Tex­ti­li­en und elas­ti­scher Gur­te) unter­stützt die Wirk­wei­se gelen­küber­grei­fen­der kom­ple­xer Mus­kel­ket­ten. Dies ermög­licht zum einen eine Ent­las­tung der Seh­nen­an­sät­ze in der Leis­te, zum ande­ren eine Sta­bi­li­sie­rung der Hüf­te. Dies führt zu einer Schmerz­lin­de­rung und Ent­las­tung in Trai­ning und Wett­kampf, vor allem bei inten­si­ven und explo­si­ven Bewe­gun­gen. Durch die dün­ne, leich­te Kon­struk­ti­on kann die Kom­pres­si­ons­ho­se auch bei ISG- Blo­cka­den und Schmer­zen im unte­ren Rücken ohne Ein­schrän­kung der Per­for­mance des Ath­le­ten ein­ge­setzt werden.

Knie­ver­sor­gung

Nach wie vor ist gera­de bei der belieb­tes­ten Win­ter­sport­art in Deutsch­land, dem Ski­fah­ren, die Ver­let­zungs­ra­te im Knie­be­reich dra­ma­tisch hoch: Mit fast 40 % aller Ski­ver­let­zun­gen ist das Knie die am häu­figs­ten betrof­fe­ne Regi­on am Kör­per 10. In die­sem Zusam­men­hang soll­ten meh­re­re ver­schie­de­ne Mecha­nis­men wir­ken, um die Ver­let­zungs­zah­len zu mini­mie­ren (Abb. 12). Dies gilt eben­so für vie­le ande­re Sport­ar­ten. Als größ­tes Gelenk im mensch­li­chen Kör­per weist das Knie­ge­lenk einen kom­ple­xen ana­to­mi­schen Bau auf. So besteht es nicht nur aus drei Teil­ge­len­ken, son­dern wird vor allem auch durch den Zen­tral­pfei­ler, bestehend aus vor­de­rem und hin­te­rem Kreuz­band, pri­mär sta­bi­li­siert. Die­ser ist vor allem bei zuneh­men­der Beu­gung ver­let­zungs­an­fäl­lig. Das Knie ist im Sport gro­ßen Kräf­ten, aber auch einem dege­ne­ra­ti­ven Pro­zess aus­ge­setzt. Durch die wach­sen­de Risi­ko­be­reit­schaft der Sport­ler sowie die ent­spre­chen­de Ver­bes­se­rung der Sport­ge­rä­te, die zuneh­men­de Belas­tun­gen und Geschwin­dig­kei­ten zulas­sen, steigt das Risi­ko signifikant.

Zusätz­lich wird durch die zuneh­men­de Alte­rung der Bevöl­ke­rung bei gleich­zei­tig höhe­ren Akti­vi­täts­an­sprü­chen die Gefahr dege­ne­ra­ti­ver Gelenk­schä­den stei­gen. So kommt der kon­ser­va­ti­ven Orthe­sen­ver­sor­gung zur Gelen­ker­hal­tung, Sta­bi­li­sie­rung und Prä­ven­ti­on ein immer höhe­rer Stel­len­wert zu 11. Nach jah­re­lan­ger Erfah­rung in der Ver­sor­gung unter­schied­li­cher Pati­en­ten­kli­en­te­len mit indi­vi­du­ell gefer­tig­ten Knie­orthe­sen muss eine Ver­än­de­rung in den Pati­en­ten­grup­pen fest­ge­stellt wer­den 12. Dabei fällt auf, dass mitt­ler­wei­le auch Kin­der und Jugend­li­che nach Kniet­rau­ma­ta orthe­tisch ver­sorgt wer­den müs­sen. In die­sem Zusam­men­hang besteht der Ver­dacht, dass vor Jah­ren Kreuz­band­ver­let­zun­gen bei Kin­dern und Jugend­li­chen oft baga­tel­li­siert oder über­se­hen wur­den und erst durch die heu­ti­ge bes­se­re Erken­nung einer Ver­sor­gung zuge­führt Zusätz­lich wird durch die zuneh­men­de Alte­rung der Bevöl­ke­rung bei gleich­zei­tig höhe­ren Akti­vi­täts­an­sprü­chen die Gefahr dege­ne­ra­ti­ver Gelenk­schä­den stei­gen. So kommt der kon­ser­va­ti­ven Orthe­sen­ver­sor­gung zur Gelen­ker­hal­tung, Sta­bi­li­sie­rung und Prä­ven­ti­on ein immer höhe­rer Stel­len­wert zu 13. Nach jah­re­lan­ger Erfah­rung in der Ver­sor­gung unter­schied­li­cher Pati­en­ten­kli­en­te­len mit indi­vi­du­ell gefer­tig­ten Knie­orthe­sen muss eine Ver­än­de­rung in den Pati­en­ten­grup­pen fest­ge­stellt wer­den 14. Dabei fällt auf, dass mitt­ler­wei­le auch Kin­der und Jugend­li­che nach Kniet­rau­ma­ta orthe­tisch ver­sorgt wer­den müs­sen. In die­sem Zusam­men­hang besteht der Ver­dacht, dass vor Jah­ren Kreuz­band­ver­let­zun­gen bei Kin­dern und Jugend­li­chen oft baga­tel­li­siert oder über­se­hen wur­den und erst durch die heu­ti­ge bes­se­re Erken­nung einer Ver­sor­gung zuge­führt wer­den. Mit inno­va­ti­ven Mate­ria­li­en und Fer­ti­gungs­tech­ni­ken sowie neue­ren bio­me­cha­ni­schen Erkennt­nis­sen ist eine ver­bes­ser­te Knie­orthe­sen­tech­nik dar­stell­bar. Zusätz­lich gibt es heu­te deut­lich mehr Kom­bi­na­ti­ons­ver­let­zun­gen, Rest­in­sta­bi­li­tä­ten bei aus­ge­präg­ten Gonar­thro­sen mit und ohne Achs­ab­wei­chun­gen sowie auch Ver­sor­gun­gen nach Umstel­lungs­os­teo­to­mien oder Knie­en­do­pro­the­sen. Dies stand vor eini­gen Jah­ren noch nicht so häu­fig zur orthe­ti­schen Ver­sor­gung an. Dabei ist die Tech­nik funk­tio­nel­ler, das Gewicht gerin­ger und auch die Kon­struk­ti­on kos­me­tisch anspre­chen­der gewor­den. Eine über­ar­bei­te­te Berech­nung der mecha­ni­schen Kom­pro­miss­dreh­ach­se der poly­zen­tri­schen Zahn­seg­ment­ge­len­ke opti­miert den Sitz und die Pass­form der Kohlefaserorthesen.

Opti­mie­rung der Versorgungen

Die per­ma­nen­te Über­prü­fung von Ver­sor­gungs­er­geb­nis­sen, die Opti­mie­rung der bio­me­cha­ni­schen und funk­tio­nel­len Wirk­wei­se und die jah­re­lan­ge Erfas­sung anthro­po­me­tri­scher Daten zur effek­ti­ven Rea­li­sie­rung und Bestim­mung der Ver­hält­nis­mä­ßig­kei­ten von Akti­vi­täts­grad, Volu­mi­na und Achs­ab­wei­chun­gen erga­ben eine Ver­bes­se­rung der Ver­sor­gungs­leis­tung. Dies führ­te auch zu einer ver­bes­ser­ten Com­pli­an­ce der unter­schied lichen Pati­en­ten­grup­pen, die vor allem bei Sport­lern und Akti­ven sehr wich­tig ist. Hier die­nen auch wei­te­re Ent­wick­lun­gen in Berei­chen wie Rah­men­kon­struk­tio­nen, Posi­tio­nie­ren der Gelen­ke, Aus­ar­bei­tung von rigi­den zu semi­ri­gi­den Regio­nen und die dadurch gege­be­ne Ver­mei­dung von Rota­ti­ons­in­sta­bi­li­tä­ten durch bes­se­re Füh­rung der Gelen­ke einem opti­mier­ten Sta­bi­li­sie­rungs- und einem ver­bes­ser­ten Sicher­heits­ge­fühl. Dies kann auch zu einer signi­fi­kan­ten Schmerz­re­duk­ti­on füh­ren. Damit wird dem Wunsch vie­ler Pati­en­ten ent­spro­chen, die trotz Dege­ne­ra­ti­on auf­grund von Über­las­tun­gen und alten Ver­let­zun­gen wei­ter­hin ihre kör­per­li­che Akti­vi­tät erhal­ten oder wie­der­erlan­gen wol­len. Es ist wich­tig, mit dem behan­deln­den Arzt ein genau­es Ver­sor­gungs­ma­nage­ment fest­zu­le­gen sowie Art und Zeit­punkt der orthe­ti­schen Ver­sor­gung zu bespre­chen. Bei der Ver­sor­gung von Sport­le­rin­nen ist ins­be­son­de­re auf die Beschaf­fen­heit des Bin­de­ge­we­bes und des Unter­haut­fett­ge­we­bes zu ach­ten. Typi­sche Achs­ab­wei­chun­gen bei Sport­lern bedin­gen einen zusätz­li­chen tech­ni­schen Anspruch. Hier muss groß­flä­chig ange­stützt und mit einer suf­fi­zi­en­ten Las­tum­ver­tei­lung eine Achs­kor­rek­tur erreicht werden.

Schluss­fol­ge­run­gen

Ange­sichts der jah­re­lan­gen Ver­sor­gung von Sport­lern, Pro­fi­ath­le­ten und ande­ren Akti­ven mit unter­schied­li­chen Ver­let­zun­gen in allen Regio­nen des mensch­li­chen Kör­pers kann fest­ge­stellt wer­den, dass oft­mals eine indi­vi­du­ell gefer­tig­te Orthe­se das Mit­tel der Wahl ist. Obwohl offi­zi­el­le Zah­len und Sta­tis­ti­ken nur schwer zu ermit­teln sind, besteht die Ver­mu­tung, dass neben kon­ser­va­ti­ven und post­ope­ra­ti­ven Ver­sor­gun­gen vor allem prä­ven­ti­ve Maß­nah­men ein neu­es Betä­ti­gungs­feld für die Ortho­pä­die-Tech­nik dar­stel­len. Die Aspek­te „Pro­tek­ti­on“ und „Prä­ven­ti­on“ haben Ein­zug bei den Sport­lern gehal­ten und wer­den auch von Poli­tik und Kos­ten­trä­ger­sei­te unter­stützt und geför­dert. In Ver­bin­dung mit neu­en Gelenk­kon­struk­tio­nen, opti­mier­ten Zuschnit­ten, modi­fi­zier­ten Fer­ti­gungs­tech­ni­ken und orts­stän­di­ge­ren Adap­tie­run­gen an die ver­schie­de­nen Kör­per­re­gio­nen gelingt es immer bes­ser, die Com­pli­an­ce der Akti­ven zu errei­chen, das Akti­vi­täts­ni­veau zu erhö­hen und Schmer­zen zu reduzieren.

Mit den Erfah­run­gen aus der Ortho­pä­die-Tech­nik kön­nen aber auch prä­ven­tiv wir­ken­de Pro­duk­te wie Pro­tek­to­ren für Rücken und Gelen­ke ent­wi­ckelt wer­den. Das ana­to­mi­sche Ver­ständ­nis für den Kör­per, die bio­me­cha­ni­sche und funk­tio­nel­le Sicht­wei­se bei Maß­nah­me oder Gips­ab­druck sowie die Mini­mie­rung von Gewicht und Opti­mie­rung der Orts­stän­dig­keit – gera­de bei aus­ge­präg­ter Mus­ku­la­tur, extrem schlan­ken Extre­mi­tä­ten oder volu­mi­nö­sen Kör­per­geo­me­trien – sind wich­ti­ge Fak­to­ren, die über das Gelin­gen einer Ver­sor­gung ent­schei­den. Dabei ist es wich­tig, die Ergeb­nis­se empi­risch zu sam­meln und zu ver­ar­bei­ten, aber auch objek­tiv zu mes­sen und zu bewer­ten, damit es dau­er­haft zu einer bes­se­ren Pro­phy­la­xe bei der immer stär­ker wer­den­den Belas­tung des Kör­pers kommt. Die Ver­sor­gun­gen dür­fen sich einer­seits nicht nega­tiv auf die Per­for­mance oder den Mus­kel­auf­bau aus­wir­ken, ande­rer­seits müs­sen die Pro­duk­te für den Wett­kampf zuge­las­sen werden.

Der Begriff „Return to Sport“ wird im medi­zi­ni­schen Fach­be­reich immer häu­fi­ger dis­ku­tiert. Prak­ti­sche Erfah­run­gen zei­gen, dass Prä­ven­ti­ons­maß­nah­men die Zahl z. B. von Knie­ver­let­zun­gen effek­tiv sen­ken kön­nen. Aller­dings soll­te auch wei­ter­hin an neu­en Kon­zep­ten und Tech­no­lo­gien gear­bei­tet wer­den, da in der Pra­xis des Sports der kör­per­li­chen Prä­ven­ti­on eine immer noch zu gerin­ge Rol­le zukommt. Das Bei­spiel Helm zeigt, dass auch für das Knie gelenk Schutz­maß­nah­men ent­wi­ckelt wer­den soll­ten, die die gefürch­te­ten Knie­ver­let­zun­gen redu­zie­ren und die Aus­wir­kun­gen von Stür­zen minimieren.

Abschlie­ßend bleibt zu bemer­ken, dass trotz der hohen Unfall­zah­len vie­les dage­gen­spricht, Sport gene­rell als gefähr­lich zu bezeich­nen: Einer­seits ist der mit Abstand größ­te Teil aller Sport­ver­let­zun­gen eher harm­lo­ser Natur, ande­rer­seits spricht auch vie­les dafür, Maß­nah­men und Wirk­sam­kei­ten in Stu­di­en zu ver­fol­gen. Dabei soll­ten auch in Risi­ko­sport­ar­ten wie Moto-Cross oder Eis­ho­ckey über län­ge­re Zeit­räu­me Daten erfasst wer­den, um die Wirk­wei­se pro­tek­tiv und prä­ven­tiv ein­ge­setz­ter Orthe­sen objek­tiv bewer­ten zu kön­nen. Ers­te Gesprä­che mit dem Motor­rad­welt­ver­band (Fédé­ra­ti­on Inter­na­tio­na­le de Moto­cy­clisme, FIM), der obers­ten inter­na­tio­na­len Motor­radsport­or­ga­ni­sa­ti­on, wur­den dies­be­züg­lich bereits geführt.

Der Autor:
Hart­mut Semsch, OTM
Orte­ma GmbH
Kurt-Lin­de­mann-Weg 10
71706 Mark­grö­nin­gen
hartmut.semsch@ortema.de

Begut­ach­te­ter Beitrag/reviewed paper

Zita­ti­on
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