Küh­ne spricht sich für Söder aus

Dr. Roy Kühne MdB, der im Ausschuss für Gesundheit im Berliner Bundestag die Berichterstattung der Heil- und Hilfsmittel verantwortet, hat sich als Mitglied der CDU-Bundesfraktion in der aktuellen Debatte um die Kanzlerkandidatenkür der Schwesterparteien CDU und CSU nun öffentlich für einen Bewerber ausgesprochen.

In einer öffent­li­chen Stel­lung­nah­me lob­te Küh­ne sowohl die Arbeit von NRW-Minis­ter­prä­si­dent Armin Laschet als auch des­sen bay­ri­schen Pen­dants Mar­kus Söder in ihren jewei­li­gen Bun­des­län­dern. Gleich­zei­tig schränk­te er ein: „Wir müs­sen uns jetzt für den Kan­di­da­ten ent­schei­den, der in der Bevöl­ke­rung und bei den Mit­glie­dern der Uni­ons­par­tei­en das meis­te Ver­trau­en genießt.” Daher spricht sich der Direkt­kan­di­dat aus dem Wahl­kreis Gos­lar-Nort­heim-Ostero­de nun für Söder als gemein­sa­mer Kan­di­dat der „Uni­on” aus. “Wir ste­hen vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen und müs­sen für unse­ren Kurs die Unter­stüt­zung der Bevöl­ke­rung gewin­nen. Die aktu­el­len und sta­bi­len Umfra­ge­wer­te zei­gen, dass dies Mar­kus Söder am bes­ten gelin­gen kann”, so die Begrün­dung Küh­nes, der einer­seits ein brei­tes inner­par­tei­li­ches Votum beführ­wor­tet, ander­seits eine schnel­le Ent­schei­dung bei der Kan­di­da­ten­kür fordert.

Wäh­rend die SPD sich bereits auf Olaf Scholz auf ihren Kan­di­da­ten für das Kanz­ler­amt fest­ge­legt hat, ist auch bei den Grü­nen noch unklar, wen die Par­tei ins Ren­nen schickt. Hier läuft alles auf eine Ent­schei­dung zwi­schen Anna­le­na Baer­bock und Robert Habeck hinaus.

 

Michael Blatt
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