Jacques Chêneau entwickelte das Korsett Ende der 1970er-Jahre. Seitdem wurde es kontinuierlich u. a. von Manuel Rigo (Barcelona) und Hans-Rudolf Weiß (Bad Sobernheim) modifiziert. Am Grundprinzip hat sich jedoch nichts verändert. Die Orthese ist ein asymetrisch gebautes Korsett, das sich durch Pelotten und Expansionszonen kennzeichnet. Ziel sind die Derotation sowie die dreidimensionale Aufrichtung des Körpers. Das Korsett wird in der Regel zur konservativen Therapie der idiopathischen thorakalen Skoliose bei Patient:innen, die sich im Wachstumsalter befinden, eingesetzt.
Die neusten Beiträge von Verlag OT (Alle ansehen)
- Prothesenversorgung nach transhumeraler Osseointegration mit Pattern-Recognition-Steuerung – Fallbericht einer Systemumstellung — 14. Februar 2026
- Technologie und Funktionsweise des Prothesenkniegelenks Genium X4 — 13. Februar 2026
- Ein engagierter Leistungssportler mit Hemiparese und der Einsatz sensomotorischer Fußorthesen (SMFO) — 12. Februar 2026


