Auf­lö­sungs­de­bat­te: Kon­zept für ZVOS-Nach­fol­ge in Arbeit

Ende 2021 gab der Zentralverband für Orthopädieschuhtechnik (ZVOS) bekannt, dass über eine Auflösung und den Aufbau einer neuen Organisation diskutiert wird. Noch aber ist darüber nicht final abgestimmt worden. Eine zunächst für Ende März 2022 angedachte Mitgliederversammlung ist nun frühestens im Mai vorgesehen. Bewegung herrscht dennoch.

Bei einer am 18. März abge­hal­te­nen Sit­zung kamen Vertreter:innen aller Innun­gen der Ortho­pä­die-Schuh­tech­nik in Han­no­ver zusam­men, um das wei­te­re Vor­ge­hen zu bespre­chen. „Es braucht eine bun­des­wei­te Ver­tre­tung. Da sind wir uns einig“, resü­miert ZVOS-Prä­si­dent Ste­phan Jehring.

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Drei haupt­amt­li­che Geschäfts­füh­rer aus den Innun­gen sol­len nun für die­se neue Orga­ni­sa­ti­ons­form bis zum 8. April ein Kon­zept erar­bei­ten. Die Abstim­mung dar­über ist per Video­kon­fe­renz für den 27. April geplant. Ein Ter­min für die Mit­glie­der­ver­samm­lung und damit auch eine Ent­schei­dung für oder gegen die Auf­lö­sung steht noch nicht fest. Der Antrag lie­ge nach Anga­ben des ZVOS aber bereits vor. Laut Jehring ist ein Tref­fen nur in Prä­senz und coro­nabe­dingt des­we­gen noch nicht mach­bar. „Wir wol­len das Alte abbau­en und das Neue auf­bau­en, und das parallel.“

Auch wenn die Stim­mung bei der Sit­zung gut gewe­sen sei, zu weit aus dem Fens­ter leh­nen will Jehring sich aus Erfah­rung nicht. „Wir müs­sen abwar­ten, aber ich bin froh, dass alle gekom­men sind. Das zeigt, dass das Inter­es­se da ist“, sagt er. Es gel­te, per­sön­li­che Befind­lich­kei­ten zurück­zu­stel­len und an die Zukunft zu den­ken. „Eine bun­des­wei­te Ver­tre­tung hat die Ver­pflich­tung, dass auch die nächs­ten Genera­tio­nen pro­fi­tie­ren können.“

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