Irma: Wo Selbstständigkeit selbstverständlich ist

Mit einem erweiterten Konzept und unter neuer Leitung der Messe Karlsruhe ist die Irma Hamburg Ende Juni in die nächste Runde gestartet. Im Mittelpunkt standen Lösungen für mehr Selbstständigkeit im Alltag, moderne Versorgungskonzepte sowie der Austausch zwischen Herstellern, Fachleuten aus Therapie, Pflege und Sanitätsfachhandel, Menschen mit Unterstützungsbedarf und deren Angehörigen.
Schirmherrin Ulrike Kloiber, Senatskoordinatorin für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen in Hamburg, machte bei der Eröffnung deutlich, welche Relevanz Hilfsmittel für Betroffene haben: „Ein Rollstuhl bedeutet Mobilität. Eine Rampe bedeutet Zugang. Eine Kommunikationshilfe bedeutet Mitreden. Hilfsmittel sind keine Extras, sie sind die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Die Irma macht das sichtbar. […] Teilhabe ist kein Luxus, sondern ein Grundrecht.“
Auf 8.000 Quadratmetern präsentierten mehr als 160 Aussteller aus neun Ländern Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Reha- und Orthopädie-Technik, Mobilitäts- und Alltagshilfen, Pflege und Therapie, barrierefreies Bauen und Wohnen, Fahrzeugumrüstung sowie Freizeit- und Reiseangebote. „Insbesondere das neue Außengelände und die vielfältigen Testoptionen kamen sehr gut an und zeigen, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Herstellenden und Endkunden für die Weiterentwicklung der Produkte sowie dem Fachhandel als Bindeglied für die Versorgung ist“, resümierte Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe.
Die Besucherbefragung bestätigt die hohe Akzeptanz des Formats: 99 Prozent der Teilnehmer würden die Irma weiterempfehlen, 94 Prozent planen bereits einen erneuten Besuch im Jahr 2028. Auch die Aussteller zeigten sich zufrieden: Mehr als 80 Prozent wollen bei der nächsten Ausgabe, die vom 15. bis 17. Juni 2028 stattfindet, wieder dabei sein.
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