Jugend-Akademie TO: Fortbildung abseits der Textbücher

„Ihr seid das Wichtigste, was unsere Branche besitzt: die Zukunft“, begrüßte Kirsten Abel, Sprecherin des BIV-OT-Präsidiums, den OT-Nachwuchs und sprach sogleich eine Empfehlung aus: „Die Jugend-Akademie ist eine Einladung an euch. Guckt euch um und mischt euch ein.“ BIV-OT-Vorstand Lars Grun präzisierte: „Geht an die Stände, seid aktiv und kritisch und nutzt die Workshops im Kongress.“ Dr. Veerle Creyman von der Thomas More University in Leuven hat erneut eine große belgische Delegation an jungen Handwerkern für die Jugendakademie begeistern können. Für sie ist ein Besuch auf dem weltgrößten Branchentreff richtungsweisend für den Beruf: „Wir alle haben die gleiche Motivation, Menschen zu mobilisieren. Das lernen wir nicht nur in Textbüchern, sondern auf Veranstaltungen wie der OTWorld.“

Dies bestätigten auch Emma und Sophie. Die beiden Auszubildenden der Jüttner Orthopädie aus Erfurt waren bereits 2024 Teilnehmerinnen der Jugend-Akademie. Dort hatte es ihnen so gut gefallen, dass sie nun im 3. Lehrjahr gleich noch einmal die Gelegenheit zu Fortbildung und Vernetzung genutzt haben. Vom 3D-Scan bis zu den neuesten Innovationen in der Prothetik reicht das Interessenfeld der Berufsschülerinnen am BSZ Hugo-Mairich in Gotha, das sie für die Zeit in Leipzig vom Unterricht freigestellt hat. Die gesamte Branche, inklusive der Sponsoren der Jugend-Akademie, trägt einmal mehr ihren Teil dazu bei, um den Nachwuchs fit für die Herausforderungen und Möglichkeiten des Handwerks zu machen.
Michael Blatt
