Erfah­run­gen mit Kalt­plas­ma in der Behand­lung des dia­be­ti­schen Fußes

K. Daniili­dis, C. Stu­ken­borg-Cols­man, D. Yao
Für die Ulcus­be­hand­lung am dia­be­ti­schen Fuß ist sowohl eine Keim­re­du­zie­rung als auch eine För­de­rung der Wund­hei­lung essen­zi­ell. Die Behand­lungs­mög­lich­kei­ten sind hier­bei zahl­reich; sie rei­chen von der Anti­bio­ti­ka­ga­be bis zum chir­ur­gi­schen Débri­de­ment. Eine neue­re Behand­lungs­me­tho­de ist die Ver­wen­dung von Kalt­plas­ma. Die hoch­en­er­ge­ti­schen Ladun­gen des Kalt­plas­mas haben einen ste­ri­li­sie­ren­den Effekt durch direk­te Schä­di­gung der Bak­te­ri­en­mem­bran. Zudem wird die Pro­li­fe­ra­ti­on von endo­the­lia­len Zel­len geför­dert, was einer Wund­hei­lung zugu­te­kommt. Im Fol­gen­den wer­den die bis­he­ri­gen kli­ni­schen Ergeb­nis­se, die die Ver­fas­ser bei der Behand­lung von offe­nen Wun­den mit dem Plas­ma­Derm® (Cino­gy GmbH, Duder­stadt, Deutsch­land) gesam­melt haben, vor­ge­stellt und mit aktu­el­ler Lite­ra­tur verglichen.

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