Softorthesen bei sitzfähigen Kindern mit spinaler Muskelatrophie
Juliane Paul
Trotz kausaler Therapien bei spinaler Muskelatrophie (SMA) bestehen proximale Muskelschwäche, Rumpfinstabilität und Ateminsuffizienz fort. Diese können zu irreversiblen Fehlstellungen führen und das Abhusten erschweren. Softorthesen werden zur Verbesserung der posturalen Kontrolle und respiratorischer Parameter eingesetzt. In einer Studie wurde der Effekt von Softorthesen auf Rumpfstabilität, Armfunktion und Spitzenhustenfluss (PCF) bei Kindern mit SMA untersucht. Mit Softorthese zeigte sich eine signifikante Verbesserung der Rumpfaufrichtung sowie ein signifikanter Anstieg des PCF. Die Beckenstellung stabilisierte sich, die Armfunktion blieb unverändert. Ergebnis: Softorthesen können einen wertvollen Beitrag zur Therapie von Kindern mit SMA leisten.









