Implan­tier­ba­res myo­elek­tri­sches Assis­tenz­sys­tem zur intui­ti­ven Steue­rung einer bio­ni­schen Handprothese

K.-P. Hoff­mann, L. Abu-Saleh, J. M. Car­do­na Audi, H. Dietl, H. Frank, A. Gail, E. Kani­u­sas, W. H. Kraut­schnei­der, S. Lewis, T. Mei­ners, R. Ruff, M. F. Rus­sold, D. Schroe­der, S. Westendorff
Das vor­ge­stell­te implan­tier­ba­re myo­elek­tri­sche Assis­tenz­sys­tem zur intui­ti­ven Steue­rung einer bio­ni­schen Hand­pro­the­se erfasst mit epi­mys­i­al fixier­ten Elek­tro­den selek­tiv Akti­vi­tä­ten ein­zel­ner Mus­keln. Die­se Signa­le wur­den im Tier­ex­pe­ri­ment über einen Zeit­raum von mehr als neun Mona­ten erst­mals viel­ka­na­lig draht­los und in Echt­zeit über­tra­gen. Nach Ana­ly­se und Klas­si­fi­ka­ti­on las­sen sie sich defi­nier­ten Bewe­gungs­mus­tern zuord­nen. So kön­nen die­se epi­mys­ia­len Poten­zia­le für eine intui­ti­ve Steue­rung von Hand­pro­the­sen her­an­ge­zo­gen wer­den. Gegen­wär­ti­ge For­schun­gen gel­ten der Ent­wick­lung eines voll implan­tier­ba­ren mikro­tech­ni­schen Assis­tenz­sys­tems, das mit einem inte­grier­ten Sti­mu­la­tor auch ein sen­so­ri­sches Feed­back ermög­li­chen soll. Damit kön­nen wich­ti­ge Vor­aus­set­zun­gen für den Ein­satz bio­ni­scher Hand­pro­the­sen geschaf­fen werden.

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