Signi­fi­kan­te Schmerz­reduk­tion bei simul­ta­ner Funk­tionsverbesserung durch modu­la­re Orthe­sen – Eine pro­spek­tiv ran­do­mi­sier­te Studie

C. Schott
Die Wir­kung von Rumpf­orthe­sen wird bis heu­te in der Lite­ra­tur kon­tro­vers dis­ku­tiert. Eine Wir­kung auf Schmerz­re­duk­ti­on, Rumpf­auf­rich­tung und vie­le wei­te­re Para­me­ter konn­te bis­her wis­sen­schaft­lich nicht vali­de belegt wer­den. Ziel der vor­lie­gen­den pro­spek­tiv ran­do­mi­sier­ten Stu­die mit 400 Teil­neh­mern war die Eva­lua­ti­on des kurz- und lang­fris­ti­gen the­ra­peu­ti­schen Nut­zens einer modu­lar kon­zi­pier­ten Rumpf­orthe­se bezo­gen auf Schmerz­re­duk­ti­on, Funk­ti­ons­ver­bes­se­run­gen und sub­jek­ti­ve Befind­lich­keit. Die Ana­ly­se der Stu­di­en­da­ten zeig­te eine signi­fi­kan­te Schmerz­re­duk­ti­on und Ver­bes­se­rung der Funk­tio­nen des All­ta­ges im Ver­gleich zur Kon­troll­grup­pe. Der Analge­ti­ka­ver­brauch der Ver­suchs­grup­pen über den drei­mo­na­ti­gen Unter­su­chungs­zeit­raum zeig­te eine signi­fi­kan­te Reduk­ti­on gegen­über der Kontrollgruppe.

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