Ortho­pro­the­ti­sche Ver­sor­gung lon­gi­tu­di­na­ler Glied­ma­ßen­fehl­bil­dun­gen an den unte­ren Extre­mi­tä­ten von Kin­dern und Jugendlichen

M. Schä­fer, H. Fleps, T. Bau­meis­ter, S. Wied­mann
Die Ver­sor­gung von Kin­dern und Jugend­li­chen mit ange­bo­re­nen Fehl­bil­dun­gen an den unte­ren Glied­ma­ßen stellt sich sehr kom­plex dar und erfor­dert von allen betei­lig­ten Dis­zi­pli­nen eine sys­te­ma­ti­sche und an der Aus­prä­gung des Defek­tes ori­en­tier­te Vor­ge­hens­wei­se mit kla­ren Ziel­set­zun­gen. Best­mög­li­che Ergeb­nis­se kön­nen nur dann erreicht wer­den, wenn die unter­schied­li­chen Behand­lungs­mög­lich­kei­ten im Team zwi­schen Arzt, The­ra­peut und Ortho­pä­die-Tech­ni­ker eng abge­stimmt wer­den und ziel­ori­en­tiert erfol­gen. Die ortho­pä­die­tech­ni­sche Ver­sor­gung mit Lage­rungs- und All­tags-Ortho­pro­the­sen ver­folgt – beglei­tend zu ope­ra­ti­ven und phy­sio­the­ra­peu­ti­schen Behand­lun­gen – sowohl wachs­tums­len­ken­de als auch defekt­aus­glei­chen­de Auf­ga­ben. Die Behand­lung soll den Betrof­fe­nen eine mög­lichst umfang­rei­che Teil­ha­be am All­tags­le­ben ermög­li­chen und ihre Lebens­qua­li­tät opti­mie­ren. Die im kli­ni­schen Bild sehr vari­an­ten­rei­chen Aus­prä­gun­gen der jewei­li­gen Fehl­bil­dungs­ar­ten erfor­dern ein hohes Maß an indi­vi­du­el­ler Gestal­tung des benö­tig­ten Hilfsmittels.

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