Aktu­el­le Mög­lich­kei­ten der Brust­re­kon­struk­ti­on aus kör­per­ei­ge­nem Gewe­be und mit Implantaten

G. A. Giess­ler, H. Engel
Die Rekon­struk­ti­on der weib­li­chen Brust nach brust­krebs­as­so­zi­ier­ten Ope­ra­tio­nen oder fehl­ge­schla­ge­nen kos­me­ti­schen Ein­grif­fen stellt einen wesent­li­chen Pfei­ler der moder­nen Plas­ti­schen Chir­ur­gie dar. Die Vor­tei­le der Wie­der­her­stel­lung der kör­per­li­chen Inte­gri­tät sind klar bewie­sen. Es haben sich eine Rei­he ela­bo­rier­ter Tech­ni­ken eta­bliert, die bei nahe­zu jeder ana­to­mi­schen und medi­zi­ni­schen Kon­sti­tu­ti­on der Pati­en­tin Optio­nen zur Mam­ma­re­kon­struk­ti­on bie­ten. Vie­le die­ser Ver­fah­ren basie­ren auf der mikro­chir­ur­gi­schen Trans­plan­ta­ti­on kör­per­ei­ge­ner Gewe­be. Sie stel­len in Hap­tik, Form und Lang­zeit­er­geb­nis inzwi­schen den Gold­stan­dard dar. Auch die implan­ta­tas­so­zi­ier­te Rekon­struk­ti­on hat sich enorm wei­ter­ent­wi­ckelt und reprä­sen­tiert die zwei­te Säu­le der Ver­fah­ren. Der avasku­lä­re Eigen­fett­trans­fer („Lipo­fil­ling“) ist inzwi­schen eine drit­te und neu­es­te Tech­nik für aus­ge­wähl­te Fälle.

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