„Gro­ßer Preis des Mit­tel­stan­des“ überreicht

Bereits zum 26. Mal wurde im September der „Große Preis des Mittelstandes“ feierlich verliehen. Jährlich sind Kommunen, Unternehmen, Verbände und Institutionen im November dazu aufgefordert, geeignete mittelständische Unternehmen vorzuschlagen.

Seit 1994 sind so über 18.000 Vor­schlä­ge ein­ge­gan­gen. Zwölf regio­na­le Jurys wäh­len aus die­sen Vor­schlä­gen dann geeig­ne­te Kan­di­da­ten aus, die anschlie­ßend von einer Abschluss­ju­ry beur­teilt wer­den. Pro Regi­on kön­nen drei Unter­neh­men als Preis­trä­ger sowie wei­te­re fünf als Fina­lis­ten aus­ge­zeich­net wer­den. Fünf Wett­be­werbs­kri­te­ri­en wer­den dabei berück­sich­tigt. Ers­tens, wie die Gesamt­ent­wick­lung des Unter­neh­mens ist. Zwei­tens die Schaf­fung bezie­hungs­wei­se Siche­rung von Arbeits- und Aus­bil­dungs­plät­zen. Drit­tens die Moder­ni­sie­rung und Inno­va­ti­on. Ein Enga­ge­ment in der Regi­on wird als vier­tes Kri­te­ri­um vor­aus­ge­setzt sowie als fünf­tes Kri­te­ri­um Ser­vice und Kun­den­nä­he. Ins­ge­samt waren 4.970 Unter­neh­men in die­sem Jahr nominiert

2020 wur­de die Sani­täts­haus Let­ter­mann GmbH aus Vier­sen als Fina­list aus­ge­zeich­net. Das Unter­neh­men wird für sein auf der einen Sei­te sozia­les Enga­ge­ment als För­de­rer von sozia­len, sport­li­chen und gesell­schaft­li­chen Ein­rich­tun­gen und Start-ups in der Regi­on aus­ge­zeich­net. Auf der ande­ren Sei­te ist Let­ter­mann ein erfolg­rei­ches Unter­neh­men, das mit sei­nem Kon­zept in vie­len Berei­chen der Ver­sor­gung über­zeugt. So haben die Rhein­län­der nicht nur das klas­si­sche Ange­bot von Sani­täts­häu­sern im Port­fo­lio, son­dern über­zeu­gen bei­spiels­wei­se mit einer ganz­heit­li­chen Ver­sor­gung durch haus­ei­ge­ne Phy­sio­the­ra­peu­ten unter dem Label „Letts­Fit“. Dazu gehört auch ein 400 qm gro­ßer Out­door-Geh­gar­ten, in dem das all­täg­li­che Gehen auf ver­schie­de­nen Unter­grün­den wie Wald, Pflas­ter oder Kies aus­ge­tes­tet wer­den kann. Wei­te­re Erfolgs­fak­to­ren sind eine umfas­sen­de Beschäf­ti­gung mit der Digi­ta­li­sie­rung – die mit einer Schaf­fung von eige­nen Mar­ken beglei­tet wird – sowie ein umfas­sen­der Infor­ma­ti­ons­ser­vice für End­kun­den über diver­se Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­le und eine indi­vi­du­el­le Wohn­um­feld­be­ra­tung bei den Kun­den zuhau­se. Die Anzahl der Mit­ar­bei­ter ist seit 2016 von 110 auf 145 gestie­gen. Auch Aus­zu­bil­den­de (in zehn Aus­bil­dungs­be­ru­fen) und Prak­ti­kan­ten wer­den regel­mä­ßig beschäftigt.

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