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Dele­ga­ti­on aus der Ukrai­ne zu Besuch bei Fior & Gentz

Von der Werkstatt bis zum Praxistest: Eine Delegation aus der Ukraine lernte bei Fior & Gentz die Möglichkeiten moderner Neuroorthetik kennen.

Eine Dele­ga­ti­on aus Lüne­burgs ukrai­ni­scher Part­ner­stadt Bila Tse­rkva hat am 2. Okto­ber die Fior & Gentz GmbH besucht und dabei selbst getes­tet, wie sich Gehen mit einer Orthe­se anfühlt.

Zur Grup­pe gehör­ten der stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­meis­ter Volo­dym­yr Vov­ko­trub sowie die Fach­be­reichs­lei­te­rin­nen, beglei­tet von drei Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern der Lüne­bur­ger Stadt­ver­wal­tung und Wirt­schafts­för­de­rung (Annet­te Beer-Kul­lin, Mario Leu­pold und Eck­hard Pols).

Der Ter­min war Teil eines vier­tä­gi­gen Besuchs in der Han­se­stadt, der am 2. Okto­ber unter den The­men Wirt­schaft, Gesund­heits­ver­sor­gung und Daseins­vor­sor­ge stand. Lüne­burg und Bila Tse­rkva ver­bin­det eine Soli­da­ri­täts­part­ner­schaft, die auf die Hilfs­lie­fe­run­gen der Stif­tung Hof Schlü­ter zurückgeht.

Gesund­heit als Teil der Daseinsvorsorge

Für den Gesund­heits­schwer­punkt des Tages lag ein Ter­min bei Fior & Gentz nahe. Das 1997 in Lüne­burg gegrün­de­te Unter­neh­men ent­wi­ckelt und ver­treibt ortho­pä­die­tech­ni­sche Pro­duk­te, mit Haupt­au­gen­merk auf dem Fach­be­reich der Neu­ro­or­the­tik. Mit des­sen Sys­tem­ge­len­ken ent­ste­hen maß­ge­fer­tig­te Orthe­sen für Men­schen mit neu­ro­lo­gi­schen Ein­schrän­kun­gen. Nach Anga­ben des Unter­neh­mens kön­nen vie­le Betrof­fe­ne damit wie­der auf­recht und ohne wei­te­re Hilfs­mit­tel ste­hen und sich einem natür­li­chen Gang­bild annähern.

Nach einer Unter­neh­mens­vor­stel­lung durch Geschäfts­füh­rer Tho­mas Gast und Fabi­an Chris­to­pher Jung, Direc­tor Glo­bal Mar­ke­ting Com­mu­ni­ca­ti­ons, erhiel­ten die Gäs­te in Werk­statt und Mon­ta­ge Ein­bli­cke, wie eine Orthe­se ent­steht, und tes­te­ten selbst eine Simu­la­ti­ons­or­the­se. Zum Abschluss erzähl­te eine Orthe­sen-Anwen­de­rin von ihrem All­tag mit dem Hilfsmittel.

Kon­zern enga­giert sich in der Ukraine

Seit 2024 gehört Fior & Gentz zur Embla-Medi­cal-Grup­pe, einem inter­na­tio­nal täti­gen Anbie­ter von Mobi­li­täts­lö­sun­gen. Embla Medi­cal unter­stützt nach eige­nen Anga­ben seit 2022 ukrai­ni­sche Fach­kräf­te und Men­schen mit Ampu­ta­tio­nen unter ande­rem mit Schu­lun­gen. Im Novem­ber 2025 eröff­ne­te der Kon­zern eine eige­ne Pro­the­tik-Kli­nik in Kyjiw. Gemein­sam mit der islän­di­schen Regie­rung hat das Unter­neh­men zudem ein drei­jäh­ri­ges Pro­gramm auf­ge­legt, das bis zu 1.000 Men­schen in der Ukrai­ne mit Pro­the­sen und Reha­bi­li­ta­ti­on ver­sor­gen soll.

„Gera­de in der Ukrai­ne ist der Bedarf an ortho­pä­di­scher Ver­sor­gung groß. Umso mehr freu­en wir uns über den direk­ten Aus­tausch und die Mög­lich­keit, Kon­tak­te zu ver­tie­fen“, sagt Tho­mas Gast.

 

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