Bauerfeind schnürt 100 Mio.-Euro-Paket

Bauerfeind setzt den Ausbau seines Hauptstandortes in Zeulenroda konsequent fort und investiert rund 50 Millionen Euro in neue Fertigungs- und Lagerhallen sowie in ein Funktionsgebäude. Baubeginn ist Anfang Juni, die Fertigstellung im Frühjahr 2028 vorgesehen. Geplant ist ein moderner Hallenkomplex, bestehend aus einer Produktionshalle mit integriertem Innovationszentrum sowie einem direkt angeschlossenen Rohwarenlager. Ergänzend dazu wird es ein weiteres Gebäude geben, das ein neues Mitarbeiterrestaurant sowie multifunktionale Flächen für Meetings, Schulungen und Konferenzen enthält.
Ein besonderer Akzent wird der sogenannte „Triebeswall“, eine modellierte Anhöhe, die als naturnaher Aufenthalts- und Bewegungsraum für die Mitarbeitenden dient. Bereits seit September 2025 entsteht in Zeulenroda eine neue Energiezentrale. Sie soll den Standort in Zukunft mit ausreichend Strom versorgen. Parallel dazu wird seit November 2025 das Zentrallager in zwei Bauphasen erweitert und modernisiert. Insgesamt investiert die Bauerfeind AG damit bis zum Frühjahr 2028 rund 100 Millionen Euro in die Zukunft des zentralen Firmenstandortes. „Das ist ein langfristiges Bekenntnis zu unserem Kerngeschäft, zum Standort Deutschland, zur Stadt Zeulenroda und insbesondere zu den Menschen hier“, erklärt Rainer Berthan, Vorstandsvorsitzender der Bauerfeind AG. Er betont: „Alles, was wir hier bei Bauerfeind an Dynamik gerade erleben, ist nicht selbstverständlich. Diese außerordentliche Entwicklung, diese großen Investitionen, dieses Vertrauen und auch der Mut, der da zum Ausdruck kommt, sind nicht weit verbreitet gerade. Wir befinden uns damit in einer bemerkenswerten Situation, mit der wir auch verantwortungsbewusst umgehen werden.“
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