Symposium setzte Innovationen auf den Prüfstand

Die maßgeblichen Themen der Gegenwart im Verbund angehen – diese Haltung war das prägende Motto des Sanitätshaus-Aktuell-Symposiums 2026 Ende September in Köln. „Sanitätshäuser sind sehr unterschiedlich aufgestellt – und genau darin liegt eine große Stärke unserer Branche. Viele Herausforderungen, vor denen ein Betrieb heute steht, hat ein anderer vielleicht schon gelöst oder einen guten Weg gefunden, damit umzugehen“, brachte es Vorstand Dr. Christian Gentner auf den Punkt. Nicht überraschend standen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die fortschreitende Digitalisierung in der Branche ganz oben auf der Agenda. Impulsvorträge lieferten u. a. Dr. Andreas Fromm zum An- und Verkauf von Betrieben, Ilja Grzeskowitz zu einem nachhaltig wirksamen Projektmanagement in Unternehmen und Denise Schindler über die Bedeutung von Hilfsmitteln für Teilhabe und Selbstständigkeit von Anwenderinnen und Anwendern.
Die rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums informierten sich darüber hinaus in Workshops und an speziellen Themeninseln über aktuelle Fragestellungen. „Unsere Branche steht vor großen Veränderungen. Aber Veränderung allein ist noch kein Fortschritt. Gerade im Mittelstand müssen wir uns deshalb bei jeder neuen Technologie, jedem neuen Prozess und jedem neuen Geschäftsmodell fragen, warum wir das machen – und wofür ist es gut?“, mahnte Sanitätshaus-Aktuell-Vorstand Ulf Doster eine tiefgehende Analyse aktueller Trends und Strömungen an.
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