Compliance in der Skoliose-Korsettversorgung – Einflussfaktoren und Herausforderungen einer erfolgreichen Therapie
Eine erfolgreiche Therapie der adoleszenten idiopathischen Skoliose ist eng an die konsequente Tragedauer eines Korsetts gebunden. Dennoch zeigen Studien, dass die tatsächliche Tragedauer häufig unter der ärztlichen Empfehlung liegt. Der Artikel führt die relevantesten Einflussfaktoren auf, darunter körperliche Beschwerden, kosmetische Akzeptanz, soziale Unterstützung und Kommunikation zwischen den Therapiebeteiligten.

Einleitung
Skoliose ist eine dreidimensionale Deformierung der Wirbelsäule, die sich durch eine seitliche Abweichung von der Längsachse sowie eine Rotation der Wirbelkörper auszeichnet. Diese Fehlstellung kann zu sichtbaren Veränderungen der Körperhaltung führen und betrifft häufig Kinder und Jugendliche während ihrer Wachstumsphasen. In den meisten Fällen bleibt die genaue Ursache der Skoliose unbekannt, man spricht von einer idiopathischen Skoliose. Es gibt jedoch auch Formen, die auf angeborene Fehlbildungen, neuromuskuläre Erkrankungen oder andere spezifische Ursachen zurückzuführen sind1.
Der Artikel bezieht sich auf die adoleszente idiopathische Skoliose (AIS). Hier ist die Ursache unbekannt und die Patientinnen und Patienten sind im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. Mädchen sind deutlich häufiger betroffen als Jungen – das Verhältnis beträgt zwischen 1,5:1 bis 3:1. Bei Krümmungen, die einen Cobb-Winkel von größer als 40 Grad aufweisen, ist das Verhältnis sogar bei 7:12. Auf Grund dessen wird im Folgenden zur Simplifizierung der Begriff „Patientinnen“ verwendet und auf genderneutrale Sprache verzichtet, gemeint sind jedoch alle Betroffenen.
Die Diagnose erfolgt in der Regel durch eine klinische Untersuchung und wird mittels Röntgenaufnahmen bestätigt, auf denen der Krümmungswinkel der Wirbelsäule (Cobb-Winkel) gemessen wird. Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der Krümmung, dem Alter der Patientin und dem Fortschreiten der Deformität. Zu den therapeutischen Optionen zählen Physiotherapie, das Tragen eines Korsetts und in schweren Fällen operative Eingriffe3.
Die aktuelle S2k-Leitlinie sieht in der konservativen Behandlung zum einen die physiotherapeutische Behandlung, zum anderen die Korsetttherapie ab einem Cobb-Winkel von 25 Grad thorakal bzw. 20 Grad thorakolumbal oder lumbal vor. Voraussetzung für eine Korsetttherapie ist darüber hinaus ein verbleibendes Restwachstum4.
Compliance beschreibt die Bereitschaft der Patientinnen zur aktiven Mitwirkung an den therapeutischen Maßnahmen. In dem Zusammenhang wird auch oft der Begriff Adhärenz verwendet. Dieser Begriff beschreibt auch, dass das Therapieziel gemeinsam mit den Patientinnen abgestimmt wird.
Die Compliance spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg der konservativen Therapie bei idiopathischer Skoliose. Studien zeigen, dass eine hohe Compliance eng mit positiven Behandlungsergebnissen verknüpft ist. So wurde festgestellt, dass Patientinnen mit einer Tragezeit von durchschnittlich 20,3 Stunden pro Tag eine Erfolgsrate von 92,9 % aufwiesen, während bei einer durchschnittlichen Tragezeit von 11,8 Stunden pro Tag die Erfolgsrate bei 72 % lag5.
Dies unterstreicht die Bedeutung der konsequenten Nutzung des Korsetts, um eine Verschlechterung der Krümmung zu verhindern und die Wirksamkeit der Behandlung zu maximieren. Denn im Gegensatz zu anderen orthopädietechnischen Maßnahmen ist bei der Korsetttherapie kein direktes Ergebnis sichtbar. Es liegen selten Rückenschmerzen vor, welche durch das Anlegen der Korsetts verschwinden, und es kann nicht unmittelbar klinisch belegt werden, dass eine Korrektur um x Grad erreicht wurde. Eine Verbesserung ist erst nach mehreren Wochen Tragezeit in der Röntgenkontrolle sichtbar.
Die therapeutischen Ziele bei der Korsetttherapie werden von dem behandelnden Arzt auf Grundlage seiner Diagnose definiert. Er empfiehlt in der konservativen Skoliosetherapie ab einem wie vorab definierten Cobb-Winkel das Tragen eines Korsetts mit begleitender Physiotherapie, um die Progredienz zu stoppen und nach Möglichkeit die Krümmung zu korrigieren. Damit können spätere Rückenschmerzen oder pulmonale Probleme vermieden werden. Zudem soll die Rumpfhaltung optimiert werden, um die Kosmetik zu verbessern6.
Neben der Relevanz der Compliance werden im Folgenden die verschiedenen Einflussfaktoren auf unsere Patientinnen dargestellt, welche die Compliance entscheidend beeinflussen können. Auf manche Einflussfaktoren können Orthopädietechniker einwirken, auf andere ist dies schwieriger. Zudem stellt sich die Frage, ob es eine allgemeingültige Vorgehensweise geben kann, um die Compliance zu erhöhen.
Technische Einflussfaktoren
Gerade zu Beginn der Therapie und bei Druckanpassung im Korsett kann es zu temporären Hautreizungen kommen. Hautirritationen, Druckstellen oder Schmerzen können die Compliance verringern. Eine regelmäßige Kontrolle und Anpassung des Korsetts sind daher essenziell, um solche Beschwerden zeitnah zu minimieren7.
Folglich ist der Tragekomfort ein wichtiger Einflussfaktor. Die biomechanischen Wirkungsweisen sollten im Korsettdesign umgesetzt sein, um eine dem Therapieziel entsprechende Wirkung zu erzielen. Somit gehören zum Korsettdesign auch der Komfort und die Kosmetik. Ein schlechtsitzendes oder unkosmetisches Korsett kann die Bereitschaft, das Korsett regelmäßig und in der gewünschten Stundenanzahl zu tragen, reduzieren. Eine individuelle Anpassung des Korsetts an die Körperform der Patientin ist demnach unerlässlich.
Zu starke Druckstellen, harte Kanten oder zu große Freiräume müssen in der Anprobe zwischen Patientin und Orthopädietechniker besprochen und angepasst werden. Eine Anpassung mit korrekt positionierten Druckzonen und notwendigen Freiräumen führt folglich dazu, eine gute Korrektur zu erreichen. Kann dies zusätzlich auf dem Röntgenbild bestätigt werden, führt dies zur Motivation der Patientin und Steigerung der Compliance. Um die Wirkung der Therapie zu unterstreichen, sollte die Patientin daher auf Verbesserungen hingewiesen werden.
Bei einer nur geringen Verbesserung oder gar Verschlechterung sinkt die Compliance hingegen. Jedoch kann die geringe Verbesserung bereits aus einer schlechten Compliance und damit verbundenen geringen Tragedauer resultieren.
Ein weiterer Einflussfaktor ist die Materialauswahl. Als Standardmaterial für ein Korsett wird Polyethylen oder Polypropylen verwendet. Diese sind biokompatibel und weisen bei einer geringen Wandstärke eine hohe Stabilität auf. Zudem lassen sich diese Materialen thermoplastisch verformen, sodass nachträgliche Anpassungen vorgenommen werden können. Neben ihren positiven Eigenschaften haben die Materialien jedoch den Nachteil, dass sie nicht atmungsaktiv sind. Patientinnen berichten von sehr heißen Sommertagen, an denen das Tragen des Korsetts unerträglich und daher nicht möglich sei.
Soziale Einflussfaktoren
An erster Stelle stellt die Familie der jungen Patientinnen einen wichtigen Einflussfaktor dar. Aus dem orthopädietechnischen Alltag lässt sich Folgendes ableiten: Je jünger die Patientinnen sind, desto größer ist der Einfluss der Familie. Die Eltern sind häufig das Sprachrohr der Patientin und gestalten die Therapie mit. Durch die enge Bindung der noch jungen Patientin zum Elternhaus haben die Eltern noch großen Einfluss, die Tragezeit, die physiotherapeutischen Maßnahmen und Körperveränderungen zu überwachen. Gleichzeitig sollten die Eltern bzw. die Familie auch als größter Motivator fungieren. Hierbei ist es besonders wichtig, dass die Eltern die Therapieziele kennen und verstehen.
Damit einhergehend sollten alle Therapiemaßnahmen akzeptiert werden. Ich erlebe immer wieder Elternteile bei der Anprobe, die dem Korsett nicht offen gegenüberstehen und mit ihren negativen Äußerungen großen Einfluss auf die Einstellung des Kindes nehmen. In den Äußerungen werden Schmerzen, Druckstellen oder Einschränkungen kreiert, die in der Empfindung des Kindes nicht existieren.
Zu den sozialen Einflussfaktoren gehören des Weiteren auch Freundschaften. Gerade im jugendlichen Alter möchten die Patientinnen nicht alle Sorgen und Probleme mit ihren Eltern teilen. Die Unterstützung von Freundinnen und Freunden ist daher sehr wichtig.
Sportliche Aktivitäten mit Freunden oder in Vereinen sollten in jedem Fall aufrechterhalten werden, damit diese wichtige soziale Komponente nicht wegfällt und die Jugend normal durchlebt werden kann. Zudem haben Studien gezeigt, dass Patientinnen auf dem gleichen Level körperlich aktiv sein können wie gesunde Jugendliche8.
In dem Zusammenhang sollten auch Rehabilitationsmaßnahmen beachtet werden. Neben den therapeutischen Maßnahmen, die vor Ort geleistet werden, schließen Patientinnen auch Freundschaften mit anderen Betroffenen, die die gleichen Sorgen und Anliegen haben. Dank heutiger Kommunikationsmittel lassen sich diese Freundschaften und Netzwerke sehr gut pflegen.
Auch spielt die Schule eine wichtige Rolle in der Skoliosetherapie, da ein erheblicher Teil der notwendigen bzw. möglichen Tragezeit dort stattfindet. Jedoch berichten die Patientinnen und Eltern sehr häufig, dass das Korsett in der Schule selten bis gar nicht getragen wird. Als Hauptgrund wird hier häufig der fehlende Komfort beim langen Sitzen auf unbequemen Stühlen genannt.
Neben diesem Argument lässt sich aber noch ein weiteres vermuten. Laut der PISA-Studie von 2024 gaben 21 % der befragten 15-Jährigen an, von Mobbing betroffen zu sein9. Durch eine so große Zahl an Betroffenen kommt man zur Annahme, dass die Angst der Jugendlichen, selbst gemobbt zu werden, real ist. Mit dem Korsett, welches nicht immer unter der Kleidung kaschiert werden kann und spätesten in der Umkleidekabine beim Sportunterricht zum Vorschein kommt, kann die Befürchtung entstehen, „anders“ zu sein.
Neben den negativen Einflussfaktoren birgt die Schule jedoch auch die Chance, die Compliance positiv zu beeinflussen. Wenn der Umgang mit dem Korsett als normal dargestellt wird, Freunde, Lehrer und Mitschüler entsprechend aufgeklärt sind, den Nutzen dahinter verstehen und das Korsett akzeptieren, fällt die Selbstakzeptanz deutlich höher aus.
Der Einfluss von sozialen Medien auf die Compliance wird wissenschaftlich noch nicht bearbeitet, jedoch sind diese bei den Korsettträgerinnen allgegenwärtig. Bekannt ist, dass 97 % der 12- bis 19-Jährigen täglich oder mehrmals die Woche ein Smartphone nutzen10. Eine weitere Studie aus dem Jahr 2024 differenziert noch genauer in den Altersklassen und stellt fest, dass bereits 10- bis 11-Jährige 51 Minuten täglich mit sozialen Medien verbringen, 12- bis 13-Jährige 59 Minuten und 14- bis 15-Jährige 99 Minuten11. Daran lässt sich feststellen, dass die Altersklasse der Skoliosepatientinnen viel Zeit mit sozialen Medien verbringt. Darüber hinaus zeigt eine weitere Studie aus dem Jahr 2023, dass die sozialen Medien das Selbstwertgefühl verringern und eine schlechte Stimmung erzeugen[9] Irmer AS. Associations between youth’s daily social media use and well-being are mediated by upward comparisons. Communications Psychology, 2023; 1: 12. Die vermehrte Darstellung eines vermeintlichen Schönheits- und Gesundheitsideal sorgt nicht selten für Neid und kann die Ablehnung gegenüber Korsetten erhöhen. Auch die Angst vor negativen Kommentaren und Mobbing im Internet schwingt hierbei mit. Mehr als jeder zweite Jugendliche hat im direkten Umfeld bereits mitbekommen, dass jemand persönlich Opfer von Cybermobbing wurde12.
Strategien zur Verbesserung der Compliance
Die Kommunikation ist einer der wichtigsten Bausteine, um Compliance zu verbessern – sie nimmt deshalb eine immer wichtigere Rolle in der Skoliosetherapie ein. Patientinnen wollen informiert sein und bei der Therapie mitwirken13.
Doch nicht nur die Patientin muss die Therapie verstehen, sondern auch die Eltern. Daher sollte ein regelmäßiger Austausch zwischen Eltern und Patientin mit dem Orthopädietechniker oder Physiotherapeuten stattfinden. Alle müssen das gleiche Therapieziel vor Augen haben, die gleiche Sprache sprechen und sich nach Möglichkeit untereinander austauschen. Alle Beteiligten haben demnach nicht nur Einfluss auf das eigene Therapiefeld, sondern auf die gesamte Therapie. Damit der Therapienutzen und die Therapiewichtigkeit verstanden werden und die Patientin offen über ihre Compliance und eventuelle Bedenken berichtet, müssen sämtliche beteiligten Personen gut und ehrlich mit der Patientin und untereinander kommunizieren.
Die Orthopädietechnik gilt hierbei als wichtiger Baustein, welcher zwischen den vielen Therapiebeteiligten steht und häufig als zentraler Ansprechpartner und Patientenmanager fungiert. Viele aufkommende Fragen werden zunächst an den Techniker herangetragen, da dieser besser erreichbar ist als beispielsweise der behandelnde Arzt. Um dieser Funktion gerecht zu werden, bedarf es viel Erfahrung, die notwendige Ernsthaftigkeit sowie ein funktionierendes Netzwerk, um die Anliegen zu klären oder diese weiterzugeben. Dies bedeutet, dass der Orthopädietechniker nicht nur seine Erfahrung in der Modellierung und Anfertigung der Orthese sammeln muss, sondern auch in der Art und Weise, wie mit der Patientin und den Therapiebeteiligten gesprochen werden muss. Dies kann nur durch die praktische Erfahrung und eine nötige Fallzahl entwickelt und erlernt werden.
Ein unabdingbarer Aspekt zur Verbesserung der Compliance ist ein korrektes Korsettdesign. Dieses resultiert aus definierten Druckzonen und den dazugehörigen Freiräumen. Da bei der Skoliose die Wirbelsäule in der Frontal- und Sagittalebene bei gleichzeitiger Rotation verformt ist, müssen unbedingt alle Elemente der Deformation betrachtet werden. Diese müssen in der Anprobe kontrolliert und gegebenenfalls am Modell nachgearbeitet werden, um die optimale Passform zu erreichen. Auf die Wünsche der Patientinnen sollte dabei nach Möglichkeit eingegangen werden. Deshalb erfordert der Korsettbau auch hier viel Erfahrung.
Die technologischen Möglichkeiten sollten außerdem benannt werden. Seit langem gibt es Wärmesensoren, welche die Tragezeit aufzeichnen und dem Arzt oder dem Techniker erlauben, die konkrete Tragezeit zu erfassen. Dem stehe ich eher kritisch gegenüber, da wir damit die Patientin kontrollieren und dies zu Unmut und Trotz bei den Patientinnen führen kann. Jedoch gibt es mittlerweile Apps, welche mit den Sensoren kommunizieren und womit die Patientinnen sich selbst überprüfen und auch mit anderen vergleichen können. Bislang sind die Apps noch nicht ausreichend funktionell und es fehlen nötige Optionen zur Einstellung der Sprache14. Ausgereifte Anwendungen in Kombination mit den Wärmesensoren könnten spielerisch zur Zielerreichung beitragen. Auch wären hier der direkte Austausch zu anderen Betroffenen oder gar dem betreuenden Orthopädietechniker denkbar. Die zugelassenen Therapiebeteiligten könnten in Echtzeit die Tragedauer überwachen und bereits vor dem nächsten Kontrolltermin in Austausch mit der Patientin gehen.
Im Rahmen der technischen Möglichkeiten sollte erneut die Referenz zum Korsettdesign gezogen werden. Durch moderne Druckverfahren und das Aufkommen von neuen Materialien könnte sich die Compliance stark verbessern. Dünnere, leichtere oder atmungsaktive Materialen würden an oft benannte Kritikpunkte anknüpfen.
Skoliosepatientinnen werden häufig in spezialisierten Kliniken und spezialisierten orthopädietechnischen Werkstätten betreut. Leider findet hier kein ausreichender Austausch statt. Die Vielzahl an Experten, die sich täglich mit dem Thema beschäftigen, hat wertvolle Erfahrungen gesammelt. Würde hier ein Austausch von Best-Practice‑, aber auch Worst-Practice-Beispielen stattfinden, könnten Patientinnen davon profitieren. Im nächsten Schritt wäre es wünschenswert, diese Ergebnisse wissenschaftlich zu belegen, um allgemeingültige Maßnahmen zu festigen und in die Leitlinien zu integrieren.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Compliance einen entscheidenden Einfluss auf den Therapieerfolg in der konservativen Korsetttherapie hat. Leider kann wissenschaftlich bislang nur eindeutig belegt werden, dass die Compliance wichtig ist, aber nicht, wie eine gute Compliance zu erreichen ist. Jeder, der sich mit der Korsetttherapie beschäftigt, hat Erfahrungen gemacht, wie die Compliance positiv wie negativ beeinflusst wurde. Leider sind die Erfahrungen nicht allgemein gültig und von Patientin zu Patientin verschieden. Ich bin der Meinung, dass es sich für die zukünftigen Therapieerfolge lohnen würde, seine eigenen Erfahrungen zu teilen, um aus der Vielzahl an Erkenntnissen allgemeingültige Maßnahmen zu definieren. Selbst durch schlechte Erfahrungen können zukünftige Fehler von unerfahrenen Beteiligten verhindert werden.
Da die allgemeine Studienlage in diesem Fachgebiet wie geschildet derzeit nicht ausreichend ist, herrscht ein Bedarf an neuen Studien. Daher sollten sich Fachgesellschaften und Experten zusammenschließen, um neue Studien durchzuführen. Ein großes Potential ist insbesondere bei den technologischen Möglichkeiten zu sehen, die es noch zu betrachten und womöglich noch zu entwickeln gibt.
Der Autor:
Lukas Kemper, OTM
Appelrath Kemper GmbH
Hahnenstraße 19
50667 Köln
l.kemper@appelrath-kemper.de
Begutachteter Beitrag/reviewed paper
Kemper L. Compliance in der Skoliose-Korsettversorgung – Einflussfaktoren und Herausforderungen einer erfolgreichen Therapie. Orthopädie Technik, 2025; 76 (7): 62–65
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