Modu­lar und dyna­misch: eine Neu­ent­wick­lung im Bereich Stehtherapie

M. Pfrom­mer
Die Steh­t­he­ra­pie mit einer ent­spre­chen­den Orthe­se ist ins­be­son­de­re für Kin­der mit Infan­ti­ler Zere­bral­pa­re­se (ICP) wich­tig – unter ande­rem wird dadurch die sozia­le Teil­ha­be ver­bes­sert, es erfolgt eine Akti­vie­rung der Rumpf­mus­ku­la­tur sowie des Stoff­wech­sels, und die Atem­funk­tio­nen ver­bes­sern sich. Bis dato gibt es einer­seits Steh­stän­der, die wenig Spiel­raum für Bewe­gung zulas­sen, ande­rer­seits indi­vi­du­ell mit­tels Gips­ab­druck gefer­tig­te Ste­horthe­sen wie bei­spiels­wei­se die Hirsch­feld-Orthe­se. Im Fol­gen­den wird eine neu­ent­wi­ckel­te modu­la­re, mit­wach­sen­de Ste­horthe­se vor­ge­stellt, die zusätz­lich als post­ope­ra­ti­ve ­Lage­rungs­orthe­se nach einer Hüft-OP ein­ge­setzt wer­den kann. In Ver­bin­dung mit einem Dyna­mik­mo­dul wird aus die­ser soge­nann­ten SiL-Orthe­se ein dyna­mi­sches Steh­ge­rät, das sowohl zu The­ra­pie­zwe­cken ver­wen­det wer­den kann als auch Kin­dern mit ICP eine bes­se­re sozia­le Teil­ha­be ermöglicht.

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