Indi­vi­du­el­le Ein­la­gen­her­stel­lung nach dyna­mi­scher Analyse

F. Lang­mei­er
Schät­zun­gen zufol­ge lei­den rund 70 Pro­zent der Welt­be­völ­ke­rung an einer Fuß- oder Zehen­fehl­stel­lung. Dar­aus ergibt sich ein gro­ßer Bedarf an Ein­la­gen. Die gän­gi­gen Her­stel­lungs­ver­fah­ren von Ein­la­gen basie­ren auf rein sta­ti­schen Mes­sun­gen, wohin­ge­gen die Ein­la­ge in der Dyna­mik wirk­sam wer­den soll. Die heu­te zur Ver­fü­gung ste­hen­den tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten zur Daten­er­he­bung der dyna­mi­schen Situa­ti­on füh­ren zu ver­bes­ser­ten Ana­ly­se­er­geb­nis­sen. Die nur sta­ti­sche Erhe­bung und die dar­aus resul­tie­ren­den Fer­ti­gungs­tech­ni­ken sind somit bis auf spe­zi­el­le Ein­zel­fäl­le als ver­al­tet anzu­se­hen. „Ormo­Sys“, ein ortho­pä­di­sches Modul­soh­len-Sys­tem, bezieht die dyna­mi­schen Daten des Bewe­gungs­ab­lau­fes des Pati­en­ten mit in die Fuß­ana­ly­se und die Kon­zep­ter­stel­lung ein und ermög­licht neben einer opti­mier­ten indi­vi­du­el­len Ver­sor­gung zugleich eine kos­ten­güns­ti­ge­re Fertigung.

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