Hand­trans­plan­ta­ti­on – Chan­cen und Risiken

H. Piza-Kat­zer
Die Hand ist ein Gewebs­block aus ver­schie­de­nen Seh­nen, Mus­keln, Kno­chen, Gefä­ßen sowie Ner­ven und vor allem spe­zi­el­len Ner­ven­endi­gun­gen – dadurch ist sie einer­seits ein hoch­sen­si­bles Organ, das uns die Welt „begrei­fen“ lehrt, ande­rer­seits durch die moto­ri­sche Prä­zi­si­on ein Fein­werk­zeug. Eine Wie­der­her­stel­lung der Hand­funk­ti­on nach Ampu­ta­ti­on – Glei­ches wird mit Glei­chem ersetzt – gelingt seit 1998 mit der allo­ge­nen Hand­trans­plan­ta­ti­on – aller­dings nur unter Zuhil­fe­nah­me lebens­lang ein­zu­neh­men­der immun­sup­pri­mie­ren­der Medi­ka­men­te, die ihrer­seits mit einer Rei­he von Neben­wir­kun­gen behaf­tet sind. 

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