Bio­me­cha­nik und funk­tio­nel­le Dia­gnos­tik der Achillessehne

C. Döbe­le, L. Weiss­kopf
Achil­les­seh­nen­be­schwer­den benö­ti­gen eine mul­ti­dis­zi­pli­nä­re Her­an­ge­hens­wei­se. Die unter­schied­li­chen Antei­le der Mus­keln an der Plan­t­ar­fle­xi­ons­kraft sowie die Tor­si­on der Fasern sind bedeut­sam für die Funk­ti­on und die Belast­bar­keit der Seh­ne. Bei einer Achil­les­seh­nen­ver­let­zung besteht in der Regel eine Über­be­las­tung des bra­dytro­phen Seh­nen­ge­we­bes. Dar­un­ter kommt es zu struk­tu­rel­len Schä­den der Seh­ne. Eine funk­tio­nel­le bio­me­cha­nisch basier­te Dia­gnos­tik ist Grund­la­ge der Behand­lung. Achil­les­seh­nen­ten­di­no­sen wer­den durch Stoß­wel­len­the­ra­pie, Belas­tungs­ad­ap­t­ati­on, Sta­bi­li­sie­rung der Rück­fuß­ach­se und exzen­tri­sches Trai­ning the­ra­piert. Bei Achil­les­seh­nen­rup­tu­ren ste­hen die funk­tio­nel­le Nach­be­hand­lung mit Voll­be­las­tung im rück­fuß­sta­bi­li­sie­ren­den The­ra­pie­schuh und eine vor­sich­ti­ge Mobi­li­sa­ti­on im Vordergrund.

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