Lymphversorgung von der Praxis bis zur Verwaltung

Beim 8. von Ofa ausgerichteten Interdisziplinären Lymphsymposium in Stromberg/Bingen standen Anfang Juli aktuelle Behandlungsansätze für Lymph- und Lipödeme im Mittelpunkt. Mehr als 80 Teilnehmende informierten sich über neue Therapieansätze, organisatorische Fragestellungen und Möglichkeiten der interdisziplinären Versorgung. Zwölf Referentinnen und Referenten vermittelten in Vorträgen und Workshops sowohl Grundlagenwissen als auch aktuelle Erkenntnisse für die Versorgungspraxis. Darüber hinaus beschäftigte sich das Symposium mit Fragen zur Kostenübernahme durch die Krankenkassen, zu Widerspruchsverfahren und zu aktuellen Leitlinien. Thematisch ging es unter anderem um Ursachen des Lymphödems, den Umgang mit Thrombosen sowie chirurgische Behandlungsmöglichkeiten bei Lymph- und Lipödemen. In Workshops konnten die Teilnehmer ausgewählte Therapieansätze selbst testen.
„Die rege Teilnahme an den fachübergreifenden Vorträgen und Trainings zeigt, wie wichtig eine allumfassende Behandlung der Betroffenen ist. Eine erfolgreiche Ödemtherapie erfordert zunehmend individuelle und interdisziplinäre Behandlungskonzepte: Medizinische, therapeutische und psychosoziale Aspekte müssen gleichermaßen berücksichtigt werden, um Erkrankte bestmöglich zu unterstützen“, heißt es im Fazit der Veranstalter.
Die nächste Ausgabe des Lymphsymposiums ist für Juni 2027 in Potsdam geplant.
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