Aktu­el­le Erkennt­nis­se zur Lymphologie

Aufklärung, Austausch und Vernetzung für bestmögliche Therapieergebnisse: Das hat sich der Hilfsmittelhersteller Medi auf die Fahnen des „Lymphology 360 Summit“ geschrieben. Nach der Premiere 2021 wurden in diesem Jahr erneut internationale Expert:innen und Patient:innen in der Therapie von Lip- und Lymphödemen virtuell an einen Tisch gebracht.

Rund 430 Teilnehmer:innen aus 70 Län­dern schal­te­ten sich an den zwei Tagen zu.In vier The­men­blö­cken dis­ku­tier­ten Fach­leu­te aus dem Gesund­heits­we­sen, Therapeut:innen, Ärzt:innen sowie Betrof­fe­ne über the­ra­peu­ti­sche Aspek­te, Pati­en­ten­ge­schich­ten und aktu­el­le Ansät­ze für den Fach­han­del und rück­ten die aus wis­sen­schaft­li­cher und pra­xis­ori­en­tier­ter Sicht neu­es­ten kli­ni­schen Trends in den Fokus.

Anzei­ge

Dr. Kris­tia­na Gor­don, Fach­ärz­tin für Der­ma­to­lo­gie und Lym­pho­vasku­lä­re Medi­zin am St. George’s Hos­pi­tal in Lon­don, berich­te­te bei­spiels­wei­se über die aktu­el­le Stu­di­en­la­ge und wel­che Rol­le die Gene­tik bei der Lipö­dem-Erkran­kung spielt. Ewa Buri­an, Ärz­tin und Dok­to­ran­din am Bis­peb­je­rg Hos­pi­tal, Uni­ver­si­tät von Kopen­ha­gen, wand­te sich mit der Kom­pres­si­ons­the­ra­pie bei Phleg­mo­nen einem Nischen­the­ma und sel­te­nen Dia­gno­se zu. Prof. Nele Devoogdt und ihre Kol­le­gin­nen des Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums Leu­ven (Bel­gi­en) erzähl­ten aus ihrem Pra­xis­all­tag, wie wich­tig die enge inter­dis­zi­pli­nä­re Zusam­men­ar­beit ist – und wes­halb das Selbst­ma­nage­ment immer mehr an Bedeu­tung gewinnt. Mido­ri Yabuna­ka, Cli­ni­cal and Edu­ca­tio­nal Mana­ger Medi Japan, gab als einer der Medi-Expert:innen aus aller Welt einen Ein­blick in die früh­zei­ti­ge Kom­pres­si­ons­the­ra­pie bei Krebspatient:innen. In ihrem sehr emo­tio­na­len Vor­trag erzähl­te Esther Bel­trán aus Spa­ni­en von ihrem Umgang mit Lymphö­dem infol­ge eines Mam­ma-Kar­zi­noms, ihrem Wen­de­punkt und wie­so der Aus­tausch mit ande­ren Betrof­fe­nen so wert­voll für sie ist.

„Auch die zwei­te Aus­ga­be des ‚Lym­pho­lo­gy 360 Sum­mits‘ war ein vol­ler Erfolg und hat noch ein­mal ver­deut­licht, wie ent­schei­dend es ist, die For­schung und The­ra­pie von Lip- und Lymphö­de­men wei­ter vor­an­zu­brin­gen und als Netz­werk in regel­mä­ßi­gem Aus­tausch zu blei­ben“, so David Reich, Lei­tung Medi Cam­pus Glo­bal. „Die Betrach­tung des Lymph- und Lipö­dems als Krank­heits­bild erfor­dert einen ganz­heit­li­chen Ansatz“, so Reich. „Des­we­gen war es uns wich­tig, all die­je­ni­gen in Gesprä­che und Dis­kus­sio­nen ein­zu­be­zie­hen, die täg­lich mit der Krank­heit in Berüh­rung kom­men, wie die Betrof­fe­nen selbst.“

 

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