Kniechirurgie zwischen Innovation und Ökonomie

Die Gesundheitsbranche steht aktuell vor großen Herausforderungen in Bezug auf die künftige Finanzierung des Systems. Dies spiegelt sich auch im Titel des 15. Jahreskongresses der Deutschen Kniegesellschaft (DKG) am 27. und 28. November im Holiday Inn – City Center in München wider. „Kniechirurgie im Spagat zwischen Innovation und Ökonomie“ lautet das Motto der Tagungsleitung um Dr. Theresa Diermeier, Prof. Dr. Christoph Becher und Dr. Jörg Dickschas. Dieser Spagat gelingt nur in enger Zusammenarbeit zwischen den Disziplinen und Professionen, wie das Trio vorab in seinem Grußwort bekräftigt: „Nur durch Dialog und Kooperation können wir Lösungen entwickeln, die Innovation fördern, aber zugleich ökonomisch tragfähig und im Sinne unserer Patientinnen und Patienten sind.“
So werden in der bayrischen Landeshauptstadt unter anderem konservative Therapiemöglichkeiten des Gelenkerhalts diskutiert, um zum Beispiel Alternativen zu „kostspieligen“ Operationen vorzustellen. Aber auch nach medizinischen Eingriffen an der unteren Extremität sind orthopädische Hilfsmittel oft fester Bestandteil der Rehabilitationsmaßnahmen. Dies zeigt sich nicht nur im Vortragsprogramm, sondern gleichfalls in der begleitenden Industrieausstellung, in der etwa Sporlastic, Albrecht, Ottobock und Thuasne ihre Produkte vorstellen. Abgerundet wird der DKG-Kongress von einer Party am ersten Veranstaltungsabend im Hofbräukeller am Wiener Platz. Weitere Informationen zum Ticketkauf unter knie-komplex.de.
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