OTWorld

Fens­ter zur Neu­ro­pro­the­tik geöffnet

Die OTWorld feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Be­stehen – und damit ein ­halbes Jahrhundert Innovation und Fortschritt in der Orthopädie-Technik. Anlässlich dieses Jubiläums hat die OT-Redaktion Stimmen aus der Branche eingeholt, die zeigen, wie sich die ­OTWorld entwickelt hat und welche persönlichen Momente – ob überraschend, witzig oder besonders bewegend – unvergessen bleiben.

„Bran­chen­fest mit Feu­er­werk an Inno­va­tio­nen, füh­len­de Pro­the­sen …“, hieß es im Pres­se­text der OTWorld 2022. „Oh Gott, die mei­nen uns“, so unse­re ers­te Reak­ti­on. Vor vier Jah­ren stell­ten wir die­se neue Pro­dukt­idee – die füh­len­de Pro­the­se – als Start-up in Leip­zig vor. Unser Ziel damals wie heu­te: Nicht nur Gehen, son­dern wie­der Spü­ren ermög­li­chen – und damit Sicher­heit, Boden­wahr­neh­mung und ein Stück Lebens­qua­li­tät zurück­ge­ben. Über den „sen­se of touch“ ent­steht ein ganz neu­es Medi­zin­pro­dukt, das den Men­schen mit sei­nem Kör­per verbindet.

In Leip­zig wur­den wir damals schlicht über­rannt: zu klein das Team für die zahl­rei­chen Gesprä­che, Fra­gen und Begeg­nun­gen mit Pati­en­ten, Ortho­pä­die­tech­ni­kern, Ärz­ten und Part­nern. Es waren fast zu vie­le Ein­drü­cke für zu weni­ge Hän­de – aber genau dort wur­de uns klar, dass unse­re Inno­va­ti­on als Fens­ter zur Neu­ro­pro­the­tik nicht nur tech­no­lo­gisch, son­dern vor allem emo­tio­nal rele­vant ist. Heu­te, vier Jah­re spä­ter, den­ken wir oft an die­ses ers­te geöff­ne­te Fens­ter unse­res Markt­ein­tritts zurück. Wir sind gereift, grö­ßer, erfah­re­ner gewor­den – die Lei­den­schaft ist die­sel­be geblieben.

Rai­ner Schultheis,
Geschäfts­füh­rer Saphen­us Medi­cal Technology

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