BUFA-Fest­akt: 50 Jah­re mit dem Men­schen im Mittelpunkt

Den Hygieneregeln in Pandemiezeiten angemessen, beging der Trägerverein der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik (BUFA e.V.) im Vorfeld seiner Mitgliederversammlung am 8. September in Dortmund einen kleinen aber feinen Festakt zum 50-jährigen Jubiläum.

Zunächst als Abtei­lung des Bun­des­in­nungs­ver­ban­des ins Leben geru­fen, erfolg­te 1970 mit der Initi­ie­rung des Trä­ger­ver­eins die Aus­grün­dung mit dem Pas­sus, dass der 1. und 2. Vor­sit­zen­de des BUFA e.V. vom BIV-OT-Vor­stand benannt wer­den. So war es pas­send gewählt, dass mit Wil­fried Kno­che ein ehe­ma­li­ger BIV-OT-Prä­si­dent und Trä­ger­ver­ein-Vor­sit­zen­der zum Fest­akt die Eröff­nungs­re­de hielt. Kno­che erin­ner­te sowohl an das außer­ge­wöhn­li­che Enga­ge­ment des ers­ten Ver­eins­vor­stands um des­sen Vor­sit­zen­den Heinz Pfau, als auch an sei­ne per­sön­li­che Aus­bil­dung an der Bun­des­fach­schu­le: „Das, was ich an der BUFA gelernt habe, hat mir ein Leben lang geholfen.“

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Von den Anfangs­ta­gen folg­te der Sprung in die Gegen­wart, bzw. Zukunft des Fachs. Chris­to­pher Wiech, Klas­sen­spre­cher des BUFA-Meis­ter­jahr­gangs 2019/2020 sprach in offe­nen Wor­ten zu den gela­de­nen  Gäs­ten: „Auf Anfang war mir nicht so ganz klar, wor­auf ich mich ein­las­se.“ Dem eige­nen Anspruch gerecht zu wer­den, einen Meis­ter­ab­schluss mit Sub­stanz zu erlan­gen, habe vor allem die Ein­bin­dung der Pati­en­ten in die Aus­bil­dung begüns­tigt. Für Wiech stellt die Maß­ga­be „Der Mensch steht im Mit­tel­punkt“ das größ­te Pfund der BUFA dar.

Der Direk­tor der Bun­des­fach­schu­le, Ste­fan Bie­rin­ger, erwei­ter­te im Anschluss in sei­ner Rede die Rie­ge der Erfolgs­ga­ran­ten: „Hand­werk und Indus­trie gestal­ten gemein­sam die Fort­bil­dung in der Ortho­pä­die-Tech­nik.“ Für ihn stellt die Ver­mitt­lung von Hand­lungs­kom­pe­ten­zen eine zen­tra­le Auf­ga­be in der Bun­des­fach­schu­le dar, unan­ge­tas­tet von der Tat­sa­che, dass sich das Hand­werk in einem tech­no­lo­gi­schen und wirt­schaft­li­chen Wan­del befinde.

Zum Abschluss dank­te BIV-OT-Prä­si­dent Alf Reu­ter dem BUFA-Team um Ste­fan Bie­rin­ger für des­sen Ein­satz, die Bun­des­fach­schu­le zu einem „Leucht­turm der Wis­sens­ver­mitt­lung“ ent­wi­ckelt zu haben und gab dem Haus, aber auch der Bran­che einen guten Rat mit auf den Weg: „Fort­schritt hat nichts mit „Wei­ter so“ zu tun, son­dern mit „Immer bes­ser werden.““

Lars Grun ist neu­er Vor­sit­zen­der des Trägervereins

Mit neu­er Schaf­fens­kraft geht der BUFA e.V. die anste­hen­den Her­aus­for­de­run­gen an. Der bis­he­ri­ge Vor­sit­zen­de Olaf Kelz stand nach neun Jah­ren an der Spit­ze des Vor­stands nicht mehr für eine wei­te­re Amts­zeit zur Ver­fü­gung, so dass nun BIV-OT-Vor­stand Lars Grun (Schrei­ber &Ebert) feder­füh­rend die Geschi­cke des Trä­ger­ver­eins über­nom­men hat. Ihm stell­ver­tre­tend zur Sei­te steht BIV-OT Prä­si­dent Alf Reu­ter (OTZ Lich­ten­au). Kom­plet­tiert wird der Vor­stand von Mat­thi­as Bau­che (OT Bau­che), Frank Jütt­ner (Jütt­ner Ortho­pä­die), Heinz-Joa­chim Schind­ler (Schind­ler Ortho­pä­die), Tho­mas Gast (Össur Deutsch­land), Phil­ipp Hoe­fer (Otto Bock Health­ca­re Deutsch­land), Harold H. Jör­ning (Bas­ko Health­ca­re) und Roger Will­ms (Juli­us Zorn) sowie den drei Kas­sen­prü­fern Ralf Let­ter­mann (Let­ter­mann), Adel­heid Micke (OT Micke) und Micha­el Ulrich (Bau­er­feind).

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