Blick auf die Viel­falt der Rehabilitation

Die internationale Reha- und Pflegebranche sorgt vom 26. bis 29. September 2018 auf dem Düsseldorfer Messegelände für eine Rehacare der Rekorde. 960 Aussteller aus 40 Ländern, darunter 546 ausländische Beteiligungen, präsentieren bei der Fachmesse in sechs Messehallen Hilfen, die Menschen mit Behinderung, Pflegebedarf und im Alter den Alltag erleichtern.

Die Mes­se Düs­sel­dorf ist vom 26. bis zum 29. Sep­tem­ber Schau­platz der Reha­ca­re 2018. Dort prä­sen­tie­ren sich knapp 900 Aus­stel­ler aus über 35 Län­dern zu den The­men Reha­bi­li­ta­ti­on und Pfle­ge. Rund 100 Ver­bän­de aus dem Gesund­heits­be­reich stel­len ihre Arbeit vor.

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The­ma­ti­sche Schwer­punk­te sind:

  • Ein Hal­len­be­reich wid­met sich der Ver­sor­gung von Kin­dern mit Behin­de­rung. Nut­zer und ihre Ange­hö­ri­gen kön­nen sich hier umfang­reich bera­ten las­sen und einen Über­blick über inno­va­ti­ve Hilfs­mit­tel – vom Roll­stuhl bis zu Lern­hil­fen für den Schul­un­ter­richt – gewinnen.
  • Spie­le­risch mutet die Aus­rich­tung des soge­nann­ten Cyb­ath­lons an. In des­sen Ver­lauf mes­sen sich Roll­stuhl­fah­rer und robo­ti­sche Exo­ske­let­te auf einem spe­zi­ell kon­zi­pier­ten Par­cours. Hin­ter der von der ETH Zürich initi­ier­ten ver­meint­li­chen Unter­hal­tungs­show ver­ber­gen sich ernst­haf­te und fun­dier­te Bestre­bun­gen bezüg­lich For­schung, Ent­wick­lung und Umset­zung moder­ner Assistenzsysteme.
  • Die Wis­sens­platt­form „Wir fürs Quar­tier“ beschäf­tigt sich mit moder­nen Lösun­gen zur sozia­len Teil­ha­be von Men­schen mit kör­per­li­cher Beein­träch­ti­gung oder Demen­z­er­kran­kung. Die betei­lig­ten Akteu­re set­zen gro­ße Hoff­nun­gen in die Nut­zung digi­ta­ler Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­ni­ken, damit Betrof­fe­ne ihr Leben län­ger­fris­tig selbst­be­stimmt gestal­ten können.

Für Ortho­pä­die-Tech­nik-Betrie­be und den Sani­täts­fach­han­del emp­fiehlt sich ein Kon­gress­be­such am Don­ners­tag (29.09.). Dort infor­miert u.a. die Rechts­ex­per­tin Anja Dry­ga­la von der Leis­tungs­er­brin­ger­ge­mein­schaft Sani­täts­haus Aktu­ell über Rech­te und Ansprü­che des Pati­en­ten in der Hilfs­mit­tel- und Reha-Ver­sor­gung. Im Anschluss geht eine Podi­ums­dis­kus­si­on der Fra­ge nach, wie viel Ver­sor­gungs­qua­li­tät nach der Ver­ab­schie­dung des Heil- und Hilfs­mit­tel­ver­sor­gungs­ge­set­zes (HHVG) beim Pati­en­ten ankommt. Zwei der Dis­kus­si­ons-Teil­neh­mer sind Andre­as Brand­horst, Refe­rats­lei­ter im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Gesund­heit, und Reha-Ser­vice-Ring-Geschäfts­füh­rer Tho­mas Piel. Zu den Exper­ten, die im wei­te­ren Kon­gress­ver­lauf in einen Dia­log über den Ein­fluss digi­ta­ler Tech­no­lo­gien auf die Reha­bi­li­ta­ti­on tre­ten, gehört Prof. Dr. med. Bern­hard Grei­te­mann, Ärzt­li­cher Lei­ter der Kli­nik Müns­ter­land am Reha-Kli­ni­kum Bad Rothen­fel­de. Im Bereich For­schung und Ent­wick­lung refe­riert Manu­el Opitz, Vor­sit­zen­der des Hilfs­mit­tel­her­stel­lers Mecu­ris, über im 3D-Druck-Ver­fah­ren maß­ge­schnei­der­te Pro­the­sen und Orthe­sen. The­men wie Mobi­li­tät und Reha-Sport run­den das Pro­gramm ab.

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